Welchen Thristortyp für Crowbar?

Mar 24, 2010 6 Replies

Hallo zusammen,



analog zu

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(Fig. 22) oder
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möchte ich ein Gerät mittels Crowbar vor Überspannung (bzw. defektem Netzteil) schützen.



Welcher Thyristortyp eignet sich für die Anwendung 12V/max. 1A? Der in obigem Artikel genannte Typ S2008LS2 ist lt. Artikeltext nicht mehr verfügbar, ein Datenblatt jedoch noch auf alldatasheet.com zu finden.



Weiß jemand einen äquivalenten Typ bzw. auf welche/n Parameter muss ich achten? Habe bisher noch keine Thyristoren eingesetzt. TIC 106D von Reichelt sieht vergleichbar aus, bis auf geringere Stromwerte. Die Crowbar soll eigentlich "nur" eine unmittelbar davorgeschaltete Feinsicherung auslösen, wenn die Ausgangsspannung des Netzteils 13V überschreitet (und bevor sie ca 15V überschreitet).


Danke und Gruß,



Martin


2N6505 ist ein häufig verwendeter Typ für genau diese Sachen. Eine Zenerdiode, und ein Vorwiderstand zum Gate und ein Widerstand auf Masse, das ist alles.

w.

l)

Der Thyristor wird nicht nach dem Nennstrom, sondern nach dem h=F6chstm=F6glichen Kurzschlussstrom bemessen. Wobei man im Datenblatt des Thyristors nach zul=E4ssigem Stossstrom guckt, aber auch eine deutliche Reserve einkalkuliert. Gruss Harald

oder

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Es ist noch schlimmer. Der kritischste Parameter eines Thyristors ist dI/dt. Wußte ich auch nicht, bis ich mal eine Crowbar gebaut habe und mich gewundert habe warum die Schutzschaltung nur ein mal funktioniert hat, trotz eines 60A Thyristors. Habe mich dan angelesen und ein 35A Exemplar aus der Kiste eingebaut, aber mit einem 10x höheren dI/dt Wert. Heute würde ich wahrscheinlich einen MOSFET reinstecken. Das NT war

14V/25A linear geregelt.

Waldemar

"Martin Wiesner" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.dfncis.de...

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-- Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage:

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de.sci.electronics FAQ:
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Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Genau dieser Wert wird in manchem Datenblatt verschwiegen. Der S2008LS2 ist mit 100A/µs angegeben, daran werde ich mich orientieren.

Danke für alle Antworten!

Gruß,

Martin

Waldemar Krzok schrieb:

Ja, genau. Die in verschiedenen Schaltungen anzutreffenden Drosseln dienen nicht (nur) zur Entstörung.... Der ("non repetitive") Stossstrom führt ebenfalls zu einer permanenten Schädigung des Halbleiters, steht auch seltenst mit drin in den Daten. Ist bei der Anwendung als Crowbar, hoffentlich, nicht so wichtig, da der Thyristor das dennoch etwa 100 mal aushalten sollte.

mfg Rolf Bombach

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