chnologie?

Apr 19, 2025 Last reply: 1 year ago 75 Replies

Ich bezweifle, daß es an denen liegt. Das Helligkeitsempfinden geht logarithmisch über etliche Größenordnungen. Ein "heller Innenraum" dürfte zwischen einem und zehn Prozent der Normbeleuchtungsstärke von Solarpaneelen aufweisen, wenn überhaupt.

Im direkten Sonnenlicht kann ich mit der stärksten erhältlichen Sonnenbrille von weißem Papier nicht lesen, selbst eine Schweißerbrille reicht nicht.

Kleine Solarzellen wie an meinem Bluetoothlautsprecher sind ein funktionsloses Marketinggimmik. Da er auch mit denen immer noch billig war, ist es mir egal.

Was ist das denn für eine sinnlose Antwort auf meine Frage?

Also dazu muss man sagen, was brauchbar ist ;-)

So wie sie beworben werden, sind sie IMHO kaum brauchbar: Beim Ali habe ich ein "10W" Modul gekauft, welches angeblich dazu geeignet wäre dein SM-Art phone zu laden, also 5V output an USB -C

Bei wenig Licht wollte sich überhaupt keine Spannung aufbauen. Modul geöffnet und den China Schaltregler entfernt. Den IC habe ich noch nicht analysiert,Typprint kann manm jedenfalls erkennen. Danach verhält sich dann das Modul so, wie es typisch ist.

Natürlich sind Pannels vom Ali oder Amazon brauchbar, zumindest für meine Anwendung, nachdem ich die Elektronik verbessert darauf angepasst habe.

Das Pannel von Amazon war ist ein Enjoysolar 5W 12V mit doppelt so großer Fläche wie das vom Ali, da ist dann die max. Leistung schon im Rahmen. (Angegeben wird ja max. Leistung beim Normstrahler)

Ich habe aus Interesse auch mal kürzlich Lio AAA Akkus getestet mit 1300mWh Inhalt von Amazon.

Ergebnis Akkus "brauchbar", aber haben keine 1300mW gespeichert. Also IMHO Werbe-Betrug, wie mit den Pannels vom Ali ;-O

AAA Lio läuft mit 100mW Last keine 6h erwartbär wären >10h AAA Nimh 1100mAh läuft an den Reitfunzeln 20h, allerdings zum Ende mit abfallender P.

Das ist bei diversen Anwendungen ebenfalls ein Kriterium der "Brauchbarkeit" Ohne Warnung eines leeren Tanks ist es überraschend, wenn der Dienst quitiert wird und zwar so, dass wirklich total Ende ist. (Motor kaput, im Dunklen) Bei Nimh merkt man hingegen, es fängt an zu schwächeln, aber es reicht noch um sicher nach Hause zu kommen.

Am 09.05.2025 um 07:57 schrieb Joerg Niggemeyer:

Hoher Wirkungsgrad, zuverlässige Leistungsangabe - kurz: kein absoluter Chinamüll.

Am 08.05.2025 um 09:09 schrieb Eric Bruecklmeier:

Wie klein sollen die denn sein? Die Erwartungshaltung an diese Mini-Module ist meist überzogen. Mal ein Rechenbeispiel: Meine Solaranlage hat rechnerisch

10kWp. Bei sehr gutem Sonnenschein bekomme ich 7kW vom Dach (O/W-Ausrichtung mit 11/14 Modulen). Bei bedecktem Himmel bis zu 2kW. Die 2kW sind dann wegen der diffusen Strahlung auf die kompletten 25 Module verteilt, also 2kW auf 48m^2 Fläche. Wenn man also 2W haben möchte, benötigt man, gleiche Zellen vorausgesetzt, 480cm^2 Fläche. Die 10W-Module haben tatsächlich fast die doppelte Fläche, aber üblicherweise einen schlechteren Flächenwirkungsgrad, weil sie mehr unbelegte Fläche haben. Dennoch könnte das hinkommen mit 2W bei diffusem Sonnenlicht.

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ich denke die sollten einigermaßen OK sein (keine eigene Erfahrung).

Das nächste Problem sind dann die nachgeschalteten Schaltregler in den Fix-und-Fertig-Sachen. Die kleinen machen oft nur Stepdown per PWM und kein MPPT um z.B. das 12V-Aquarium zu laden.

Bernd

Am 09.05.2025 um 10:56 schrieb Bernd Laengerich:

Das schaut schonmal recht gut aus. Ist notiert.

Am 21.04.25 23:35, schrieb Thomas Einzel:

Mit Blei-Akkus unterschiedlicher Art an Solar-Panels hatte ich nie Freude. Nach spätestens 500 Voll-Zyklen war die Kapazität komplett im Keller.

Seither nutze ich - wo "Batterie" in stationärer Anwendung nötig erscheint LiFePO4. Da kann man simpel mit Konstantspannung strombegrenzt laden, die Dinger kommen auxh mit Frost halbwegs zurecht und die Kapazität sinkt auxh nach tausend Zyklen und zehn Jahren nur wenig. Selbst an Funk-Thermometern oder Geräten mit größerer Knopfzelle hängt hier überall eine LiFePO-Zelle.

Für die Anwendung des OP würde ich zu nichts anderem raten als PV-Panel passender Spannung,verlustarmer low-drop Regler und LiFePO-Zellen.

Am 10.05.2025 um 09:39 schrieb Andreas Oehler:

Was ich schrieb bezog sich *nur* auf Blei-Gel Akkus. Auch *nicht* auf Blei-Vlies (AGM) und erst recht *nicht* auf Blei-Säure.

Die Werte mit mit 10...15 Jahren im Einsatz an einem kleinen Monokristallinen PV Modul an 2 in Serie geschalteten 12V Bleigel Akkus um die 15Ah für 24V Garagentorantriebe und Beleuchtung kann in zwei Fällen zu je zwei Akkulebenszyklen durch eigene Erfahrung bestätigen: ich habe nach 31 Jahren (noch mal genau nachgeschaut, also 15 Jahre, nicht 10...15 Jahre) dies Jahr zum 2. Mal die Bleigel Akkus gewechselt. Diese Akkus werden nur immer teil-entladen, hängen ständig am kleinen Solar-Laderegler, haben keine "Hochstromlast" und dürfen im Winter auch mal kräftig unter 0°C aushalten. Beispielhaft: -10°C über 2 Wochen haben sie schon überlebt. Außerhalb der Garagen war es deutlich kälter, da ist nur ein dünnes Blechschwingtor dran.

Ja mein Hausakku an der richtigen PV ist auch ein LiFePO4 - der steht aber frostsicher und hat eine recht umfangreiche Ladeelektronik/BMS (BYD HVS). Wenn diese Akkus voll sind, werden sie nicht nachgeladen. Wenn im Winter Schnee auf der PV liegt, holt sich das BMS vom Wechselrichter eine Erhaltungsladung. Diese Akkus werden werden weder bei 100% weiter dauergeladen, noch tiefentladen und sie sind frostsicher aufgestellt. Das ist IMO ein etwas anderer Anwendungsfall als "Akku(s) ständig am Ladegerät".

BTW: auch Bleigelakkus werden mit Konstantspannung geladen. Habe ich als "Vorladung" immer vor dem Einbau mit den Austausch-Bleigelakkus am Labornetzteil gemacht.

Das interessiert mich jetzt tatsächlich stark - was heißt das bei dir genau? Welche Temperaturen für wie lange (beispielhaft), haben sie schon überlebt und was waren das bitte genau für (kleine) LiFePO4 Akkus?

Solche Erfahrungswerte wären vermutlich nicht nur für mich interessant.

Am 10.05.25 10:32, schrieb Thomas Einzel:

AGM war damals für Solar-Anwendung empfohlen worden, taugte aber bei häufigeren tiefen Zyklen nicht. Blei-Gel hat sich hier bei kleineren projekten auch nicht bewährt.

Erstaunlich! Kann es sein, dass Deine Akkus da sehr groß dimensioniert waren und so gut wie nicht belastet? Ich habe hier auch einen selbst gebastelten Solar-Wecker, dessen NiCd-Zelle nach 30 Jahren noch gut ist - ebenso wie die NiCd-Stützbattery in einer Warmwasser-Zirkulations-Steuerung von Ritter Solar nach 20 Jahren.

Ich hatte meine 12V Solar Insel-System für die häusliche IT + Lüftung + Kellerlicht + Zisternenpumpe ähnlich wie Du betrieben (im Winter auf 12.5 Volt gehalten mit kleinem verlustarmen Netzteil): Erst mit 12V-100Ah AGM-Blei Klötzen, die jeweils nach 2 Jahren anfingen zu schwächeln, obwohl frostfrei kühl aufgestellt. Seit Ersatz durch 12V-60Ah LiFePO4 vor 10 Jahren kein Ärger mehr, obwohl sonst nichts geändert.

Frost erleben hier die Funk-Temperatursensoren draußen. Die werden seit 12 Jahren mit LiFePO Einzelzellen versorgt, statt 2xAA Alkaline. Das waren Standard Rundzellen von Hersteller A123. Auch der automatische Fensterschließer, der eigentluch mit fetter Knopfzelle funktionieren sollte, tut seit 10 Jahren mit so einer A123 Zelle, die auch mal Frost abbekommt.

Zum Laden verwende ich mittlerweile oft ein China-Modul, mit per Poti einstellvarer Spannung und Strombegrenzung füR Betrieb an einem USB-A Port.

Andreas

Am 10.05.2025 um 11:03 schrieb Andreas Oehler:

...

24V ca. 15Ah (je nach Akku 17Ah bis 15Ah) sind für einen Torantrieb, wenn er nicht fast pausenlos auf und zu gefahren wird, im ersten Anschein recht großzügig dimensioniert. Aber es gibt auch den Winter und da wird es bei längerer "Dunkelheit" etwas knapp. Also ganzjährig betrachtet IMO nicht "sehr groß" dimensioniert. Ich habe beim letzten Tausch vor ca. 2 Monaten in einer Garage testweise die 15Ah Akkus durch 24Ah Bleigel Akkus ersetzt, die andere weiterhin mit neuen 15Ah Bleigel. Ob/wie sich das auswirkt kann ich erst nach Langzeitbeobachtungen sagen. ... [LiFePO4 Akkus]

danke

Hi Andreas,

Kann es sein, dass Du Dich gerade als völlig blank outest? Was wäre denn aus Deiner Sicht ein PV-Panel passender Spannung für die vom OP präferierten 4 AA? OK, er schrieb, dass er 12 V haben möchte … Außer der Spannung habe ich aber auch noch nichts mitbekommen, welche Ströme er wie oft und wie lange benötigt. AFAIR wollte er einmal am Tag mit einem Modul, das kein Telefon sei, "nach Hause" telefonieren. Ob dieses "nach Hause Telefonieren" 23 h am Tag dauert und zur nächsten Galaxie senden soll, oder 2 Sekunden über 10 m mit Zigbee, wer weiß das schon?

Mit Low-drop-Reglern dürfte es am Solarpanel jedenfalls nicht so wirklich genial zugehen.

Marte

Am 11.05.25 15:40, schrieb Marte Schwarz:

Man nehme ein günstiges gebrauchtes Panel aus der Nachbarschaft, kratzt an der Rückseite etwas herum,und verdrahtet das Panel so, dass die Spannung paßt. Die augekratzten Stellen und Lötstellen dann wieder mit Epoxidharz abdichten. BTDTGTT

Zu den 2 LiFePO-Zellen in Reihe würde dann ein auf 8-9 Volt zurechtgestricktes Panel passen.

[12 V Panel]

Klar. Wenn man ein Panel mit wesentlich höherer Spannung als der Akkupack nutzen will, dann sollte man eher einen Buck-Regler (gerne mit MPPT) nutzen. Ist halt komplexer.

Andreas

Wir reden hier von sehr kleinen Leistungen, nicht dem halben kW am Balkon. Angesichts von Aufwand und Eigenverbrauch würde ich 1:1 anschließen und die Fehlanpassung verbraten.

Hi Andreas,

Mit einem 12 V Panel würde ich höchstens auf 3 Li-Zellen in Reihe gehen und selbst das besser nicht.

Du hast zumindest von MPPT gehört. Jetzt überleg noch einmal, was es damit auf sich hat.

Marte

Am 21.04.2025 um 21:20 schrieb Marcel Mueller:

Für Schnurlostelefone gibt es nicht umsonst spezielle Akkus, die auf diesen Einsatzzweck hin optimiert wurden. Reihenschaltung, Dauerladung, kurze Stromspitzen zu liefern beim Betrieb des Telefons. Keine Rolle dagegen spielt hier die Selbstentladung oder die Kapazität, welche man in dem Volumen des Akkus unterbringen kann, oder der Temperaturbereich. Andere Akkus sind auf andere Eigenschaften hin optimiert. Hohe Kapazität, oder geringe Selbstentladung, oder hohe Ladeströme, oder breiter Temperaturbereich usw.

Am 19.04.2025 um 11:10 schrieb Gerd Mann:

Ich würde Akkus nehmen, die für diese Bedingungen optimiert wurden. Dauerladefest, immer Zimmertemperatur, nur kurzzeitige Belastungen... ...da könnten Akkus für Schnurlostelefone die Wahl sein.

Von der Kapazität hochgezüchtete und womöglich auf Schnellladung und hohe Ladeströme hin optimierte Akkus wären vielleicht nicht so gut.

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