Lithium-Ionen-Akkupacks haben ja bekanntlich eine Schutzschaltung integriert, welche bei einer bestimmten Temperatur abschalten und die für die Ladung der Akkus zuständig ist. Diese Schaltung hat in meinem Notebook-Akku aufgegeben und das Akkupack ist nicht mehr zu bekommen. Hat jemand vielleicht einen fertigen Schaltplan oder einen Link wo so etwas zu finden ist?
Grüsse,
Christian
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S
Sebastian Voitzsch
Ganz so einfach ist das bei Notebook-Akkus nicht, die enthalten oft eine "intelligente"*) Elektronik, die mit dem Notebook Daten austauscht. Für sowas wirst Du keinen fertigen Schaltplan finden. Aber warum machst Du's nicht einfach auf, identifizierst die Chips und suchst nach Datenblättern?
Was ist das überhaupt für ein Fossil, daß es das Akkupack nicht mehr gibt? Vermutlich sind gar keine LiIons und somit auch keine Elektronik drin...
Sebastian
*) Manchmal ist die Elektronik gar so inelligent, daß sie einen vollen Akku als leer meldet, woraufhin das Notebook abschaltet...
M
Marco Budde
ChrisS wrote: ^^^^^^
Wie wäre es mal mit einem Realname? Erhöht die Wahrscheinlichkeit, eine Antwort zu bekommen, deutlich.
Woran erkennst Du das?
Schaltplan wofür? Ohne die genauen Typenbezeichnungen kann Dir niemand helfen. Den Industrie Standard hierfür findest Du bei Google unter "Smart Battery" und dort wirst Du sicherlich auch
100 ICs finden, die das implementieren. Welchen Du brauchst, kann Dir so niemand sagen.
Dir ist bekannt, daß solche Akkus standardmäßig null Spannung liefern und erst vom System freigeschaltet werden müssen (via I2C Bus)?
Also es sind Li-Io-Akkus (4V/Zelle) und eine Elektronik sitzt auch drauf. Ich habe das Gehäuse geöffnet. Daten werden scheinbar nicht ausgetauscht, da nur 2 Adern vom Akku zum Notebook gehen. Die ICs, die in der Schaltung vorhanden sind, lassen sich von mir leider nicht identifizieren:
- S8233AE (16pol.)
- 4435CX Die Idee unter *) fand ich gut. Vielleicht sollte ich die Akkus mal ein wenig entladen.
Trotzdem besten Dank,
Christian
L
Lars Mueller
"ChrisS" mit zerstückeltem Namen schrieb:
[Einleitungsroman, sinnfreies Kammvollzitat]
[x] Du bist mein Held! :-)
Woher weiß das Notebook jetzt eigentlich, daß der Akku leer ist, wenn es laut deiner Nachricht keinerlei Rückmeldung gibt?
Gruß Lars
PS:
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könnte helfen.
O
Olaf Kaluza
S-8233A von Seiko
Datenblatt kannst du bei Seiko irgendwo runterladen.
Duefte wohl nen Mosfet sein.
Olaf
D.i.e.s.S. (K.)
A
Andreas Bockelmann
Lars Mueller schrieb:
Vermutung: Der Akku schaltet sich schlicht und ergreifend ab? Ich habe hier noch einen defekten Akku aus einem Notebook herumliegen, der wie folgt arbeitet:
Eine Leitung signalisiert low-active, wenn der Akku geladen werden will. Eine Leitung signalisiert dem Notebbook den Ladezustand (das hat nie funktioniert)
Ist der Akku "leer", schaltet ein FET in der Plusleitung diese schlicht und ergreifend ab. Ich habe mal den Akku per Glühlampe entladen. Gegen Entladeende blinkte die Lampe. Unter Belastung hatte der Akku seine Entladeschlußspannung unterschritten, die Schutzschaltung schaltete ab, im ausgeschaltenen Zustand lag die Akkuspannung über der Abschaltspannung, eine nennenswerte Hysterese war nicht vorhanden.
Ich habe von einem anderen Notebook noch zwei Akkus hier liegen, bei denen die Zellen völlig gesund sind. Dennoch weigert sich mein Notebook diese Akkus zu erkennen. Gibt es irgendwie eine Software, daß man den I2C dieser Akkus anreizen könnte? Ansonsten bleibt mir nichts anderes übrig, als die Zellen eigenen Bastelobjekten zuzuführen.
Das Notebook, zu dem die Akkus gehören ist ein FIC M285 (M288) Mehr oder weniger baugleich mit mit annähernd 20 Medion-Typen. (Akkukompatibel)
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
V+49-172-6993141
L
Lars Mueller
...
Das würde bedeuten, du bist gerade mitten in der Arbeit, hast dein weltberühmt werdendes Buch in einem Anfall von Genialität während der vergangenen drei Stunden geschrieben, bis fast fertig und es macht "Klack" und alle Daten sind geschreddert und du wirst niemals berühmt werden?
Es gibt für Notebooks eine Software, um den Ladecontroller an den Akku anzupassen. Akkutraining könnte das Stichwort sein. Allerdings muß die Software zur Bezeichnung des Akkus passen. Einfach mal googlen! Ob's in diesem Fall hilft? Eher nicht, aber schaden kann es auch nicht.
Versuch doch mal, die Zellen vorsichtig ein wenig zu laden! Das Problem, das mir eher bekannt ist, besteht darin, daß ein zu tief entladener Akku nicht mehr geladen werden kann. Bei meinem Akku hatte ich das Problem auch. Laden in einem neueren Notebook verhalf dem Akku unverhofft auf die Sprünge. Allerdings muß man dazu sagen, daß mein Notebook eine Prozentanzeige für den Ladezustand hat und eine Restzeitanzeige für den Lade, bzw. Entladevorgang. Auch wenn der Akku frisch eingesteckt wird. Ich nehme daher stark an, daß es sich mir dem Ladecontroller austauscht.
Der Akku ist ja richtig preisgünstig!
Dann lass ihn doch auch einmal in ein neueres Gerät stecken. Vielleicht hast du auch Glück und der Akku funktioniert danach noch ein paar Jahre.
Gruß Lars
D
Dieter Wiedmann
Olaf Kaluza schrieb:
Denke ich auch, z.B. der:
formatting link
Gruß Dieter
A
Andreas Bockelmann
Lars Mueller schrieb:
Naja, der Theorie nach sollte der Akku dem Notebook seinen Ladezustand mitteilen. Das hat tatsächlich auch in den ersten 3 Monaten funktioneirt. Danach war die Anzeige unzuverlässig.
Das Akkutraining ist in meinem jetzigen Notebook im Bios enthalten. Mein Problem besteht darin, daß der Akku erst gar nicht vom Notebook erkannt wird.
Die Zellen habe ich provisorisch auf knapp 4,1 Volt geladen. Dabei habe ich regelmäßig die einzelnen Säulenspannungen gemessen. Dennoch weigert sich das Notebook vom Akku Energie anzunehmen. Der Witz an de Geschichte besteht darin, daß diese Akku-Packs ihre Spannung an den vorgesehenen Kontakten zur Verfügung stellen. Dennoch weigert sich das Notebook anzuspringen. Ich vermute, daß das Notebook zuerst per Standby-Schaltung den Akku identifizieren möchte, bevor es ihn anerkennt.
Ja, bei Medion 99 FRZ. Ich hatte bei Ihbäh drei Stück ohne Garantie erworben. Einer bringt volle Leistung, die beiden anderen will mein Notebook nicht haben. Bei einem Stückpreis von ca. 6 FRZ hält sich mein Verlust in Grenzen. Ich hatte das Notebook gebraucht über Ihbäh erstanden. Es ist ein Pentium 4 mit Desktop CPU. Der Original-Akku (4 Ah) hält ca. 2 -2,5 Stunden Betrieb durch, der eine funktionierende ebenfalls. Von daher sind 18 FRZ für einen funktionierenden Akku und zwei Bastelkisten okay.
Da glaube ich nicht dran. Die Akkus hatten von einer Reklamationsabteilung deutliche und eindeutige Aufkleber. Nur wenn ich den Akku per Bastellösung auf 16,5 Volt (ca. Spannung eines vollgeladenen intakten Akkus) auflade und ihn bis ca 13 Volt herunter entlade (über Drahtwiderstände) und dabei die Zeit messe, so kommen die
4000 mAh recht gut hin. Das bedeutet für mich als Li-Ion-Laien daß die Zellen so schlecht nicht sein können.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
V+49-172-6993141
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