Zunächst einmal gilt dieses Konstrukt ja als Addierer.
___ Rx .------|___|-----. | | ___ R0 | |\ | Digital Out 2^0 o----|___|-----o----------|-\ | ___ R1 | | >--o---Ua Digital Out 2^1 o----|___|-----o .---|+/ ___ R2 | | |/ LM324 Digital Out 2^2 o----|___|-----o | ___ R3 | | Digital Out 2^3 o----|___|-----o === ___ R4 | GND Digital Out 2^4 o----|___|-----o ___ R5 | Digital Out 2^5 o----|___|-----o ___ R6 | Digital Out 2^6 o----|___|-----o ___ R7 | Digital Out 2^7 o----|___|-----o ___ R8 | Digital Out 2^8 o----|___|-----o ___ R9 | Digital Out 2^9 o----|___|-----o ___ R10 | Digital Out 2^10 o----|___|-----o ___ R11 | Digital Out 2^11 o----|___|-----o ___ R12 | Digital Out 2^12 o----|___|-----o ___ R13 | Digital Out 2^13 o----|___|-----o ___ R14 | Digital Out 2^14 o----|___|-----o ___ R15 | Digital Out 2^15 o----|___|-----o
Und es gilt folgende Gleichung:
Ua = -Rx * [ (Ud0/R0) + (Ud1/R1) + (Ud2/R2) + ... + (Ud15/R15) ]
Meine Frage: Kann man so einen DA-Konverter aufbauen? Durch ungenaue Widerstände ist das natürlich alles sehr unexakt aber prinzipiell müsste das doch gehen?
Als Verstärkung wollte ich 1 haben.
Wie dimensioniert man jetzt die Widerstände? Da ich einen LM324 verwenden möchte, würde ich für Rx zunächst maximal 330kOhm veranschlagen. Da aber das niederwertigste Bit keine Verstärkung benötigt, sondern eine _starke_ verminderung, würde ich vom Gefühl her sagen, dass Rx so klein wie möglich sein sollte. Als Ausgangsbelastung setze ich mal 4 mA an, das sollte der LM324 noch schaffen ohne Anstrengung. bei +-5V Versorgung käme ich auf 1,25 kOhm. Der Einfachheit halber nehmen wir mal 1k, damit es glatte Werte bleiben.
Bei den restlichen Widerständen habe ich nun ein Brett vorm Kopf.
PS: Offsetströme sind egal, weil es Audio ist und DC im Anschluss noch weggefiltert wird.
Viele Grüße und danke für alle Tips, Markus