Zur Info / Geplante Obsolenz

Jan 17, 2013 478 Replies

Am Fri, 25 Jan 2013 08:02:44 UTC schrieb Eric Brücklmeier :

Doch - er bezahlt ja schließlich Beiträge.

Wenn dann allerdings der "Versicherungsfall eintritt", gibt es immer noch genügend Ausreden, um sich vor der Leistung zu drücken.

'jeder Vierte wird berufsunfähig' heißt ja noch lange nicht, dass jeder Vierte auch eine BU-Rente von der Versicherung kriegt ...

Ade

Reinhard

"[Diese Gel-Wärmflasche ist ein] Medizinprodukt der Klasse I im Sinne der EU-Richtlinie 93/42/EWG"

Am Thu, 24 Jan 2013 21:53:58 +0100 schrieb Holger :

LOL

Ist wirklich schlimm, für wie blöd der interessierte Zuschauer mittlerweile gehalten wird.

Oder wie blöd der durchschnittliche Zuschauer ist? Fürchterliche Vorstellung ...

Ach ja, Kochsendungen hattest Du vergessen zu nennen.

Marc

Am Thu, 24 Jan 2013 09:10:43 -0800 schrieb Joerg :

Nö, das passiert wirklich. Außerdem werden Strom-zu-Gas-Anlagen gebaut und an deren Verbesserung gearbeitet (bessere ELektrolyseverfahren iirc).

Außerdem wird seit Jahren Forschungsaufwand für Speichertechniken, Biogasanlagen und was noch alles betrieben. Hier wurde ja schon prophezeit, daß Gas die Energieform der Zukunft wäre, und genau das scheint sich wegen der Speicherfähigkeit in Felskavernen und dem Netz selbst auch so abzuzeichnen.

Marc

Am Thu, 24 Jan 2013 11:01:13 -0800 schrieb Joerg :

sten

Global ist aber auch das Problem der Brennstoffversorgung von Nuklerakraftwerken. Guck' nach Mali, da sind die Franzleute grade unterwegs. Selbstverständlich nur aus Menschenfreundlichkeit ...

Mit der Abfallbearbeitungstechnologie hast Du möglicherweise recht, wer das machen möchte und sich Profit davon verspricht, darf das doch tun. Wo ist das Problem?

Marc

Am Thu, 24 Jan 2013 10:03:31 -0800 schrieb Joerg :

Die Paroll Taxes, ist das sowas wie hier unsere Einkommensteuer? Oder ist das ein Anteil, der extra für die Sozialfür/vorsorge bestimmt ist und ie Steuern zahlt man extra?

Das System hier kennst Du sicher noch, Steuer + Sozialabgaben (Rentern-, Arbeitslosenversicherung und noch anderes). Wobei die Krankenversicherung mittlerweile ein zingende Pflichtveranstaltung ist.

Marc

Marc Santhoff schrieb:

dige

Ich habe den Verdacht, das war schon immer so. Wußtest du übrigens schon, daß wg. IPv6 die Welt untergeht? Dem SWR zufolge tut sie das nämlich. Und glaub man ja nicht, daß der betreffende Reporter je den

entsprechenden RfC2460 gelesen hat.

Der Punkt ist doch, daß aus sich aus irgendeinem Grunde die Idee, Natur mathematisch zu beschreiben, schlecht verbreiten läßt. Das könnte m it der Schule zusammenhängen, die Mathematik mit "Rechnen" gleichsetzt, dabei jeden Zahlendreher als "mathematisch unbegabt" brandmarkt und so von vornherein jedes echte Interesse an der Mathematik mit schlechten Zensuren in Grund und Boden hagelt. Dich mag die Mathematik begeistern, aber bist du ein schlechter Kopfrechner, wendest du dich anderen Dingen zu, weil du ja auch mal Erfolgserlebnisse haben willst. Am Ende brüsten sich die Leute, stets schlecht in Mathe gewesen zu sein und ersetzen dann die Physik mit der Esoterik.

Gucke ich auch nicht.

Holger

Am Fri, 25 Jan 2013 12:02:50 +0100 schrieb Holger :

Mittlerweile höre ich hier und da schon, daß die Pädagogenfraktion sich mehr Mühe gibt und neue Konzepte probiert. Pisa hat wohl aufgescheucht und nachdem das Geschrei vorüber ist, wird tatsächlich unbemerkt von der Öffentlichkeit bzw. der Journalie was geändert ...

Am Ende denke ich aber immer noch, daß schlechte Ergebnisse in Schulen unmittelbar mit der Anzahl Schüler pro Klasse zusmmenhängt (neben anderen Faktoren, wie z.B. Zusammensetzung der Schülergruppe), habe schon öfter erlebt, daß Einzelunterricht bzw. individuelle Intensivbetreuung hilft, wenn sie auf die Schwächen der Person gezielt eingeht und diese zu beseitigen versucht. Und am eigenen Leib erlebt habe ich es auch mal, nach Wechsel in ein anderes Bundesland. Für mich war damals Nachhilfe mit dem Mathelehrer aus der Schule eine Art Waterboarding, am Ende hat's aber eine solide Grundlage geschaffen und mir die Angst vor Mathe genommen.

Wenn das Problem so gelagert ist, muß man sich bemühen den Unterricht interessant und womöglich spannend zu gestalten. Bei mir persönlich hat Mathe auch spät gezündet, und das lag daran, daß stur abstraktes Zeug gepaukt wurde. Wäre die VErbindung zur Anwendung (auch im Physikunterricht) früher ersichtlich gewesen, hätte sich das wahrscheinlich anders dargestellt - ich schätze, das gilt für andere Schüler auch.

Marc

Am 25.01.2013 10:11, schrieb Reinhard Forster:

Vergiss es, jede medizinische Lappalie ist ein Ausschlusskriterium.

mich

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Gazprom ist effektiv Staatskonzern und für Putin ist Erdgas eine sehr beliebte Waffe um Druck aufzubauen. Der ganze Aufwand mit der Nord Stream Pipeline dient u.a. ja auch dem Zweck, der Ukraine bei Bedarf das Gas abdrehen zu können _ohne_ die Kunden in Westeuropa damit zu stören und es zudem für die Ukraine zu verunmöglichen, sich am Gasstrom nach Westeuropa zu bedienen.

Und wenn die Ukraine nicht nach Moskaus Pfeife tanzt, dann kann es halt schonmal kalt werden im Winter ...

Um Captain Obvious von

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zu zitieren:

"Opponents have seen the pipeline as a move by Russia to bypass traditional transit countries (currently Ukraine, Slovakia, Czech Republic, Belarus and Poland).[81] Some transit countries are concerned that a long-term plan of the Kremlin is to attempt to exert political influence on them by threatening their gas supply without affecting supplies to Western Europe."

Och, zu Zeiten das Kalten Krieges war das kein Problem, da waren die Gas Transitstatten entweder Teil der UdSSR oder die Russen hatten Truppen vor Ort. Da mußte man nicht indirekt mit Energieentzug Druck aufbauen ;-)

MSR mit Thorium z.B.?

Man liest sich, Alex.

"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and looks like work." -- Thomas A. Edison

Selbst Kids hat es das Leben gerettet, meist weil sie von ihren Eltern im sicheren Umgang mit Waffen trainiert wurden. Ein Beispiel von vielen:

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Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Und was hat man gemacht? Anstatt weiterzuforschen hat man de facto einfach das Handtuch geschmissen und will alles bereits an Altlast angefallene unter die Erde verfrachten. Super Loesung ...

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Das ist auch hier der Soz-Versicherungsanteil. Wobei die Alters-KV in den USA ebenfalls daraus finanziert wird. Sowas wird hier jedoch als Steuer angesehen weil Zwang und weil nicht mehr unbedingt sicher ist dass man die zugesagten Leistungen auch bekommt. Das hat den Rep-Kandidaten diesmal IMHO (vorhersehbar ...) die Wahl gekostet, er nahm einen Vize der fuer Leute unter 55 die Alters-KV torpedieren wollte.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg schrieb:

en

er

bst

ist

In der Realität gefährdet man sich nicht selten nur selbst noch meh r als ohne Waffe, beispielsweise auch dadurch, daß der böse Bube, der das Geld - oder schlimmeres - will, einem die Knarre einfach wegnimmt, oder durch

Verletzungen beim Versuch, die Waffe zu benutzen...

Tja

n

en:

ce- person-shot-critical-abrk.html?nclick_check=1

Das ist ein recht mageres Argument. Man will vernünftigerweise nicht

wirklich, daß Kinder Zugang zu Schußwaffen haben. In Ländern mit vielen frei zugänglichen Waffen, zuvörderst die USA, dann aber auch die Schweiz , Israel, Russland u.v.a. sterben bei weitem mehr Menschen, auch Kinder, durch Wa ffen. Erstens kommt es naturgemäß zu mehr Unfällen mit Waffen, zweitens werden auch mehr Tötungsdelikte begangen, nur weil die Waffe praktischerweis e gerade griffbereit ist. Nicht jede mit dem Tod eines der Beteiligten en dende Streitigkeit wäre blutig ausgegangen, wenn die Kontrahenten unbewaffn et gewesen wären. Nicht jeder tödlich endende Ehestreit würde im Gef ängnis enden, wenn die Pistole nicht im falschen Augenblick greifbar gewesen w äre. Und nicht jeder Selbstmord würde stattfinden, wenn dem depressiv gest immten Menschen nicht gerade praktischerweise das Sturmgewehr im Besenschrank

zugänglich gewesen wäre. Hierzulande lebt man seltsamerweise deutlich sicherer als in USA, obwoh l - oder weil? - hier kaum jemand (legal) eine Waffe führt. Es mag zu Zei ten, als man das Recht auf Waffenbesitz in der amerikanischen Verfassung verankerte, zweckmäßig gewesen sein, sich selber gegen bewaffnete A ngreifer verteidigen zu können und dazu Schußwaffen zu besitzen und zu füh ren. Heute ist aber auch in den USA ein etwas anderer Status hinsichtlich der Sicherheit der Bürger gegeben als vor zweihundert Jahren

MfG Rupert

Am 25.01.2013 17:40, schrieb Rupert Haselbeck:

Dazu auf folgender Link:

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hdw

Kommt immer drauf an wer schneller ist :-)

Ab dem Zeitpunkt wo man sie allein zuhause lassen kann oder muss sollten sie in macnhen Gegenden Zugang haben _und_ darin geschult sein. Sonst findet man sie nach Rueckkehr u.U. leblos wieder.

Dann erzaehle das mal dem bewaffneten Einbrecher. Als ich aus NL nach D zurueck umzog war einer der ersten Vorfaelle eine Schiesserei. Einen hat es dabei erwischt, konnte sich nicht verteidigen da verboten.

Klar, das ganze hat auch seine Schattenseiten.

Das stimmt nicht. Amerika ist eine ganz anderes weitlaeufigeres Land als Deutschland. Es gibt Gegenden da dauert es ewig bis der Sheriff eintrifft, selbst wenn er den Fuss in der Oelwanne haelt. Ohne die Moeglichkeit der Selbstverteidung zieht man dann oft den kuerzeren.

Die Verfassung hat aber noch einen anderen Sinn, man will damit den Buergern Wehrkraft lassen falls sich z.B. ein Regime bildet. Sowas geht schneller als manche glauben.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 24.01.2013 23:46, schrieb Lutz Schulze:

So habe ich das auch in Erinnerung, erst aus der grossen sozialistischen Familie austreten, dann aber vergünstigte Familienpreise bezahlen wollen.

Wer unabhängig sein will muss dann halt auch Weltmarktpreise löhnen. Mal sehen was die Briten so machen...

Butzo

Wobei das mittlerweile ein frommer Wunsch ist. Um einen wirklich realistischen Widerstand zu ermöglichen, müßte der gemeine Bürger die komplette Bandbreite der der Infanterie zur Verfügung stehenden Waffen erwerben dürfen. Und das heißt inklusive MANPADS (Luftabwehrraketen), Panzerabwehrwaffen, Mörser usw. Meines Wissens ist für Zivilisten auch in den USA der Erwerb von Spielzeugen wie FGM-148 Javelin, Spike, Brimstone, 9M133 Kornet, FIM-92 Stinger, Starstreak, 9K38 Igla etc ... mit gewissen Schwierigkeiten verbunden. Mit Schrotflinten und Jagdgewehren wird man jedenfalls weder Panzer noch Kampfhubschrauber wirklich aufhalten können.

Und da ist noch nichts zum Thema Training gesagt ...

Man liest sich, Alex.

"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and looks like work." -- Thomas A. Edison

Bandbreite

Angesichts von zig Millionen Leuten muesste man mehr Kampfhubschrauber haben als es derzeit auf der Welt ueberhaupt gibt. Ein japanischer General, auf die Frage warum man damals nicht an der relativ wenig verteidigten Westkueste gelandet sei, antwortete in etwa so: "Bei so vielen Bewohnern mit Waffen? Wir sind doch nicht bescheuert!".

BTW, hier werden oefter Aktionen wie "Guns for Cash" durchgefuehrt, um die Anzahl der Waffen zu reduzieren. Nutzt natuerlich exakt gar nix wenn man daran denkt wie rasant der Waffenabsatz seit Obamas Amtsantritt zugenommen hat. Wie auch immer, bei einer dieser Aktionen wurden u.a. AT-4 Rocket Launchers abgegeben. No questions asked, wie es versprochen war. Die Dinger sind nicht von Pappe:

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Oh, das haben die Jungs hier :-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg schrieb:

Strafschadenersatz

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Es gibt im europäischen Recht bereits Strafschadenersatz, nämlich bei Flugverspätungen. Das funktioniert noch nicht richtig gut, die Gesellschaften zahlen den pauschalen Schadenersatz nicht, und die anspruchsberechtigten Passagiere klagen in ihrer Mehrzahl nicht. Damit ist der Zweck gerade nicht erfüllt, nämlich z.B. Überbuchungen unattraktiv zu machen.

Aber was wird, kann ja noch werden.

Telefon und Internet sind wichtige Infrastrukturleistungen. Wenn die ausfallen, entsteht beim Kunden Schaden. Ist ein Strafschadenersatz in angemessener Höhe fällig (und seien es nur 50 Euro pro Ausfalltag), verschiebt das die Kalkulation der Gesellschaften in wünschenswerter Weise: Es lohnt sich für diese dann nämlich, Reklamationen schneller zu bearbeiten. Sicherlich wird sich das in der Kalkulation wiederfinden, angesichts der geringen Fehlerwahrscheinlichkeit aber nur mit einem minimalem Betrag. Von dieser tatsächlich geringen Fehlerwahrscheinlichkeit hat nämlich der Kunde nichts, den der Anbieter in aller bräsigen Ruhe vier Wochen hängen läßt.

ist

das

Angenommen, es entstünde durch Dein Wirken ein Millionenschaden, dann mag es dem Gegenüber zwar eine gewisse Befriedigung verschaffen, Dich finanziell zu ruinieren, aber davon wird der Schaden dennoch nicht bezahlt.

Klaus Butzmann schrieb:

"Paritätische Bezahlung der Sozialbeiträge" ist ohnehin (und war immer) Soziallegende.

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