Bauteilewerte für Labornetzgerät?

Apr 28, 2010 13 Replies

Hallo Experten,



ich habe schon l=E4nger die Platine f=FCr ein Labornetzger=E4t herumliegen (Funkschau, 1984). Ich m=F6chte das Ger=E4t mir endlich mal aufbauen, weil ich alle Teile in der Bastelkiste habe. Hier ist die Schaltung:



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Es gibt Differenzen zwischen Schaltbild, St=FCckliste und Best=FCckungsplan. Mir geht es um C13, C14 und D5 (rote Kreise). Die Bauteile werden wie folgt angegeben:


-----Schaltbild-----St=FCckliste-----Best=FCckungsplan



C13-----100nF----------10nF------------10nF



C14-----100nF----------10nF------------10nF



D5-------30V-----------33V-------------30V



Ich tippe eher auf 10nF und 30V, aber was ist richtig?



Wenn jemanden die Forscherlust packt und in den Folgeheften nach einer Berichtigung nachsehen m=F6chte - die Bauanleitung ist in Funkschau



19/1984, Seite 80.

Viele Gr=FC=DFe Klaus


"ComCom" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@c36g2000yqm.googlegroups.com...

Beide Kondensatoren machen die Regelung langsamer um ein Schwingen (oszillieren) des Netzteils zu verhindern. Die Werte hängen auch vom Aufbau ab. Man sollte also das Netzteil aufbauen, z.B. 100nF einbauen, und dann das Netztel am Oszilloskop mit schwankender Belastung testen: Die Kondensatoren sind so weit zu verkleinern, bis es schnell nachregelt ohne Neigung zum Überschwingen zu zeigen. Wenn man kein Oszilloskop hat, darf man das Netzteil nur mit erprobter Platine aufbauen und GENAU den aufgeführten Bauteilen, dann sollten die 10nF reichen. Es ist nicht gut, bei 100nF zu bleiben, das ergibt ein schlechtes, langsam nachregelndes Netzteil.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://freenet-homepage.de/mawin/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Hi Klaus,

zunächst D5: Da die Spannungsversorgung vom Ansteuernden OP bei 33 V liegt, macht eine 33 V Zener keinen Sinn. IMHO sollte im Zweifel sogar 27 V gehen, im Zweifelsfall wird dann eben zu früh abgeschaltet. Mit R11 macht C13 ein Integrator mit einer Zeitkonstante von 1 oder 10 ms. Ich würde das zuerst mal mit 10 nF versuchen. Das erscheint mir langsam genug für die eingesetzten Bauteile. Und mal ganz im Ernst, wer will seine Überstromsicherung schon gerne ausbremsen. C14 sehe ich einigermaßen unkritisch, die 100 nF sollten da auch kein Problem sein.

Marte

ComCom schrieb:

Klar kannst du das Ding bauen. Aber ich finde, das Elektor-Labornetzteil aus dem Dezember-Heft 1982 ist da deutlich hübscher, denn da löst keine Sicherung aus, wenn der einstellbare Maximalstrom fließt, das Gerät wird vielmehr zur Stromquelle.

Holger

Alzheimer ist ganz toll. Man lernt ständig neue Leute kennen.

"Holger" schrieb im Newsbeitrag news:hr934j$hm$ snipped-for-privacy@speranza.aioe.org...

Mit S2 kann man das offenbar umschalten.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://freenet-homepage.de/mawin/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Das war meine Vermutung. Ich denke mal, da=DF das ein Druckfehler im Schaltbild ist. Die Original-Platine habe ich, deswegen werde ich mit

10nF anfangen und die Werte nach dem Zusammenbau experimentell optimieren.

Viele Gr=FC=DFe Klaus

t,

Das macht Sinn. :-) Danke!

Das will niemand! Ich werde, wie schon oben erw=E4hnt (s. Antwort an MaWin), mit 10nF anfangen und dann optimieren. Wird schon funktionieren!

Viele Gr=FC=DFe Klaus

ne

ird

MaWin hat es ja schon geschrieben. Das Netzteil kann zwischen klassischer Strombegrenzung und "Abschaltung" umgeschaltet werden (Foldback/Shutdown). Die Original-Platine habe ich auch. Warum also was anderes bauen, wenn auch noch alle Bauteile vorhanden sind.

Viele Gr=FC=DFe Klaus

Ja, dann mach doch. Find ich überhaupt gut, daß sich jemand noch mit einer Handvoll Bauteilen und einer Platine hinsetzt und sich mal was selbst lötet. Ich habe hier das Elektor-Netzgerät seit über 25 Jahren im Gange, aber ich werde da demnächst irgendwann die Potis wechseln, das Gehäuse aufhübschen und die Verdrahtung überprüfen. Der Kasten selbst hat niemals nie ein Problem gemacht.

Holger

Alzheimer ist ganz toll. Man lernt ständig neue Leute kennen.

Und weil Dich das langweilt, wechselst Du dann die Potis etc?

David Kastrup

il

e

rd

Hallo

W=E4re nett, wenn du den Beitrag aus dem alten Elektorheft hochladen k=F6nntest. So alte Schaltungen interessieren sicherlich nicht nur mich ;-)

vD & lg, Heinz

Das soll hierzugrupp so selten gar nicht sein :-)

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Oje. Ja, okay, auch de.sci.electronics ist Usenet. Ich wechsele Potis und überprüfe Verdrahtungen, weil ich erstens die preisgünstigen alten Potis gegen was besseres tauschen will, und weil ich zweitens in die Jahre gekommene Verbindungen, die normalerweise nicht für hohe Ströme gedacht sind, was mir vor 30 Jahren eher egal war, gegen bessere Verbindungen tauschen will. Drittens mag ich Gebrauchsspuren nicht so gerne, deshalb wird das Gehäuse überarbeitet.

Was ist daran denn nur so furchtbar schlimm?

Holger

Alzheimer ist ganz toll. Man lernt ständig neue Leute kennen.

Der David hat Langweile. :-)

Viele Gr=FC=DFe Klaus

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