Sowas geht hier nicht so einfach, denn die CH gehört nicht zur europäischen Zollunion.
In Konstanz, Waldshut, Lörrach usw. gibt es jede Menge DHL-/Hermes-Pakeshops, wo man die Teils hinschicken lässt und dann abholt. Es geht nicht nur um Versandkosten, auf Amazon gibt es jede Menge Händler, die schlicht nicht in die CH liefern.
Basler fahren da mit dem Tram über die Grenze, aber von Zürich sind's
40 km. Das mach ich nur, wenns um grössere Beträge geht (dann lohnt sich u.U. die Rückforderung der 19% und Bezahlung unserer 7.7% Mehrwertssteuer), oder wenn ichs *unbedingt* haben muss, oder wenn das Wetter zu einer kleinen Töfftour in den Schwarzwald einlädt, oder wenn ich eine alte Freundin in Konstanz besuchen will.
- Andi
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Hallo Leute,mit Interesse habe ich den aktuellen thread zur...
W
Wolfgang Allinger
Schon mal als Händler versucht, was aus D nach CH zu verschicken?
BTDT: Der nackte Wahnsinn, was die Schweizer Bürokratie alles für Hemmnisse aufstellt. Aus irgendeinem Grund brauchten sie allerdings keine überbeglaubigte Geburtsurkunde meines Urgroßvaters :] aber sonst war so ziemlich alles dabei, was das Herz erwärmt. Zentnerweise Ursprungsnachweise, Zertifikate, gefühlt 100 ausgefüllte Fragebogen...
Selbst wenn man das schafft, verschwindet das (eingeschriebenes Wertpaket mit Rückschein (in meinem Fall Warenwert ~2.000EUR Spezialmesseinschub)) für Monate ohne jeglichen Hinweis in irgendeinem Zolllager.
Auch der Empfänger wird NICHT benachrichtigt, der Versender sowieso nicht.
Einmal und nie wieder! Auch Sendungsverfolgung und Reklamation bei der Post verliefen im Sande. Alle Nachweise verliefen im Dunkeln, nachdem das Paket die Grenze passiert hat, es hat sich quasi in Luft aufgelöst.
Nach 3mon Verschollensein wollte meine Versicherung endlich zahlen, da kam justamente die Nachricht vom Kunden, dass er das Paket in einem Zolllager geortet hat und es Morgen gnädigst, untertänigst und huldvoll abholen dürfe.
Nein, das war lt. Kunden kein Einzelfall sondern eher Regelleistung des Zoll!
Rückschein kam latürnich auch nie an. Der Kunde hat ihn bei der Abho(h)lung beim Zolllager unterschrieben und danach war der dann auch verschwunden.
Für die aufgewendete Nachforschungszeit und Kosten hätte ich einen feudalen Urlaubstag in der Schweiz verbringen können.
Nein, der Kunde war kein kleiner Krauter.
Noch Fragen Kienzle? War übrinx etwa 2004.
PS Nirvana ist wohl eine altertümliche Bezeichnung für den Schweizer Zoll :)
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
O
olaf
Ja, ja.. wenn wenn wenn und wenn man keine wichtigen Sachen drauf laufen hat deren IRQ stoert, und man es cool findet den Kram von Hand zu programmieren. Ich sag ja nicht das es unmoeglich ist, es ist nur ein Schmerz im Arsch. Kann man machen, muss man aber nicht.
Olaf
W
Wolfgang Strobl
Am Wed, 27 Nov 2019 15:37:21 +0100 schrieb olaf snipped-for-privacy@criseis.ruhr.de>:
Wenn Microcontroller nur Centbeträge und weniger als ein, zwei Pixel vom LED-Streifen kosten, kann man es sich durchaus leisten, einen einzelnen nur dafür abzustellen. Eine weitere Alternative wäre es, mit Interrupts umgehen zu lernen.
Ich programmiere meistens von Hand und nur selten mit den Füßen.
Man muß überhaupt nicht programmieren. Viele kommen mit "Malen nach Zahlen" bzw. dem Zusammenstecken von vorgefertigtem Krempel bestens zurecht. Und dann ist es egal, ob unter der Haube eine Art Rube-Goldberg-Device werkelt oder nicht.
M
Marte Schwarz
Hi Wolfgang,
Kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich war in etwa dem selben Zeitraum im Auftrag eines deutschen Fertigers bei einem Kunden in der Schweiz. Da ging es um Patch-Panels und CAT5 Dosen. Es gab Reklamationen, die ich mir ansehen sollte. Den BEschluß, ich solle doch einfach eine Kiste davon mit zurück in die Firma nehmen, sollte ich am Zoll bereuen... Diesen Affenzirkus um eine Pappkiste voller Schrott. Dieser Zollbeamte lies sich nicht davon überzeugen, dass diese Teile nicht reparierbare Gegenstände sind, deren Warenwert also gegen null gehen. Was das denn wären? Patchpanel und Netzwerkdosen gibts im Zollkatalog nicht. Muss es aber, sonst hätte er das nicht verzollen können. Nach langem hin und her wurde gegen meinen Protest beschlossen, dass es sich um Relais handele und mir eine Zollerklärung vorgelegt, die ich zu unterschreiben hätte...
Zoll ist ein ganz eigenartiges Unterfangen...
Marte
A
Andreas Karrer
Wolfgang Allinger snipped-for-privacy@spambog.com:
Natürlich nicht. Ich will das kein bisschen verteidigen und versteh natürlich jeden Händler, der sich sagt, EU und Europäische Zollunion reichten ihm, und dass er wegen der paar Schweizer sich nicht extra Mühe macht.
Immerhin ist da ein Silberstreifen am Horizont. In der CH wird schon länger diskutiert, die Einfuhrzölle für so ziemlich alles ausser Agrarprodukten einseitig komplett aufzuheben, das sog. Vernehmlassungsverfahren ist durch und es sieht so aus, wie wenn das tatsächlich passieren wird (nach dem Artikel in der NZZ schon ab Januar, aber das ist vermutlich ein Fehler).
Die Zölle sind relativ niedrig (1.8 % des Warenwerts im Durchschnitt) und generieren Einnahmen von ca. 0.5 Mrd. CHF -- das ist nicht ganz Peanuts, aber im Vergleich zum BIP (700 Mrd.) und den kompletten Steuereinnahmen (182 Mrd.) doch nicht wahnsinnig viel. Offenbar verzichten auch Norwegen, Canada, Singapur und Hongkong einseitig auf Zölle, ausserdem habe die Schweiz eine der kompliziertesten Zollgesetzgebungen weltweit.
Irgendjemand muss es ja anders machen als Trump.
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- Andi
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Axel Berger
Ich nehme an, der Reingewinn nach Verwaltungsaufwand wird aus gutem Grund nicht in Erfahrung zu bingen sein.
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
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Rolf Bombach
Unter Ökonomen kursiert die frei erfundene, eventuell doch wahre Geschichte, dass die 10 wichtigsten Steuern ungefähr
110% der Steuereinnahmen bringen. Mit dem restlichen Scheiss wird rückwärts gemacht.
mfg Rolf Bombach
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Rolf Bombach
Marte Schwarz schrieb:
Ein Kollege hatte antike Senderöhren (Verdampfungskühlung) in die Schweiz eingeführt und auch korrekt verzollt. Naja, Metallwert war ja nicht wenig. Aber der wirkliche Sammler lässt sich nicht abschrecken.
Keine zwei Monate später ruft der Zollheini an und mosert rum, dass auf dem Formular die Art der Röhren nicht angegeben war. Was wollte der wissen? Anodenverlustleistung? Tetrode? Nee, Eisenröhren? Betonröhren? Kupferröhren! Na also, warum nicht gleich...
Den andern Zirkus mit Einfuhr/Ausfuhr zwecks Reparatur kenne ich zur genüge. Eine ganze Abteilung bei uns ist nur für Zollkram da.
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