Yamaha AX540 Phono-Verstaerker

Sep 17, 2024 Last reply: 1 year ago 29 Replies

Am 19.09.24 um 08:39 schrieb Hartmut Kraus:

Aus dem Highend-Bereich gibt es fingerdicke Audio-Kabel mit

3.5mm-Klinkenstecker. Ist an der Stelle aber eher unzweckmäßig, je sperriger die Strippe, desto größer die Chance für mechanische Schäden am Smartphone.

Weiterhin gibt es Adapter von Bluetooth auf Klinke oder Cinch.

Weiterhin gibt es professionelle Audio-Interfaces für USB mit hochwertigen Wandlern und 6.3mm-Klinkenbuchsen und/oder XLR.

Letztere liegen dann allerdings preislich in einem Bereich, in dem du auch bereits einen einfachen chinesischen DDS-Funktionsgenerator bekommst. Z.B.:

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Am 19.09.24 um 10:27 schrieb Marte Schwarz:

Hallo,

das funktioniert auch mit uralten Handies die sonst in der Schublade rumliegen.

Hier habe ich eh mehrere Sinus- oder Funktionsgeneratoren. Als smartphone habe ich ein LG-E430 mit Android 4.12 dafür genutzt. Ich hatte dazu auch mal Messungen gemacht zur Qualität des Sinus-Signals.

Wegen Überlastungsgefahr kann man bei Interesse sicherlich eine kleine Zwischenschaltung entwickeln, etwa mit Widerstand, Kondensator und Dioden.

Rechteck und Dreieck sind natürlich wegen dem Audiofrequenzgang der internen Chips begrenzt, besonders in oberen Audiobereich.

Der Vorteil ist auch, man kann den leicht mitnehmen und der ist unabhängig vom Netzkabel.

Bernd Mayer

Am 19.09.24 um 10:57 schrieb Bernd Mayer:

Nachtrag:

mit baudline unter Linux gemessen und Gegenkontrolle mit Doppel-T-Filter:

"Das LG-Smartphone E430 mit dem Android-Programm FG (Frequency Sound Generator) erreicht im Audiobereich THD-Werte besser als 70 dB oder

0,03 %. Das Programm hat Funktionen für repeat, loop und sweep."

Der Frequenzgang war auch unauffällig.

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Mittlerweile benutze ich dieses Programm:
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Hier noch weitere links zu Tongeneratoren für Android und iOS zum Test von Kopfhörern und Verstärkern.

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Bernd Mayer

Einen fahrradpacktaschenkompatiblen Hameg 103, ein wurffestes Fluke 25, und ggf. einen Funktionsgenerator aus Jugendtagen, dessen Ausgangssignal ich allerdings erst auf Phono-Pegel herunterteilen müßte.

Zum groben Durchklingeln habe ich deshalb einen Brummfinger und den Kalibrierungsausgang des Hameg (1 kHz/200 mV) benutzt.

Mit dem Brummfinger hat übrigens auch der defekte Kanal Signal - mir scheint, der grob verstellte Arbeitspunkt ist das Hauptproblem.

Hauke

Am 19.09.24 um 10:27 schrieb Marte Schwarz:

Auch noch "Überlastung" möglich - also nee, danke. Da bleibe ich doch lieber bei meinem rein analogen Generator (mit einem 2206, falls dir dieses Fossil noch ein Begriff ist), ;) den hab' ich mit einem kurschlussfesten Ausgang "aufgewertet". Und da habe ich so ein Gefitzel wie mit dem Handy einfach nicht nötig. Mal ganz abgesehen von der am meisten nervenden "Funktion", dass es sich grundsätzlich im unpassendsten Moment selber sperrt. Himmelhintern und Nähgarn, das soll es doch gefälligst mir überlassen!

Am 19.09.24 um 10:57 schrieb Bernd Mayer:

Mit einem Wort: Ein Scheißding

Am 19.09.24 um 10:41 schrieb Hergen Lehmann:

Meine Güte, ich klingele mit meinem Generator ab und zu mal einen NF-Verstärker durch, da wäre sowas ja wohl mit der Wurscht nach der Speckseite geschmissen. ;)

Hallo,

ja - das halte ich auch für möglich.

Jetzt muss man nur noch die Ursache dafür herausfinden.

Mit Oszilloskop und Tongenerator kann man leicht herausfinden, ob das an der Eingangstufe mit den Transistoren liegt oder am IC.

Danach kann man überprüfen, ob an den Eingängen eine irreguläre Gleichspannung anliegt und den Arbeitspunkt verschiebt, oder ob einer der Halbleiter defekt ist.

Einen Offset-Abgleich hatte ich auf die Schnelle nicht gesehen

Herunterteilen auf Phonopegel sollte eigentlich kein großes Problem: sein, ein passender Spannungsteiler reicht.

Im Web gibt es auch passive Anti-RIAA Schaltungen, damit kann man sogar den Frequenzgang kontrollieren:

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Fall ein Halbleiter defekt ist, dann ist die Beschaffung von Ersatz möglicherweise nicht ganz einfach.

Die Eingangstransistoren sind rauscharm und möglicherweise selektiert auf Stromverstärkung und Basis-Emitterspannung. Das IC ist auch ein wenig exotisch.

Viel Erfolg

Bernd Mayer

Am 19.09.24 um 12:33 schrieb Bernd Mayer:

Hallo,

möglicherweise wird der Arbeitspunkt der Transistoren über die Rückkoppelung vom Opamp eingestellt und der Offset ausgeregelt.

Dann kann der Fehler irgendwo im gesamten Vorverstärker liegen.

Signalverfolgung mit Generator und Oszilloskop ist da hilfreich.

Bernd Mayer

Am 19.09.24 um 13:01 schrieb Bernd Mayer:

Nachtrag:

man kann die Rückkoppelung vom Opampausgang zur Transistorbasis temporär auftrennen. Dann kann man unter Betriebsspannung mit einem Sinussignal an den Phonoeingängen überprüfen, ob die Transistorvorstufe funktioniert.

Im Leerlauf sollten die Gleichspannungen über den 6,8k idealerweise (bei gut gepaarten Transistoren) möglichst gleich sein und mit Sinus am Eingang daran jeweils das Sinussignal zu sehen sein.

Bernd Mayer

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