"Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?

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Hallo,

gegeben ist eine 8-bit-Datenquelle (8 mal Daten-Leitungen und einmal
Clock). Einen 74HCT574 da rangeschaltet und man kann sich die Bits
schonmal mit ein paar LEDs anschauen.

Einfach gesagt hätte ich statt der 8 LEDs jetzt aber lieber 14 Stück und
würde ein Bit zum "Hin und Herschalten" zwischen den zwei siebener
Gruppen verwenden.

Multiplexer-ICs für Eingänge gibt es viele. Für Ausgänge bin ich noch
nicht fündig geworden. Nächster Gedanke ist nun, zwei 74HCT574 zu
verwenden und über das 8te Bit zu wählen welcher der zwei das
Clock-Signal empfängt.

Mein Vorschlag wäre, einen 4081 zu verwenden (4er AND Gatter).
Ein AND hänge ich einseitig auf GND und mit der anderen Seite auf Bit 8.
Bit 8 würde so invertiert.
Mit zwei weiteren AND aus dem IC verknüpfe ich nun einmal das nicht
invertierte und einmal das invertierte Bit 8 mit dem Clock-Signal. An
den Ausgängen dieser zwei AND-Gatter kommt so je ein Clock-Signal für
das jeweilige Flip-Flop raus.

Eigentlich sollte ich so durch entsprechendes Manipulieren meines
"Bytes" (letztes Bit) festlegen können, auf welchem Flip-Flop die ersten
7 Bits landen.

Würde das so funktionieren oder ist mein Ansatz verkert?

CU

Manuel

--
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 Der Mensch erfand Maschinen, um sich damit die Arbeit zu erleichtern.
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Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
Manuel Reimer schrieb:

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Das wFC%rde man dann Decoder nennen - aber diese Teile helfen Dir hier
nicht weiter, wenn Du die AusgangszustE4%nde zwischen den Zugriffen
behalten (speichern) mF6%chtest.

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Das wE4%re im Prinzip OK, aber:

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Ein AND invertiert nicht. Ansonsten wE4%re die Methode schon OK, wenn man=

statt der AND-Gatter a) mit NAND arbeiten und die Logik entprechend
anpasste, oder b) gleich einen Decoder ('139) nE4%hme.

Wenn es Dir reicht, jeweils ein einzelnes Bit zu E4%ndern (d.h. nie mehr
als eines gleichzeitig), kannst Du das mit zwei '259 ohne Zusatzlogik
bewerkstelligen - mit 16 Bit Ausgang und der MF6%glichkeit, das mit noch
zwei weiteren '259 auf 32 Bit zu erweitern (mit Decodern auf noch mehr).

Tilmann


Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
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Stimmt. Mein Fehler... Hätte ich nur mal die Dokus genauer gelesen ;-)
Irgendwie dachte ich, dass zweimal 0 auch eine 1 ergibt, was natürlich
falsch ist.

Nur mit NAND geht das wohl nicht. Ich habe zumindest keine Lösung
gefunden.

Eher möglich scheint mir ein Aufbau mit zwei AND-Gattern und einem
Inverter. Der Inverter dreht einmal das "Steuer-Bit" um und die zwei AND
verknüpfen Clock mit dem entweder invertierten oder nicht invertierten
Steuer-Bit. So müsste ich zwei Flip-Flop getrennt ansteuern können um
dort je 7 Bits abzulegen.

Die entsprechenden Bauteile werde ich mal auf meine Reichelt-Bestelliste
setzen und beim nächsten Mal mitbestellen. Dann wird sich zeigen ob das
so funktioniert.

CU

Manuel

--
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Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
Am 01.04.2010 12:29, schrieb Manuel Reimer:
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Geht schon, aber man braucht 5 Stück davon.

Aber nur mit NOR (74HCT02) geht's auch, und dann reichen 4 Stück.

Markus

Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
Manuel Reimer schrieb:
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Zweimal zwei hoch sieben ergibt zwei hoch acht.
D.h. dieses achte Bit ist bereits das Hinundherschaltbit.

Du könntest aber mit Deinen 8 Bit einen ROM adressieren, der dann
irgendwas Breiteres ausgibt. Ob sich was geeignetes aus alten
CD-Spielern extrahieren lässt, weiß ich nicht.

MfG
hjs

Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
Am Wed, 31 Mar 2010 13:06:14 +0200 schrieb Hans-Jürgen Schneider:

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2^8 = 256. Hier ging es aber offensichtlich um: aus 8 mach 7*2^1 = 14.
;-)

--
MfG Knut

Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
Soll das eine Port-Erweiterung für einen Controller
werden ?
Mache ich für meinen GP32 häufig, weil DIL40 nicht
immer genügend Portpins hat.

Typ lokaler Bus:
http://www.embeddedFORTH.de/temp/y.pdf
Port A ist der Datenbus, Port B wird teilweise
für die /CS und den /OE der 74HCxxx verwendet.

Typ Schieberegister:
http://www.embeddedFORTH.de/temp/y1.pdf
Macht hier nur Output-Pins. Und gemischt 5V und 15V.
In dem Fall empfiehlt sich SPI-Schnittstelle um die Bytes
schneller rauszubekommen.

Wenn man Pins benötigt die Controller-Portpins
ähnlicher sind, also Richtung änderbar, kann man auf alte
CMOS-Port-ICs wie RCA CDP6823 in DIL40 zurückgreifen,
Ansteuerung wie lokaler Bus.

MfG JRD



Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?

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Was hindert dich daran, 2x 74HCT574 (für je 7 LED) zu benutzen und ein Bit
zu invertieren um damit wechselweise die Freigabeeingänge anzusteuern?
 
Tschüß GERD
--
Gerd Belo
snipped-for-privacy@BAFAS.de

Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?

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Der 74*574 hat nur leider einen Output Enable und keinen Clock Enable.

Gruß
Henning

Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
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Braucht man auch nicht: einer bekommt den normalen Clock, der andere den
invertierten. Man muß halt bei jeder Flanke gültige Daten für das jeweilige
Register anliegen haben.

cu
Michael

Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
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Nur zum Zeitpunkt "Clock ist High" liegen von mir kontrollierbare Daten
an.

CU

Manuel

--
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Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
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Das HCT574 ist eine gute Wahl, denn es reagiert auf die steigende Flanke.
Damit eines auf die steigende Flanke des 8. Datenbits reagiert und das
andere auf die fallende Flanke, versorgt du CLK das anderen über einen
Inverter (74HCT04). Mehr Bauteile brauchst du nicht.
Die Bits 0..7 leitest du jeweils an beide 574, deren 8. bit ungenutzt
bleibt (Eingang auf Masse).

Dann besteht die Datenübertragung:
Bits 0..6 mit Datenmuster der LED 1..7 vorbelegen,  bit 8 auf 1,
bits 0..6 mit Datenmuster der LED 8..14 vorbelegen, bit 8 auf 0.


Eine Alternative wäre 74HCT259 adressierbares Latch. Damit kann man
bis 64 LEDs über 8 bit steuern.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://freenet-homepage.de/mawin /
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Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?

 >Das HCT574 ist eine gute Wahl, denn es reagiert auf die steigende Flanke.
 >Damit eines auf die steigende Flanke des 8. Datenbits reagiert und das
 >andere auf die fallende Flanke, versorgt du CLK das anderen ?ber einen

Man koennte ja auch einen 74HC574 und einen 74HC573 nehmen. Der eine
reagiert auf steigende, der andere auf fallende Flanke. So hat man
doch beim guten alten MCS51 mit externem EPROM auch einen Port
zurueckgewonnen.

Olaf
 

Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
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Naja: 573 ist ein Latch das während des high-Pegels an LE transparent
geschaltet ist. Wenn man nicht sicherstellen kann, daß bevor man den
LE anlegt alle Daten stabil sind hat man Spikes am Ausgang.
Als Port-Ersatz an Mikroprozessor-Bus ist Latch nicht so optimal,
für die LEDs würds reichen.

MfG   JRD

Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
Am 31.03.2010 20:01, schrieb Rafael Deliano:

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Den Unterschied zwischen pegelgesteuertem Latch und flankengetriggerten
Flipflop kennen maximal 5% der "Fachleute" :-(


Butzo

Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
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Ich kann leider nur alle Bits auf einem Schlag belegen. Mit jedem vollen
Byte wird "Clock" einmal "High" gezogen. Theoretisch müsste ich dann
meinerseits den Datenempfang bestätigen, was ich aber der Einfachkeit
halber mit "Clock" kurzgeschlossen habe. Es werden also "irgendwie" alle
Bits gesetzt. Dann wird Clock kurz High. Wenn Clock wieder Low ist, dann
könnten die Bits theoretisch alles mögliche anstellen, z.B. ohne meine
Einflussmöglichkeit alle Low gehen. Erst wenn Clock wieder High wird
kann ich wieder Bits einlesen.

Irgendwie werde ich also doch das 8te Bit in invertierter und nicht
invertierter Form mit einem Und-Gatter an das Clock-Signal binden
müssen.

CU

Manuel

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Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
Manuel Reimer schrieb:

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Kommt denn die Variante mit 2x '259 nicht in Frage? Ist kleiner, kommt
ohne Zusatzlogik aus, hat 16 AusgE4%nge und ist bei Bedarf sogar noch
erweiterbar.

Tilmann


Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
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.. Ich grüble gerade über dem Datenblatt zu diesem IC und frage mich,
wie ich dann die Ausgänge auf den von mir gewünschen Zustand bringe...

- Ich benötige ausgangsseitig mindestens 11 Bits, die ich frei in
beliebiger Kombination auf High und Low bringen muss.
- Ich muss immer volle Bytes senden. Bei meiner vorgeschlagenen Logik
muss ich also zwangsweise für meine 11 Bits zwei volle Bytes senden.
Beim ersten Byte ist mein "Schaltbit" nicht gesetzt, beim zweiten ist es
gesetzt.
- Ich will möglichst viel Datendurchsatz erreichen. Zwei Byte pro 11 Bit
ist eigentlich schon Verschwendung, aber noch zu verkraften.

Was mich irgendwie schon stört ist, dass die ICs doch recht groß sind.
Ich brauche zwei Flip-Flop, ein AND-Gatter und einen Inverter. Macht
vier recht sperrige ICs. Ob ich das zweite Flip-Flop später wirklich
brauche, wird sich noch zeigen, aber eines ist auf jedem Fall nötig, da
ich die Daten des ersten Bytes ja bis zum Eintreffen des zweiten halten
muss.

CU

Manuel

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Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
Manuel Reimer schrieb:

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:-)

Wenn man's einmal begriffen hat, ist das ganz einfach.

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Soweit alles kein Problem.

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An dieser Stelle wird's enger: Beim 259 kannst Du pro Zugriff immer nur
ein Bit E4%ndern (setzen oder rFC%cksetzen). Um 11 Ausgangsbits zu E4%nde=
rn,
brauchst Du daher 11 Zugriffe. Je nachdem, welche Ausgangsdaten Du in
welcher Reihenfolge brauchst, brauchst Du aber nicht immer alle 11 zu
aktualisieren (z.B. reichen bei sequentiellem Durchschieben einer 1
jeweils zwei Zugriffe - einer zum LF6%schen des bisherigen Bit und einer
zum Setzen des neuen).

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Genau hier liegt der Charme der 259er LF6%sung. :-)

Tilmann


Re: "Wandler" von 8 Bit auf 14 Bit?
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Schätze, dass ich lieber erstmal meine zwei-Byte-Lösung probiere, denn
ich zweifle schon bei der an, dass ich den gewünschten Durchsatz
bekomme.

Für den Anfang wird das ohnehin ein Aufbau auf dem Steckbrett. Wenn es
da funktioniert und die gewünschte Geschwindigkeit erreicht wird, dann
kann ich immer noch über andere Lösungen nachdenken.

Danke aber dennoch für den Tipp. Schon denkbar, dass ich darauf
zurückkomme, falls ich an der Digitaltechnik erstmal Gefallen gefunden
habe.

CU

Manuel

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