Wärmebildkamera aus einer alten Digicam/Webcam bauen?

Jan 07, 2007 12 Replies

Hallo,



im Thread "Bewegungsmelder mit Kamera möglich??" wurde die Möglichkeit angesprochen, eine Digicam zur Infrarotcam umzubauen. Das wäre sehr interessant für Aufnahmen an Platinen, um heisse Stellen zu analysieren. Ich hab hier noch 2 ausrangierte VGA-Kameras, die ich dafür schlachten würde, wenn man damit auch nur annähernd so was realisieren könnte. Braucht ja nicht wirklich messen. Es würde mir völlig reichen, wenn man heisse Stellen als "Störung" im Bild ausmachen könnte.



Wer weiss da genaueres? Einen Link? Wer kennt jemanden, der jemanden kennt, ... wo so was schon mal gemacht hat?



Marte


"Marte Schwarz" schrieb im Newsbeitrag news:45a1782c$0$30322$ snipped-for-privacy@newsspool1.arcor-online.net...

Da die Aussage dort aber falsch ist, nuetzt dir das nichts.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Thus spoke Marte Schwarz:

Vergiß es. Eine Digitalkamera kann man bestenfalls zum Abbilden von "nahem IR" (700-1400nm) überreden. Für das, was Du vorhast, brauchst Du "mittleres IR" (1400-3000nm) - und da geht's nicht ohne extrem teure Spezialkameras. (siehe auch

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NB: Ein Kommilitone experimentiert gerade im Rahmen seiner Studienarbeit mit einer "richtigen" MIR-Kamera (IIRC ~60k?). Seither weiß er (und ich :-)), daß auch mit diesen Dingern Ergebnisse ziemlich relativ sind, denn die Darstellung wird wesentlich von - nicht unbedingt bekannten - Materialfaktoren beeinflußt.

Tschüs,

Sebastian

Ich WEISS was ich tue ;-) Und wenns mal wieder Knallt, weiss ich auch genau, warum ich mich in den Hintern treten sollte ;-) [Michael Buchholz in d.s.e]

Das werd nix.

Aber vor langer Zeit gab's mal LCD-Folien zu diesem Zweck, die ihre Farbe mit der Temperatur ändern. Auf die Schaltung legen, warten, schauen.

Langsam, grob, billig...

Thomas Prufer

Sebastian Suchanek schrieb:

Das sind dann aber schon die guten Bolometerkameras. Für die Hälfte gibt's auch gute Scannerkameras mit nur einem einzigen "Bildpunkt", der über bewegte Spiegel ein komplettes Bild zusammenbaut. Dann weiß man aber, was man hat. Bei einfachen Bolometerkameras hat man zwar viele Bilder pro Sekunde. Aber so richtig drauf verlassen kann man sich auf die Bildpunkte dann nicht, wenn man wirklich Temperaturen messen will. Da ist mir meine Scannerkamera dann schon lieber und eine GUTE Bolometerkamera ist mir zu teuer. Scanner hat auch noch den Vorteil, dass mit der Spiegelmechanik unterschiedliche Betrachtungswinkel (wie bei einem Zoom) realisiert werden können. Das kann nicht mal eine gute Bolometerkamera. IR-Varioobjektive sind meines Wissens noch nicht auf dem Markt.

Insbesondere, wenn es um metallische und polierte Oberflächen geht.

Servus Christoph Müller

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Marte Schwarz schrieb:

Dass das nichts wird, haben andere ja schon geschrieben (Spektralbereich). Ich benutze hier ein Infrarotthermometer. Damit kann man auch in Anwendungen, in die man nicht gerne mit den Fingern reinlangt (Netzspannung) ganz schnell sehen, was wo wie heiß wird. Auch zur Fehlersuche isses gut, wenn man nach dem kaputten (heißesten) IC sucht.

Das Thermometer ist von Testo und lässt sich auf ca. 1mm fokussieren. War aber nicht ganz billig.

Michael

Sebastian Suchanek schrieb:

Ich habe hier ein stinknormales SW-Kameramodul, mit dem man einen Weller-Lötkolben mit 7er Spitze im Dunkeln "leuchten" sieht.

MfG

Frank

Fynn-Cedrik und Shannyn-Savannah an Bord!

Da isser:

Thomas Prufer

Das klingt interessant - ich hatte sowas schon mal gesucht, war bei den verschiedenen Herstellern aber aus den Datenblättern nicht schlau geworden, was die minimale Spotgröße angeht.

1mm wäre für SMD brauchbar - was für ein Modell ist das?

cu Michael

Some people have no respect of age unless it is bottled.

Nun sind gut 400°C aber reichlich was anderes als die Fähigkeit, zwischen -2°C und +7°C zu unterscheiden - zum einen leuchtet die Lötspitze im Near-IR, gerade noch 200°C von (mit dem menschlichen Auge wahrnehmbarer) dunkler Rotglut entfernt, zum anderen ist das eine reine Intensitätswahrnehmung, echte Wärmebildkameras sehen nicht nur mittleres Infrarot bis weit unter 0°C, sondern sie können dieses auch noch nach Wellenlänge auflösen.

Gruß Sevo

"Sevo Stille" schrieb im Newsbeitrag news:entggv$d96$01$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

Also ich hyatte auch schon Loetkolben, der Kolben (nicht Spitze) man mit blossem Auge rot gluehen sehen konnte.

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Michael Schwingen schrieb:

testo 845

Grüße Michael

Danke, das sieht wirklich gut aus!

cu Michael

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