Markus Schaub schrieb:
Ist für das Thema (Funkmikro) ungeeignet.
Außerdem liegt es mitten im Afu-Band, wenn sich einer mit einer Handfunke mit ihren 5 W deinem Gerät auch nur nähert, siehst du mit den zugelassenen 10 mW für ein SRD schnell alt aus.
Markus Schaub schrieb:
Ist für das Thema (Funkmikro) ungeeignet.
Außerdem liegt es mitten im Afu-Band, wenn sich einer mit einer Handfunke mit ihren 5 W deinem Gerät auch nur nähert, siehst du mit den zugelassenen 10 mW für ein SRD schnell alt aus.
Dochdoch, könnte sogar Sennheise anbieten, man kann aber selber einiges machen, EEPROM modifizieren, VCO bissl runtertrimmen, Genehmigung für irgendwas um 750 bis 780 MHz einholen, fertig, aus.
-ras
Man will möglichst nicht mehr als 1ms Latenz, und dazu kommt, man will sehr stabile Verbindungen, das wird auf den hohen Frequenzen schwieriger.
-ras
Ach was. Mittlerweile wird meist keine Einzelzulassung mehr gefordert, nur das Einhalten der vorgeschriebenen Betriebsparameter, und im Störungsfalle wird das Gerät nach den aktuellen und passenden Europa-Richtlinien behandelt.
-ras
Nix Abzockung, dadurch kommt fett Internet aufs platte Land, bis 50 Mbps down, 10 up, und der Kram funktioniert verdammt gut, ich nutze das täglich im Zug mit bis 20 down, 5 up. Der Gemeinnutzen ist weitaus höher als der von Funkmikrophonen. Es ist deutlich billiger, die Dinger zu erneuern als das Internet den Leuten per verbuddelter Strippe zuzuführen.
Dazu gibt es eine Lücke bei 830 MHz, die können auch viele ältere Mics nutzen.
-ras
Schau mal da:
-ras
Ja, dazu ist der Betriebsfunkbereich derart ausgestorben, daß derzeit daraus einfach umverteilt wird.
-ras
Leer ist anders.
Da ist ISM mittendrin, das will keine Sau. Dazu wird das Betriebsfunkgedöns immer weniger, der Trend ist massiv rückläufig, die Hoch-Zeit der 80er ist vorbei.
-ras
"Ralph A. Schmid, dk5ras" :
Für ein paar Kanäle. Für den Chor mit 48 Mikes aber eher nicht. :-) Stellt sich auch noch die Frage, wie gut die Selektivität ist...
M.
"Ralph A. Schmid, dk5ras" :
WFM ist halt einfacher. Um da störungsfrei die 24bit/96kHz rüberzukriegen (haha, glaub ja nicht, dass das die WFM kann), muss das Band absolut leer sein. Digitale Übertragung profitiert natürlich auch von einem absolut leeren Band, könnte aber eventuelle Störer bis zu einem gewissen Mass tolerieren - ohne das man dies hört. Die stärkere Dämpfung bzw. Abschattung durch die "hasslichen Säcke, größtenteils mit Wasser gefüllt" :-) kann man im Digitalbetrieb sehr einfach durch mehrere Empfänger ausgleichen. In der Zentrale wird dann einfach das Paket mit den wenigsten Fehlern verwendet (und man hat Redundanz). Ausserdem hat die höhere Streckendämpfung (u.a. auch durch Wände) auch Vorteile bei der Abschirmung von Störungen von aussen. Mit den heutigen Transceiverchips (1MBit/s, FEC, Hopping und...) liesse sich da bestimmt was brauchbares mit Latenz um 1ms zusammenbauen, auch für bis zu
48 parallele Kanäle. Naja, letztlich aber alles viel komplizierter...M.
Hallo!
Am 01.02.2012 12:43, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
Was Sennheiser anbietet...:
Und angeboten wird das auch nur für die G2 und G3-Serien. Das bei der alten G1-Serie laut Sennheiser keine Umfrequentierung möglich sei, hat wohl eher Geschäftspolitische Gründe.
@ Ansgar: Gehen tut das sehrwohl. Hab hier ein SR500 G1 E-Band, der recht freizügig von der Frequenzeingabe ist, nachdem ich mit dem fertig war. Geht aber freilich auch ordentlich, sprich von D-Band nach A, B, C oder sonstwo zwischen 470-900MHz etwa.
Grüße aus Dortmund
Jürgen Hüser
"Ralph A. Schmid, dk5ras" :
Ich sach da mal "NOCH". Als Early Adopter hast Du da heute noch Vorteile, da Du das vermutlich fast noch alleine nutzt. Wie viele Smartphones haben denn schon LTE mit drin? Wenn da aber 100 Haushalte ihre ArteSendung von gestern ziehen, wird es auch im LTE-Band schlecht aussehen. Die Bandbreite ist einfach nicht da. War bei UMTS/Edge genauso bzw. ist es noch. In Gegenden ohne vernünftige DSL-Leitungen ist das abends immer so dicht, das es kaum brauchbar ist. In der Innenstadt aber (mit den dicken DSL-Leitungen) bekommt man über UMTS gute Verbindungen.... M.
Da bekamen wir mal einen Vorschlag aus einer Gegend die ich hoeflichkeitshalber nicht nennen moechte. "You give us system and we make pass". Ging um EMV und so.
Joerg schrieb:
Hallo,
bei 70 cm wird die Antenne des Mobilfunkgerätes nicht mehr so handlich klein, bei 800 MHz und mehr sind kleinere Antennen möglich.
Bye
Matthias Weingart wrote: > Ich sach da mal "NOCH". Als Early Adopter hast Du da heute noch Vorteile, da > Du das vermutlich fast noch alleine nutzt. Wie viele Smartphones haben denn > schon LTE mit drin? Wenn da aber 100 Haushalte ihre ArteSendung von gestern > ziehen, wird es auch im LTE-Band schlecht aussehen. Die Bandbreite ist > einfach nicht da. War bei UMTS/Edge genauso bzw. ist es noch. In Gegenden > ohne vern?nftige DSL-Leitungen ist das abends immer so dicht, das es kaum > brauchbar ist. In der Innenstadt aber (mit den dicken DSL-Leitungen) bekommt > man ?ber UMTS gute Verbindungen....
Das dürfte aber auch stark vom jeweiligen Netz abhängen. Mit Vodafone konnte ich bisher keine nennenswerten Probleme feststellen, die von der Tageszeit abhängig wären, auch wenn ich mal in der "Pampa" unterwegs bin. Mit O2 (FONIC-SIM) dagegen sieht das leider etwas anders aus.
(Bezieht sich auf UMTS / HS*PA; mit LTE habe ich noch keine Erfahrungen gesammelt.)
Viele Grüße Oliver
Ok, aber die Knete dafuer sprudelt in die Kassen einiger weniger Firmen und man hat Funkmikro-Eigentuemer de-fakto enteignet. Plus in die Kasse der RegTP nehme ich mal an.
Ist ja ganz nett und manchmal auch recht praktisch wenn man unterwegs in HDTV-Bandbreite Daten saugen kann. Aber es hat unserer Gesellschaft nicht nur zum Vorteil gereicht. Besonders die Jugend ist eine Ecke "inkommunikativer" geworden. Jeder sitzt gebeugt ueber seinem i-Irgendwas.
Scheint aber nicht bei allem zu gehen und jetzt muessen offenbar Leute ihre ehemal teure Hardware zum Schleuderpreis loswerden:
Mal ganz praktisch gedacht: Was haette es ausgemacht wenn man die Funkmikros weiterhin erlauben wuerde? Man faehrt mit dem Zug an einer Kirche vorbei wo der Pastor gerade auf einem Kanal mit vielleicht 100kHz Hub predigt. Bei einem durchdachten Datensystem sinkt der Durchsatz dann mal kurz um 0.x Prozent ab, Sekunden spaeter ist es wieder 100%.
Hi Jörg,
Anderst herum wird wohl ein Schuh draus. Die LTE-Masten stören die Mics. Wenns nicht so wäre glaube ich kaum, dass sich ein Funkmikrobetreiber drum scheren würde. Genausowenig, wie sich die ganzen Chinaimportfunkmikrobesitzer drum scheren, auf welchen Flugfunkfrequenzen die senden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Flugzeug deswegen die Orientierung verliert geht extrem gegen Null.
Marte
LTE ist eh noch leer, da geht erst recht was. Dieses posting geht per LTE raus :)
-ras
Naja, dafür ist es auch nicht da, und man wird etwas unternehmen müssen, sowas zu vermeiden.
Man bekommt auch weiter draußen mit UMTS 10Mbps und mehr, aber halt nicht mit den Billigheimern.
-ras
Jo mei.
Das war auch schon mit anderen Funktechnologien so, die abgeschafft wurden. CT1, CT1+ als prominente Beispiele...
Nö, das Band war ohne Anmeldung nutzbar.
Ach was.
Das ist nicht das Problem, viel eher, daß in der Kirche dann die Lautsprecher von der Wand fallen, wenn LTE reinröhrt.
-ras
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