Widerstand am Mosfet

Nov 23, 2019 29 Replies
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Man verzeihe die möglicherweise simple Frage: Aber was wird empfohlen als max. Widerstand zwischen Gate und Source wenn parallel zu diesem noch ein C liegt. Simple Nachlaufsteuerung ohne jede Notwendigkeut einer korrekt einzuhaltenden Zeit. Mosfet steuert LED, welche dann bei Abschaltung Ansteuerung Gate ein paar Sekunden später aus geht. Nur so als Orientierung.



Danke FLi


Dafür kann es keine solche Empfehlung geben. Es ist doch von der gewünschten Zeit abhängig, die niemand kennt.

Ich würde die Zeitkonstante t=R*C [s] verwenden.

Naja, eine sinnvolle Obergrenze wird es wohl doch geben? Oder sind mehrere 100 Megaohm noch drin? Was macht da der Widerstand zwischen den Pins(Dreck,Leckstrom, ect.)? Gruß FLi

Am 23.11.2019 um 20:14 schrieb Frank Lichtmann:

Kommt drauf an, wieviel Leistung der MOSFET verträgt, wenn er so zwangsweise im linearen (proportionalen?) Bereich betrieben wird.

DoDi

Um Isolationswiderstände geht es nicht!, sondern um einen Entladewiderstand für einen Kondensator.

Also dann habe ich es falsch angefangen: Der Widerstand sollte hauptsächlich zum Schutz des Mosfet sein. (oder bei gleichzeitiger Beschaltung mit einem Kondensator unnötig? - ist mein erster Gehversuch mit dem Thema Mosfet) Einfluss auf die Zeit erstmal unwichtig. Das hätte ich dann mit einem passenden C gemacht. Im Moment experimentiere ich mit

10M und 22M. Scheint prinzipiell zu funktionieren. Gruß FLi

Am 23.11.2019 um 22:28 schrieb Hans-Peter Diettrich:

Ich denke ein IRFB3806 (lt. Datenblatt Id=43A, Ptot=71W) sollte bei einer 12V/2W LED keine Probleme damit haben. Gruß FLi

Der Widerstand ist abhängig von der verwendeten Kapazität.

Am 23.11.19 um 22:24 schrieb Frank Lichtmann:

Falls Du die Isolation hinbekommst, klar. Die MOSFETs intern haben i.A. mehr. Aber in der Klasse machen dir selbst kleinste Ströme an Grenzflächen mit Adsorbat den gar aus. Ferner solltest Du auch an Influenzeffekte denken.

Stark schwanken.

Für Isolationwiderstände in der GOhm-Klasse (z.B. für Ladungsverstärker bei Detektoren) verdrahtet man üblicherweise frei fliegend und in einer geschlossenen, abgeschirmten Box ohne andere, stärker schwankende Spannungspotentiale. Und die Bauteile niemals anfassen. Ein Fingerabdruck und das war's.

100M kann noch konventionell funktionieren, wenn man wirklich sauber arbeitet. Aber der Einwand mit den Pins ist durchaus relevant. Das macht die Sache schnell mal wetterfühlig.

Mindestens ebenso viele Sorgen würde ich mir allerdings um die Selbstentladung des Kondensators machen. Je nach Modell kann die auch deutlich relevant sein.

Gutmütiger wird das alles, indem man ein größeres C nimmt. Es gibt Elkos mit sehr geringer Selbstentladung. Im Extremfall Gold-Caps. Bei denen muss man nur aufpassen, dass man sie eben auch nicht zu schnell Laden darf.

Da Du nur ein paar Sekunden willst, ist die Kombination 10M + konventioneller Elko aber völlig ausreichend. Die LED wird halt ganz langsam ausgehen, wenn die Gate-Spannung sinkt.

Marcel

Am 23.11.2019 um 23:22 schrieb Frank Lichtmann:

SOA im Datenblatt anschauen und Dir selbst ein Bild machen.

10V und 2A sind z.B. nicht dauerhaft zulässig, auch wenn die Kühlung noch so gut ist.

Ne 2W LED sollte aber tatsächlich unkritisch sein.

Am 24.11.2019 um 09:07 schrieb Marcel Mueller:

Ja, so ist es. Da ich keinerlei Ansprüche an irgend welche Zeitkonstanten habe und entgegen der wohl üblichen Verfahrensweise hier mit dem Kondensator die Zeitspanne bestimmen kann, sind es nun letztendlich 1MΩ + 100µF geworden. Für eine Nachlaufsteuerung eines Toilettenlüfters. Funktioniert zufriedenstellend, was soll es mehr. . . Gruß FLi

Die Bestimmung der Zeit geschieht oft/meist mit Hilfe der Zeitkonstante. Aber Du scheinst so etwas nicht zu kennen.

1e6*100e-6 = 100 s

< ... >

Hast es immer noch nicht verstanden? Ich WILL(!) keinen Aufwand treiben der für diesen Zweck nicht nötig ist. Und in diesem Fall weigere ich mich bewusst das zu tun. . . Ja, natürlich kann ich auch einen meiner Raspi's dafür nehmen, dann müsste ich wohl etwas mehr 'denken' um ihn ggf. erst zu booten wenn er benötigt wird und dann auch wieder selber den Shutdown fährt. Aber wie gesagt - für den Zweck nicht! Gruß FLi

Eine Multiplikation ist zu viel für Dich?

Und was bringt mir das wenn die Praxis eine Zeit von 155 Sekunden bis zum Erkennbaren Abregeln und dann ca. 200 Sekunden bis zum Erlöschen ergibt? Und Elkos habe ich mehrere hundert, Widerstände in diesem Bereich weniger, viel weniger. Und ja, ich weiß das Elkos auch mehr als die von mir mitgekauften 20% Toleranz haben können. . .

Aber trotzdem ein schönen Sonntag, Gruß FLi

Die Ausrechnung oben von 100 s per Zeitkonstante ist also korrekt. Die Zeitkonstante gibt die Zeit von etwa 60% Entladung an.

Am 24.11.2019 um 09:41 schrieb Michael S.:

Soweit richtig, aber ein Toilettenlüfter ist kein LED-Streifen (Z-Diode). Mal sehen, wie lange die Schaltung durchhält. Aber wenigstens wird der Lüfter so sanft abgeregelt, daß kaum mit Spannungsspitzen zu rechnen ist.

DoDi

Am 24.11.2019 um 14:15 schrieb Hans-Peter Diettrich:

Auch richtig. Teilweise. Da bin ich aber nicht ganz unschuldig dran... Parallel zu dieser 12V/2W LED hängt ein Relais. Dieses schaltet letztlich den Lüfter. Und dem Relais schadet diese 'sanfte Abregelung' ja auch nicht. Gruß FLi

Frank Lichtmann snipped-for-privacy@t-online.de schrieb:

Gemessen an diesem Ziel schreibst Du hier eine ganze Menge.

Je nu.

Das sind hierzugroup die geschätztesten Mitschreiber: Erst fragen sie um einen Rat und hinterher wissen sie alles besser.

Frank Lichtmann snipped-for-privacy@t-online.de schrieb:

Ein LED-Streifen ist eine Z-Diode? Wieder was gelernt.

Doch.

Ein Relais möchte entweder aus- oder eingeschaltet sein. Gerade eben den Kontakt zu halten, schadet den Kontakten (sorgt für Kontaktabbrand).

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