Auf der Suche nach 74HCTxxx Buffern/Line Drivern mit niedrigem Innenwiderstand

Aug 01, 2024 Last reply: 1 year ago 24 Replies

Hi,



gerne nimmt man ja 3 74HCT14 parallel. Gefunden habe ich aber noch



74HCT541, 74HCT125 und 74HCT367. Nur letzterer hat einen Innenwiderstand unter 50 Ohm.

Ausgangswiderstand 74HCT14:



Rout=(Vcc-Voh)/Ioh=(4.5V-4.3V)/4mA=50Ohm


3 parallel ergibt 16.67Ohm

also R=33Ohm in Reihe …


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Ausgangswiderstand 74HCT541:



Rout=(Vcc-Voh)/Ioh=(4.5V-3.98V)/6mA=86.6Ohm


2 parallel ergibt 43.3Ohm

also R=6.8Ohm in Reihe ...


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Ausgangswiderstand 74HCT125:



Rout=(Vcc-Voh)/Ioh=(4.5V-3.98V)/6mA=86.6Ohm


2 parallel ergibt 43.3Ohm

also R=6.8Ohm in Reihe ...


--------------------------------------------------



Ausgangswiderstand 74HCT367:



Rout=(Vcc-Voh)/Ioh=(4.5V-4.32V)/6mA=30Ohm



also R=20Ohm in Reihe ...


Am 01.08.24 um 09:41 schrieb Leo Baumann:

Warum man gerne Popel-Gates parallel schaltet und nicht gleich Bustreiber nimmt entgeht meiner Vorstellungskraft.

Ich hatte mal einen bus fight zwischen einem 74AS244 der LOW wollte und einem Frühzeit-FPGA XC3020, das HIGH wollte. Das ergab beträchtliche Wärmeentwicklung, riesige Ströme (gleich ein ganzer Bus) - und das FPGA hat gewonnen, mit sauberem High-Pegel. Das will was heißen!

Die Treibfähigkeit direkt an VCC und GND ist nicht das, was wirklich zählt. Ich glaube, beim AS244 waren 64 mA garantiert. Bei DRAM-Treibern waren normalerweise immer Dämpfungswiderstände 22-33 R vorgesehen, entweder extern oder gleich mitintegriert.

Hier kann man die schön in der Mitte der Platine sehen: <

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Gerhard

Am 01.08.2024 um 10:27 schrieb Gerhard Hoffmann:

Koax soll getrieben werden ...

saubere Arbeit, auch die Unterseite. Ich sehe bloss keine Stromschienen. WIMRE gabs da so 3-5 mm 'U'-Profile mit 2,54mm Raster im Bogen des U.

Ich bin seinerzeit vom wrappen abgekommen und habe sowas gefädelt.

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Am 01.08.24 um 11:05 schrieb Wolfgang Allinger:

Meinen Z80 davor habe ich auch noch gefädelt. Aber bei Fraunhofers in SB hatten die einen Noppenfußboden aus Kunststoff und als ich gesehen hatte, dass die einen frisch gewrappten 2m hohen 19"-Schrank dort

20 min spazieren gefahren haben und da war immer noch kein Wackel- kontakt: Das hat mich schon überzeugt.

Da sind auch Stromschienen, so eine Art flachgedrückter Draht mit eingestanzten Löchern im 100 mil-Raster.

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Ich lasse mir gerade das hier bei JLCPCB machen:

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Kommt vermutlich billiger als die HF_Platinen vom Segor, und nicht ganz so lieblos. Ich bin gespannt, ob JLCPCB wegen der vielen Löcher mault.

OK, wenn man sich von der Idee frei gemacht hat, dass man mit 5V CMOS an Sender und Empfänger und angepasstem 50-Ohm-Koax akzeptable Signalpegel hinbekommt, dann kann man sich auch möglicherweise damit anfreunden, LVCMOS im RX zu nehmen und 5.5V LVCMOS im Sender.

Dann geht das auch mit 1G04-Invertern, siehe

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speziell der 1pps-Ausgang. Da war halt nix anderes da und das sollte noch am Wochenende fertig werden. Deshalb auch die selbstgeätzte Platine.

Gerhard

Jetzt wo Du es sagst, sehe ich es auch. Tolle Akustik hier :)

Ah da iss ja auch nen Bild, nicht nur Ton :)

Berichte mal. Ich mach zwar so gut wie nix mehr in Elektronik und Programmierung, bin aber immer noch interessiert.

Ansonsten hab ich mit meinen 78 bedingten Zipperlein genug zu tun. Sonst ist genug Murks am Haus, Grundstück und Auto zu basteln... Und wenn mir mal langweilig ist, zickt M$ WiX rum...

Gerade erst ein Projekt am Auto (Toyota Ractis ~Opel Minivan, nur besser) gebastelt: Ein Laufkatzen Kran mit Flaschenzug mit etwa 1,5m Schienen Länge. Kann man sehr schnell mittig an Heckklappe Rahmen und hinteren Überkopf Haltegriffen einhängen. So kann ich zukünftig Sachen bis rund

50kg im Laderaum anheben, nach hinten raus schieben und ablassen. 20L Wasserballons und Bierkasten kann ich gerade noch so rausheben. Aber wird mit meinem Rücken schon grenzwertig. Und ich mag nicht dauernd warten, bis ein Nachbar von der Arbeit zurückkommt. Hab nen faltbaren Hodenwagen, nicht so eine vulgäre Sackkarre :)

Aber alles mitohne Elektronik, völlig OT :)

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Nimm 74LVC(1|2)G wenn es 5 Volt sein soll oder 74 LVC bei 3.3 Volt.

Ausgangswiderstand 74LVC541AQDWREP:

Rout=(Vcc-Voh)/Ioh=(3V-2.4V)/12mA=50Ohm

Ich hätte aber gerne DIL

Am Fri, 2 Aug 2024 15:49:04 +0200 schrieb Leo Baumann:

Versuche mal, die Logikfamilie 74AC oder 74ACT zu bekommen. Die gibt es in DIL, kann 24 mA treiben.

Am 02.08.2024 um 16:29 schrieb Andreas Graebe:

Ausgangswiderstand 74ACT541:

Rout=(Vcc-Voh)/Ioh=(5.5V-4.86V)/24mA=26.7Ohm

Am 02.08.2024 um 16:29 schrieb Andreas Graebe:

Ausgangswiderstand 74ACT14:

Rout=(Vcc-Voh)/Ioh=(5.5V-4.86V)/24mA=26.7Ohm

Hi Leo,

Vergiss das am Besten ganz schnell wieder. Diese Widerstände sind alles, nur nicht ohm'sch und noch weniger im Ohmbereich reproduzierbar genau.

Marte

Leo Baumann schrieb:

Ich weiss nicht, ob so eine einfache Rechnung was praxisrelevantes liefert. Die 24 mA können so was wie Konstantstrom sein. Speise lieber ein längeres Koaxkabel und stelle einen Trimmer in Serie auf minimale Reflexionen ein.

Tip: Von den 5 V bleiben bei 50 Ohm - 50 Ohm Abschluss nur noch

2.5 V übrig. Das ist maximal mistig für einen 74AC-Eingang, da dann doch lieber einen 74ACT als Empfänger verwenden. Ob notfalls (falls der 74AC schon eingebaut ist) ein 2x100 Ohm Spannungsteiler als Abschlusswiderstand geht, hab ich noch nicht ausprobiert, sollte aber.

Am 02.08.24 um 22:02 schrieb Rolf Bombach:

Ist ja nicht so, als ob ich das in dem .pdf gestern nicht gezeigt hätte, auch mit scope-Bildern. Bei einem Koax mit Serien-50R an der Quelle und parallel-50R an der Last verliert man nun mal die Hälfte des Spannungshubes. Dafür klingelt's halt nicht wie in typischen Leo-Plots und nach 500 ps herrschen eingeschwungene Verhältnisse. Bei einem LVC-Empfänger ist alles in Ordnung.

Am 02.08.2024 um 22:02 schrieb Rolf Bombach:

Unter der Bedingung eines Ausgangsstroms von 24mA fällt die Ausgangsspannung auf 4.86V ab.

Das ist Ohm'sches Gesetz, nichts anderes.

Das kommt sehr gut hin gemessen an einem 74HTC14.

Nein. Das ist ein nomineller "Widerstand" durch Anwendung des ohmschen Gesetzes auf einen Fall, in dem es vermutlich nicht gilt. Wenn Du das mit etlichen verschiedenen Stömen über einen gößeren Bereich tust und einen linearen Zusammehang zum Spannungsabfall findest, dann und nur dann darfst Du den Innenwiderstand ohmisch nennen.

Gerhard Hoffmann schrieb am Thu, 1 Aug 2024 12:03:14 +0200:

Ich hatte mal Adapterplatinen für RJ-45-Buchsen machen lassen, die ringsum von Lochraster umgeben sind, da wollten Sie für die vielen Löcher pro cm² ein paar Kopeken extra, dafür kam es aber auch in ENIG.

Abwarten, JLC ist einfach geil!

6Europaarzwerquetschte incl. Shipping für 5 Platinen mit allem wo gibt. Seitdem mache ich nichts mehr auf Lochraster.

MfG

Frank

Am 03.08.24 um 14:24 schrieb Frank Scheffski:

10 Platinen 10*10 cm mit 100mil-Raster mit Masse & Vcc-Flächen = €4,68 total ohne Gemaule. Wer die Gerbers will: bitteschön! ( ja, da kommen bei mir noch ein paar Multilayer dazu.)

Gruß, Gerhard

Am 02.08.2024 um 22:02 schrieb Rolf Bombach:

Meine üblichen Schätzungen hier: Ausgangswiderstand 74HCT14:

Rout=(Vcc-Voh)/Ioh=(4.5V-4.3V)/4mA=50Ohm

3 parallel ergibt 16.67Ohm

also R=33Ohm in Reihe …

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Ich habe das in LTspice mit 3 parallelen 74HCT14 und 33Ohm in Reihe simuliert: Vcc=5V, I_Last_an_50Ohm=49.6mA, Spannung an der Last 2.48V ergibt einen Innenwiderstand von 50.8 Ohm, also ohne 33Ohm 17.8 Ohm.

D.h. meine obige übliche Schätzung kommt sehr gut hin.

Grüße

Am 04.08.2024 um 18:11 schrieb Leo Baumann:

Die LTspice-Simulation findet man in meinem Public Webspace.

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