Stroboskopeffekt auch bei Glühlampen ?
Feb 05, 2004
8 Replies
Stefan schrieb:
Am ehesten noch bei kleiner Leistung, entscheidend ist hier die
deren Zeitkonstante mit 290ms angegeben ist, einige Hz sollten da noch
Martin
Plattenspielerdrehzahl, dort funktionierte es auch noch bei 50 Hz.
Ulrich
Zumindest bei dem Plattenspieler meiner Eltern leuchtet diese Anzeige
ich mir nicht vorstellen, dass es bei 50Hz klappt - ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Arne
(Arne Rossius) 05.02.04 in /de/sci/electronics:
Das ist ne Glimmlampe.
Ne, geht nicht sonderlich gut, weil der Draht ja nie ganz kalt wird.
weil billiger ;-)
(Peter Muthesius) 05.02.04 in /de/sci/electronics:
AFAIK: Nein. Es wurde eine simple Glühlampe verwendet und durch eine verspiegelte Folie umgelenkt. Die Sprachwellen liessen die Folie wackeln und damit den Lichtpegel der beim Empfänger ankam. Damit man es nicht so sah und das Tagelicht nicht so störte wurden rot-filter davor gesetzt.
Die zweiten verwendeten eine Glühlampe die mit einem Gleichstrom vorgeheizt wurde und dann die Sprache darauf modulierte. (War aber vermutlich nicht wirklich besser als die Spiegelfolie...).
And "LED" was zu der Zeit noch nicht zudenken, weil noch nicht erhältlich...(weil wohl noch nicht erfunden?)
Evtl. war das "Hobbyphon" doch deutlich später?
Doch. Ob es früher mal eine andere Version gab, weiß ich nicht, aber das Hobbyphon funktioniert mit LED. Beweisscans aus dem Hobbythek-Buch auf Anfrage.
Gruß, Arne
Das gabs auch - hier waren die Makierungen am Rand des Plattentellers angebracht und daneben die Glimmlampe.
Aber dann gab es von Dual silberne Stroboskopscheiben, die so groß wie ein Bierdeckel waren mit Mittelloch, die man einfach auf den Plattenteller oder die Schallplatte gelegt hat. Mit 2 Messkreisen konnte mit diesen Stroboskopscheiben die Geschwindigkeit für 33U/min und 45U/min eingestellt werden. (Oh mann ist das lange her...).
*inerinnerungschwelg* Und damals gabs tatsächlich noch Plattenspieler für die alten Schellackplatten mit 78U/min...., das war die Zeit, als es noch nicht einmal einen ZX81 gab ;-) und MP3 hätte damals jeder fürn Autokennzeichen gehalten.mfG Ottmar
*ACHTUNG* E-mails mit der Adresse im Header wandern ungelsen in den Muell
Wer mich per Mail erreichen will, der muss "yyyyyyy" gegen
"emacher" ersetzen. Die Spamflut machte diese Maßnahme notwendig.
Hi!
...und auf der Rückseite war das gleiche nochmal für 60Hz, oder?
Gruß, Michael.
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