Re: Antennen fr DVB-T2 und FM-Radio in ein Koaxkabel einspeisen

Mar 29, 2026 Last reply: 3 months ago 2 Replies

"Juergen" schrieb:


Der Sender Frankenwarte strahlt 3 DVB-T2 Multiplexe ab: ARD Bayern (594
> Mhz), BR (650 MHz), ZDF mobil (514 MHz).
> Jetzt überlege ich, wie ich das mit den vorhandenen Antennen schaffen
> könnte. Den Antennenverstärker brauche ich wohl nicht.

Wenn du das über den Multiswitch schalten willst dann kontrolliere mal ob der terrestrisch auch verstärkt, es gibt jetzt einige die das nur passiv verteilen, da halt man dann mitunter so eine starke Verteildämpfung drauf daß es nicht ohne zusätzlichen Verstärker geht.


Oder ich hänge mir eine
> Doppel-Quad-Antenne mit Reflektur unters Dach, da gibt es auch schöne
> Bauanleitungen für.

Doppelquad ist immer sehr schmalbandig, wenn du von 514 bis 650 MHz empfangen willst ist eine Doppelquad nicht so gut geeignet.


Doch wie kann ich die Radioantenne (brauche ich) und eine UHF-Antenne
> zusammenschließen ohne dass sie sich stören?

Ich weiß nicht ob so was noch neu hergestellt wird, eventuell findest du was gebrauchtes bei Ebay. Man könnte auch eine Radio/Fernseh-Stichdose rückwärts probieren.


Brauche ich da zwingend eine Weiche

Ja, oder einen Mehrbereichsverstärker, der kombiniert die Signale auch.


Frank


Am Sun, 29 Mar 2026 22:08:22 +0200 schrieb Frank Müller snipped-for-privacy@hotmail.com zum Thema "Re: Antennen fr DVB-T2 und FM-Radio in ein Koaxkabel einspeisen":

Technisat gibt für terrestrisch -4 bis -1 dB (47 bis 850 MHz) oder so an. Aber bedenke: Mit dem Dipol für FM ging das DVB-T2-Signal auf 514 MHz noch durch. Der dürfte dafür schlecht passen. Auch wenn das Zufall war, ein paar mal versuchsweise noch umgesteckt und irgendwas ist gerade soviel anders dass es nicht mehr funktioniert.

Schade.

Leider scheint der vorhanden Mehrbereichsverstärker nicht mehr richtig zu funktionieren. Oder er wird vom Mobilfunk in manchen Bereichen überfahren. Gehäuse ist stellenweise auch gerostet.

Stromfressende aktive Komponente wollte ich möglichst vermeiden. Ansonsten hätte ich noch eine kleine Richtantenne mit integrierten Verstärker und Einspeiseweiche von früher rumliegen. Nur hat sie ein längsgeregeltes Netzteil für 12 Volt.

Das Signal von der 2-Meter-Yagi auf dem Dach sollte doch völlig reichen wenn es schon mit dem 12,5-cm-Dipol hinterm Heizkörper geht (aber auch nur, wenn er an der richtigen Stelle ist). Eventuell wäre es noch sinnvoll, alles über 650 MHz (+ x % ?) zu blocken wegen dem Mobilfunk.

cu. Juergen

"Juergen" schrieb:

Dann ist das einer mit aktiver Verteilung, die Passiven haben da eher Dämpfungswerte über 10 dB.

Probieren kannst du das, wenn du jetzt mit der UKW-Antenne schon einen Kanal rein bekommst kann das auch funktionieren. Ich bin da beim selber basteln eher für eine Batwing, die ist sehr breitbandig und empfängt den ganzen DVB-T2-Bereich:

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Ich sehe grade deine Sender senden horizontal, dann müsstest du die Batwing um 90° drehen. Ich habe auch gute Erfahrungen mit einen einfach Dipol aus Blechdosen gemacht:
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mir senden alle Vertikal, deshlab ist die so aufgehängt, bei Horizontal müsste man sie legen.

Wenn du genug Signalstärke von den Antennen bekommst, so daß man da 4 dB wegnehmen könnte, kann man auch einen Zweifachverteiler rückwärts reinschalten.

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Wenn die Antenne und das Kabel in Ordnung ist und die Ausrichtung stimmt wird das bestimmt reichen.

Wenn das notwendig ist könnte man das mit so einen Teil

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wenig eindämpfen.

Frank

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