Der entschärft die punktuelle Überhitzung und verteilt die Wärme ein wenig.
-ras
Der entschärft die punktuelle Überhitzung und verteilt die Wärme ein wenig.
-ras
Nicht nur ein wenig. Ich habe das nicht am Pi gemessen, aber bei anderen Embedded-CPUs der 3W-Klasse macht das 10-20°C Chip-Temperatur aus - im geschlossenen Kunststoffgehäuse.
Der Übergangswiderstand CPU-Luft ist ausreichend hoch, daß der Kühlkörper einen deutlichen Unterschied macht.
cu Michael
Der Raspberry Pi hat eine CPU eher im 1W-Bereich, und über dem SOC ist der RAM-Speicher angeordnet, d.h. man kühlt vor allem das RAM wenn man einen Kühlkörper draufklebt.
Macht das bei CPU-Luft-RAM-Kühlkörper-Luft auch noch Sinn (ich weiß nicht, ob CPU nicht mit dem RAM verklebt ist, aber ich nehme an, daß der Speicher selbst weniger Wärme erzeugt als die CPU selbst.
/ralph
Ich weiß. Ich bezog mich vor allem aus die Aussage "im geschlossenen Kunststoffgehäuse macht der Kühlkörper keinen Sinn".
Würde ich auch annehmen. Verklebt dürfte da nichts sein - andererseits dürften die Balls einen Teil der Wärme weiterleiten - bei "normalen" BGAs wird ja auch ein größerer Teil der Wärme über die Balls in die Platine geleitet.
Beim RasPi wird es wohl ein bischen was bringen - wieviel, müßte man messen (hat der einen on-chip-Temperaturfühler?). Solange das aber bei 60°C am RAM bleibt und man keinen besonderen Einsatzzweck vorhat, der das erfordert, würde ich es aber sein lassen.
Ein weiteres Argument: die Masse des Kühlkörpers hängt effektiv an den Balls der 2 gestapelten BGAs. Ich weiß von Freescale, daß die bei größeren BGAs explizit davon abraten, die am Chip festzukleben, und empfehlen, die am Board festzuklammern. Bei PoP-BGAs ist das vermutlich eher kritischer.
cu Michael
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