Re: RE:Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?

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Na sicher doch. Die hatten doch schon alle ihre Aktenkoefferchen unter
dem Arm, bereit fuer den Berufseinstieg im ersten Semester.
Und heute sitzen solche Absolventen in Firmen, deren Personalchefs keine
blasse Ahnung von den realen Anforderungen haben/hatten.
Da die Absolventen auch nicht eine Zeile programmieren koennen, wollen
sie lieber Chef sein, und hochtrabend bei Kaffekraenzchen darueber labern,
was programmiert werden soll  - von den nicht-vorhandenen Programmierern,
die wahrlich besser wissen, welche Konzepte tragen.

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Viel schlimmer: Wovon BaFoeg zurueckzahlen ?
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx.net
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Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?

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Hi Manfred,

aber genau das lernen doch die Informatiker so! Programmieren ist
niedere Arbeit, nichts für die Hochwohlgeborenen, die sich dafür
ausgebildet fühlen, im großen Wurf elegante Konzepte zu projekten. Ich
entsinne mich an ein solches Projekt in der Bremer Informatik, da ging
es um Computergrafik. Nicht etwa um das Programmieren. Weit gefehlt. Es
ging vor allem um Philosophie, nämlich den Werkzeugbegriff von Budde und
Züllighoven. Er lautete, wenn ich den Prof noch richtig erinnere, so:
"Ein Computer ist ein Computer und kein Computer, denn wir können ihn
als Computer benutzen."

Was erwartest du?

Am gleichen Studiengang konnte man übrigens von den "kritischen
Informatikern" prima lernen, daß Informatik nichts weiter ist als der
Bau von Kriegswaffen zum Zwecke des Massenmordes (und warum diese
Herrschaften Informatiker bis heute nicht freiwillig auf lebenslang in
den Knast gingen, bleibt ihr FIfF-Geheimnis), zweitens, das die
E-Technik der Informatik unwürdig ist und drittens, daß alle Physiker
willige Idioten gemeingefährlicher Bombenleger sind.

Was erwartest du?

Ich erwarte Nieten in Nadelstreifen. Und zweitens, daß, rechne ich meine
Erfahrungen mal hoch, unser Land im internationalen Vergleich immer den
Kürzeren ziehen wird. Motivierte Leute mit profundem Fachwissen sind
einfach immer die Überlegenen.

Grüße, Holger


Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?


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Hmmm. Naja. Aber es soll durchaus recht oft vorkommen, dass die Profis mit
Plan irgendwann mal keinen Bock mehr haben, sich mit den Pappnasen und
Labersäcken mit dem PowerPoint Diplom rumzuplagen . . .
Wer ist dann der Überlegene?

--
MfG
Falk




Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?

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Angeblich sollen die jüngeren Profs ja besser sein. Oje. Ich erinnere
mich, wie ich mit der Feststellung, man könne nur berechnen, was vorher
formal definiert wurde, auf Granit biß. Wissenschaftliche Erkenntnis aus
Bremen: Die Mathematik braucht weder Sätze noch Definitionen. Toll, die
Leute da. Und so kritisch! So friedensbewegt! So lila!

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Letztens gab es im Weser-Kurier einen schönen Bericht über Bremer
Informatiker, die jetzt behinderten Schülern ihr Windows konfigurierten.
Einer hatte am Ende gar größere Schrift auf dem Bildschirm. Sind sie
nicht Helden? Wie sie ihr technisches Fachwissen und ihre humanitäre
Gesinnung zu einem großen Wurf vereinten?

(Einstellungen/Systemsteuerung/Anzeige/Registerkarte "Darstellung"
konnten sie immerhin bedienen. Was für wissenschaftliche Experten!)

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Wäre ich der Meinung, daß ein neues Studium meine Einkommenslage
deutlich verbessern würde, könnte ich mich sogar nochmals aufraffen.
Aber so ... ich weiß nicht recht. Der Wurm steckt meines Erachtens in
drei Dingen: Ideologische Belastung, Traumtänzerstudiengänge wie
Medieninformatik und Technomathematik, mangelnder Praxisbezug. Ich
empfehle den kritischen Blick auf diese Dinge. Wer seine fachbezogenen
Fragestellungen nicht von seinen politischen und religiösen Ansichten
trennen kann, sollte als Ausbilder gemieden werden. Und speziell die
Bremer Informatik hat zumindest zu meiner Zeit damals ein erschreckend
paranoides Wahnsystem betrieben, das in psychologischer Hinsicht vor
allem aus Doppelbindungen bestand, über die ich mich heute noch ärgere.
Ich hätte denen kommentarlos und sofort den Rücken kehren sollen, denn
Wahn ist diskursiv nicht aus der Welt zu schaffen - und die FIfF-Sprüche
vom atombombengeilen "Techniker", die bereits in der Einführung für die
Erstsemester auf den Tisch kommen, sind Selbstbezichtigung und vor allem
für diese "friedensbewegten" und "kritischen" Informatiker ein harter
Widerspruch zu ihrem Anspruch gegen sich selbst.

Grüße, Holger


Informatikstudium in Bremen (was: Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?)
Holger Bruns schrieb:

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Ich kenne einige (Medien-)Informatikstudenten persönlich. Die haben ihre
Studienentscheidung (sinngemäß) damit begründet, sie könnten Word bedienen,
das reiche. (Tuts zumindest für die Medieninformatik ja auch.)

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Technomathematiker kenne ich auch ein paar, was man konkret nach dem Studium
macht, erschließt sich mir auch nicht so ganz.

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Generell finde ich die politischen Umtriebe an meiner Uni zu köstlich. Da
sind aber nur die Geisteswissenschaftler dran schuld, glaube ich *duck*.
Zur Studierendenratswahl neulich flogen hier die besten Flugblätter rum.
Von der feministischen Liste, von der globalisierungskritischen Liste, von
"Knatsch". Letztere hatten sich darüber beklagt, daß der Uni-Alltag immer
mehr einer 40-Stunden-Woche angenähert wird, das nehme ihnen den "zur
Reflexion nötigen Freiraum". Prust. Unser AStA fordert auch unbegrenzte
Wiederholungsmöglichkeiten von Vordiploms- und Zwischenprüfungsklausuren.

Die Informatikstudenten haben sich mittlerweile _für_ eine Verschärfung
ihrer DPO eingesetzt, weil sie schon selbst um die Qualität des
Studiengangs fürchten.

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Die FIfF veranstalten übrigens immer noch Informations- und
Diskussionsabende zu diesem Thema...

Gruß
Henning
--
henning paul home:  http://www.geocities.com/hennichodernich
PM: snipped-for-privacy@gmx.de , ICQ: 111044613


Re: Informatikstudium in Bremen (was: Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?)

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Wohl wahr.


Na ja, mir hat man im Informatik-Studium schon alles beigebracht:
Was Strom ist, was ein Widerstand, ein Transistor und ein IC,
woraus ein Rechner besteht, was CPU, RAM, Cache und Bus ist,
welche 'Maschinen' es theoretisch gibt und ein bischen Mathematik
wie man die real vorhandenen programmiert und ein paar Sprachen,
welche Algorithmen es fuer die ueblichen Probleme gibt,
und was man (damals) bei Graphik und neuronalen Netzen andachte.
Was fehlte war die Programmierung aktueller Betriebssysteme,
damals DOS, GEM und Windows, aber das ist ja auch vergaengliches
Wissen, sozusagen der kommerzielle Teil.

Man musste halt bloss die angebotenen Vorlesungen auch besuchen
(oder effektiver sich die Grundlagen aus einem besseren Buch saugen),
dann von E-Tech mit Praktikum ueber VLSI Chipdesign mit Praktikum,
den Algol-, den Lisp-, den APL Kurs und jeweils ein Praktikum dazu,
den Kurs in kognitiver Psychologie, und den von Fuzzy Logic,
ein wenig Computergraphik und Robotertechnik,
und praktische Programme halt zu Hause am eignene PC tippen.

In 8 Semestern ist das nicht zu schaffen, schon gar nicht wenn
man noch einen Schein in Statistik braucht...
...aber hey, es hat Spass gemacht.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx.net
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Re: Informatikstudium in Bremen (was: Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?)

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Das ist Elektrotechnik. :-)

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Das ist auch Elektrotechnik. :-))

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Das ist auch Elektrotechnik. :-)))

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Glaube keiner Statistik .... ;-)

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Eben. Und genau dieser Spaß steht bei den "kritischen Informatikern" auf
der Abschußliste, denn dein Spaß an der technischen Informatik ist aus
deren Sicht die reine Mordlust - zumindest in moralischer Hinsicht.

Grüße, Holger


Re: Informatikstudium in Bremen (was: Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?)


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wir sind im Vordiplom mit lineare Algebra gesiebt worden, diese bekam
Rückendeckung
von der Analyses, Numerik (die's irgendwie doch nicht geschafft hat sich
programmier
praktisch zu offenbaren, das mit dem Pascal lassen wir mal), Stochastik (da hab
ich
zum ersten mal meinen "Glauben" verloren) und die letzte Kugel gab's dann mit den
Laplace Transformationen.

Der DB-Prof war irgendwann an DBase verendet, einen Prof vom IBM kippte die
Kinnlade
runter als unser eins-höher-Semester (sprich das 4.) seine Frage auf C-Kenntnisse
verneinen mußte.


MaWin wrote:
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ach, das hab ich zum Glück vorher in der Aubi gelernt.

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*lach* ich hab versucht einen Rechner-Architektur Prof in eine kleine
Diskussion zu verwickeln, wie's sein kann, das eine CPU nach 6 Monaten
bereits als veraltet gelten kann, wenn bis dahin sie mit Sicherheit, noch
niemand effiktiv programmieren gelernt hat!?

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ach, was hatte ich mich auf die KI gefreut - Knowledge-Engineering Systeme auf
SGI
im Software-Engineering (un)style: graphisch orientiertes If-Then-Else *flenn*

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GEM?! (: mein F030 bekam viel Beachtung als ich ihn zum Ausdruck meiner
Dipl-Arbeit
an den HP Laserjet5 im FB hing *lach* und Windows gab's 93/94 noch nicht
wirklich.

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ja, damit so mancher neurotische Prof sich nicht auf den Schlips getreten
fühlte. *weia*

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sonst wäre eh nicht viel rübergekommen. Wie sagte der E-Technik Prof im 1.
Semster
Tech-Inf: "meine Herrn sie studieren, sie werden nicht studiert"...
drehte sich zur Tafel und warf weiter nichtlineare Netze und
Induktions-Integrale
an die Wand, die für mich niemals ein Prinzip hatten und jedes mal anders
aufgelöst
wurden... (scheiß syntax ;)

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wir hatten zwar um die 40 SGI Indigos '93 im RZ, aber im 1-2. Sem war ich einer
von
vielleicht 3en, die mehr als 4h pro Tag an ihnen (freiwillig!) Verbracht hatten.
Auf praxisnahe und spannende Idee, wie Roboter kamen die schon gar nicht im FB.

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hätt ich vorher gewußt, das ich zuviel erwarte, hätte ich die Möglichkeiten der
FH versucht besser zu nutzen, so war's unter dem Strich eher etwas schade...

Re: Informatikstudium in Bremen (was: Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?)
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Es ist eine Unterstellung, was Du hier ablässt. Denn was ich so schrieb,
widerspricht dieser Forderung nicht. Man kann gleichzeitig qualifiziert
lehren, und dennoch dafür sorgen, daß schlechte Studenten rausfliegen. Und
das ist auch echt nötig, wenn ich mich so umsehe in meinem Studiengang.

Studenten die selbst im vierten Semester nicht mal einfachste Programme
(Praktikum Betriebssysteme, bissel rumspielen mit Pipes etc) schreiben
können, haben in einem Informatik-Studiengang nichts zu suchen.

--
everything done. Thank you for downloading a media file containing
proprietary and patentend technology.
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Re: Informatikstudium in Bremen (was: Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?)

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Man könnte auch Ursachenforschung betreiben, um herauszufinden, was sie
zu schlechten Studenten werden läßt. Sowas erhellt manches, kostet aber
mehr Einfühlungsvermögen als ein zehnminütiges Prüfungsgespräch mit
vorher bereits feststehendem Ergebnis.

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Ich darf dich beruhigen: Bei den vielen Wenn's und Aber's in der
Bedienung moderner Entwicklungsumgebungen für moderne Compiler ist das
bereits eine Wissenschaft für sich. Nimm Borland Delphi und versuche
mal, damit ein Pascal-Programm zu übersetzen, das Borland Pascal noch
konnte:

program hello;
begin writeln('Hello world!') end.

Dann kauf dir ein Buch, in dem man dir erklärt, das sowas zu simpel sei.
Du ahmst Schritt für Schritt die Anweisungen des Autoren nach. Nichts
geht. Du nimmst dir nochmals das Handbuch zu Delphi und versuchst, deine
Fehler zu finden. Geht nicht. Und irgendwann lädst du dir den Quelltext
für das Beispiel aus dem Netz und stellst fest, daß es dazu noch ein
halbes Dutzend Projektmanagementdateien gibt, die Delphi nicht so ohne
weiteres kennenlernen will. Dann klickst du in irgendwelchen Listen mit
Attributen herum und findest Einträge, die du ändern kannst und solche,
die du nicht ändern kannst, begleitet auch vom freundlichen Piepsen des
PC-Lautsprechers. Bis du irgendwann aufgibst und feststellst, daß
Kommandozeilen-Compiler, Linker und Makefiles insgesamt doch besser
sind. Das hat nichts mit Doofheit der Anwender zu tun. Es hängt daran,
daß die Entwicklung integrierter Entwicklungsumgebungen zu Ergebnissen
führte, die nur noch dem langjährigen Mitmacher in der "Community" als
intuitiv vorkommen. Der Rest muß sich erstmal durch die verschlungenen
Pfade des immer monströseren Pascal durchwuseln, das Borland als Delphi
bezeichnet, und das aus der Perspektive eines Delphi-Anfängers einfach
nicht dokumentiert wurde.

Grüße, Holger


Re: Informatikstudium in Bremen (was: Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?)
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Häh? Was hast du gegen Technomathematik? Ich hab das auch studiert
(hieß damals allerdings noch "Ingenieurmathematik", später dann
"Angewandte Mathematik").

Und was man im Job macht: z.B. das, wofür Infe eigentlich gut sein
sollten, was sie aber meistens nicht hinbekommen. Z.B. Software mit
stark technischem Hintergrund schreiben.
 

XL
--
Das ist halt der Unterschied: Unix ist ein Betriebssystem mit Tradition,
die anderen sind einfach von sich aus unlogisch. -- Anselm Lingnau

Re: Informatikstudium in Bremen

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Vielleicht überlegst du dir mal, was du wie schreibst. Zur Sache: Die
militärische Forschung unterliegt in der Regel der Geheimhaltung, und
was geheimgehalten wird, darf nicht an die Öffentlichkeit. Das man sowas
im Raumschiff MZH nicht unbedingt mitkriegt, ist eine andere Sache.

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Trivial.


Klassische Paranoia Bremer Informatiker. Und genau deshalb finde ich den
Laden so zum Reihern. JEDER Gegenstand läßt sich für mehr als den Zweck
verwenden, für den er vorgesehen wurde. Aber dieser Sachverhalt wurde
schon zu meiner Zeit ausführlich erörtert. Bis heute hat man in deinen
Kreisen nicht begriffen, daß es nicht auf die Gegenstände und ihre
Möglichkeiten ankommt, sondern auf die Motive und Handlungen der
Anwender. Nicht, daß du das verstehen wirst. Die Bremer Informatik hat
es in zwanzig Jahren nicht verstanden und immer "Gegenstände gleich
Handlung" gepredigt. Wer einen zentnerschweren Schrank hat und in einem
Hochhaus wohnt, wirft diesen Schrank nämlich geradezu zwangsläufig
kleinen Kindern auf die Birne, die unten an der Haustür klingeln.
Deswegen fliegen ja auch immer soviele Schränke auf die Straße,
besonders vor Hochhäusern....

HB


Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?

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Hmm. Zur Ehrenrettung der Bremer Uni, an der ich E-Technik studiert habe, muß
ich sagen, daß es im FB1 Physik/E-Technik deutlich besser aussah und auch sowas
wie Studentenstreiks auf 'userer' Seite der Straße nicht existent waren.


Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Ing. Frank-Christian Krügel

Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?
Hallo Ralf!

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Also haben wir uns ohne uns zu kennen öfters gesehen...

Gruss Thomas

Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?
snipped-for-privacy@gmx.de (Holger Bruns) wrote in message

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Deswegen sind Programmierer fast immer Physiker, Mathematiker und
Dipl.-Ings.
Weil alle diese Berufsgruppen schon im Studium nicht ohne
Programmierkenntsnisse auskamen.

Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?
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Die Bewertungeen dort wuerde ich zwar nicht als voelligen Bloedsinn
abtun, aber auch mit gewisser Skepsis betrachten. Und mit eigenen
Kriterien gewichtet. Und es gibt auch andere Rankings. Bei einer
Uebersicht der Forschungsfoerderung (war in der Zeit) durch DFG und
Drittmittel schneiden Erlangen und dort (neben den Medizinern) die
Technische Fakultaet recht gut ab.

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Was willst Du denn wissen?

Erlangen als Stadt ist ganz nett, nicht zu gross, aber eben doch eine
Stadt, durch Uni und Studenten gepraegt. Fuer noch mehr Stadt ist
Nuernberg in unmittelbarer Naehe, fuer Freizeitaktivitaeten genug
Landschaft aussenrum. =

Illmenau ist halt ein Kaff im Thueringer Wald, noch mehr Landschaft,
relativ wenig sonst aussenrum.

EEI findet in Erlangen auf dem Suedcampus statt, am Stadtrand (ca. 10
Minuten per Rad ins Zentrum), wobei einige Lehrstuehle auch noch an
anderen Standorten untergebracht sind.

Zum Studium in Erlangen ist zu sagen, dass nunmehr die allermeisten
Lehrstuehle innerhalb der letzten 10 - 15 Jahre neu besetzt wurden und
eine vor einigen Jahren durchgefuehrte Studienreform (neue Faecher und
Faecherkombinationen, studienbegleitende Pruefungen etc.) nun gut
eingelaufen ist. Das Grundstudium ist dabei eher grundlagenorientiert
und breit (wobei bei der Studienreform die Nebenfaecher wie
Konstruktionslehre etc. schon beschnitten wurden) und mit hohem
Mathematikanteil. Im Hauptstudium kaeme fuer deine Interessen dann
Mikroelektronik, evtl. auch Automatisierungstechnik oder
Kommunikationstechnik in Frage, eine (in Absprache mit dem
Studienberater) freie Faecherwahl ist ebenfalls moeglich. Naehere
Informationen zur Studienrichtung kann ich ggf. noch zur
Kommunikationstechnik geben. In diesem Bereich gibt es ab Herbst auch
einen neuen Studiengang Informations- und Kommunikationstechnik
(http://www.LNT.de/ikt /), der von den entsprechenden Elektrotechnik- und
Informatiklehrstuehlen gemeinsam betrieben wird. =


Noch Fragen? -> Mail.

Viele Gruesse
Wolfgang
-- =

Wolfgang Soergel
Lehrstuhl fuer Multimediakommunikation =

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Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?
snip =

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2E%.semper haeret ;-) ....aber gut so ..

snip
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snip

Dies C4%uDF%erung wFC%rd ich sehr sehr ernst nehmen !!!


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Ist das der ehemalige SchFC%DFler Lehrstuhl ?? =


GrFC%DFe

ein ehemaliger

Markus Greim

Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?
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;-) Bedeudet ja nicht, dass alles schlecht war, nur vielleicht manchmal
etwas unbehauen.
GET ist jedenfalls definitiv keine Siebhuerde mehr, was lernen muss man
natuerlich trotzdem immer noch.

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Zumindest ernst war es gemeint. Das Studium hier ist nicht "Basteln auf
hohem Niveau", auch wenn sich da durchaus Angebote finden (Prof. Tietze
schreibt nicht nur ein weltbekanntes Buch, sondern haelt auch sehr gute
Vorlesungen) sondern in erster Hinsicht wissenschaftlich orientiert. Und
da ist Mathematik halt mal Werkzeug.

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Ja. Nachdem es jetzt 3 Nachrichtetechniklehrstuehle gibt, wurden neue
Namen beschlossen und ein "Laboratorium fuer Nachrichtentechnik" als
uebergeordnete Einheit. Prof. Schuessler hat uebrigens immer noch ein
Buero hier.
 =

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Viele Gruesse

Wolfgang Soergel
-- =

Wolfgang Soergel
Lehrstuhl fuer Multimediakommunikation =

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Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?
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30% sind zwar schon relativ viel, andererseits in einem Hauptfach im 1.
Semester auch nicht ueberzubewerten. Da sind viele dabei, die halt doch
merken, dass das Studium fuer sie das falsche ist oder den Umstieg von
Schul- auf Uniniveau nicht so recht auf Anhieb geschafft haben (ich habe
fuer jede Vordiplomsklausur in Hauptfaechern jedenfalls deutlich mehr
als fuer alle 4 Abiturpruefungen in SUmme gelernt). Zur Info: Es gab
Zeiten, wo bis zu 75% ueblich waren. =


-- =

Wolfgang, gerade von der GDSV-Aufsicht zurueck

Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?
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an diesem Experiment teilzunehmen kann ich nur abraten - da wurden wieder
mal vorhandene Inhalte zusammengewürfelt.

zuletzt hat man das hier an der Tech-Fak mit Computational Engineering oder
auch Mechatronik versucht ... leider war dann niemand richtig zuständig
("welche Prüfung und wie...", "was kann ich belegen") so dass doch mancher
Student entnervt die Richtung gewechselt hat ...

selbst CE ist hier noch nicht wirklich "eingefahren" ... angemeldet ist man
für 60 Minuten Prüfung und beim Austeilen der Zettel heisst es "für die
CEler machen wir mal 90 Minuten" ...


EEI (so der Neme der neuen E-technik in Erlangen) läuft einigermassen
reibungslos ...


bye,
Michael


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