USB to Serial Adapter

Mar 30, 2025 Last reply: 1 year ago 37 Replies

"Kay Martinen" schrieb:

Ich habe früher immer im Bios die Festplatten einstellen müssen, auch als die IDE-Ports dafür noch neben LPT- und COM-Port auf den ISA-Karten waren. Ich kann mich jetzt auch nicht erinnern daß es da was gab wo das nicht so ging.

Damals hatte ich mich mit Packet Radio beschäftigt, da gab es ein COM-Modem dessen Treiber keinen IRQ benötigte. Ich hatte da einfach den Jumper weggelassen. Hat damals problemlos funktioniert.

Frank

Hi Ingolf,

Die auch? Ich war definitiv bei der Runde mit PL2303 dabei.

Marte

Am 31.03.25 um 16:17 schrieb Kay Martinen:

Dafür gabs dann Unterklassen. Analogmodem, ISDN-Modem, ATM-Modem, etc. - was man sich im elitären Komitee damals halt so an Kommunikationsendgeräten vorstellen konnte.

Nur die rohe USB-seriell Umsetzung ohne zusätzliche Modemlogik für die Bastler hatte man leider vergessen und damit die Basis für den Treiber-Wildwuchs geschaffen.

Unter Linux kann man übrigens direkt sehen, ob der Chip die CDC-Klassen nutzt (/dev/ttyACM0 und folgende) oder einen proprietären Treiber (/dev/ttyUSB0 und folgende).

IRQ-Sharing war bei ISA nicht ganz so einfach. IRQs waren flankengetriggert und active HIGH.

Gerrit

Nein, Prolific hat das auch gemacht.

Gerrit

Schon ewig.

USB CDC ist standardisiert, wird aber von fast keinem der gängigen Wandler-ICs benutzt. FTDI FT232 & Co, Prolific 2303, Silabs CP2102 machen alle kein CDC, sondern ein eigenes Protokoll und brauchen demnach jeweils eigene Treiber.

Unter Linux merkst Du das daran, daß das Device als ttyUSBx auftaucht und nicht als ttyACMx.

IIRC hatte Windows erst relativ spät (brauchbare) Klassentreiber, da waren die Hersteller schon mit ihrem proprietären Zeugs unterwegs.

cu Michael

Eventuell nicht bei Converterchips, aber bei Mikrocontrollern und SBCs ist ttyACMx gefühlt häufiger, oder täuscht das?

/ralph

Keine Ahnung, ich benutze Linux äusserst selten.

Mich interessiert, welchen COMport der USB connector hat!

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Ingolf Pohl schrieb:

Dann habe ihc das in meiner Erinnerung vermischt, denn mit den PL2303 in Kabeln von ebay hatte ihc auch genügend Ärger.

Danke für die Bestätigung, dann trügt mich die erinnerung nicht. Die Biester waren ja überall verbaut, ob es Datenkabel für Moboiltelefone waren (pre-Smartphone) oder serielle Schnittstellen. Ich habe mich damals auch mit SAT-Receivern und Switchen und sogar Diagnoseschnittstellen im PKW mittel COM-Port unterhalten. Und häufig ging mal wieder nichts und der Gerätemanager in Windows zeigte Ausrufezeichen.

Hergen Lehmann schrieb:

Es ist ja auch völlig abwegig sich mit dem HP48 per Kermit unterhalten zu wollen :-)

Am 31.03.2025 um 13:47 schrieb Wolfgang Allinger:

Was zeigt der unter Linux an?

Wenn man den Adapter nicht benutzt, was interessiert es dann welchen Com-Port der Adapter hat?

Am 01.04.2025 um 08:27 schrieb Wolfgang Allinger:

Ist mit USB connector der USB Port gemeint? Der hat keinen Comport, den Comport bekommt das Gerät. Und den behält es auch wenn Du es in einen anderen Comport steckst.

Und wenn Du was anderes in den ursprünglichen USB Port steckst, bekommt es einen ggf. neuen Comport, sofern es sich um ein entsprechendes Gerät handelt.

CDC braucht 3 eigene Endpoint, waehrend die herstellerspezifischen Teile nur einen einzigen eigene IN und OUT Endpoints brauchen. Das kneift, wenn man z.B. mit STM32 Teilen Kombigeraete baut.

Ja, (nur) da habe ich das auch öfter gesehen. Vermutlich, weil man dann eben ohne eigene Treiber auskommt.

Man ist dann halt auch auf den Funktionsumfang des Standards festgelegt - was für eine serielle Configschnittstelle und vieles anderes ja durchaus reicht.

FTDI mit den eigenen Treibern hatte -zig Zusatzfeatures, die vermutlich größtenteils mit CDC nicht gehen würden.

cu Michael

Ich hab 2 Adapter von FTDI, dem Aussehen nach echte, zumindest funktionieren sie. Wobei der Treiber unter Linux keine Tricks enthalten dürfte.

Der andere ist einer von Prolific.

Gerrit

Korrekt, der Linux-Treiber ist ja nicht von FTDI, sondern unabhängig geschrieben. Für JTAG/SPI am FT2232 gab es anfangs binary-only Usermode-Treiber/Libraries für Linux("libftd2XX"), inzwischen geht das zum Glück ohne.

Die Windows-Treiber hatten neben den Tricks, um Nachbauten zu erkennen und unbrauchbar zu machen, auch zusätzliche Features - RS485-Modi, krumme Baudraten und was weiß ich noch alles. Wenn man davon etwas braucht, ginge das halt mit CDC nicht.

cu Michael

libftdi gibt es seit 2003...

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