PT100 Messverstärker - Komponenten und Auslegung

May 08, 2008 124 Replies

Der ist hier vier Stunden lang. Vollversion, gekauft, ohne Werbung.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Moin Jörg,

Oki - dann gibts wieder Einzelantworten... ;-) (Ich nutze hier den Thunderbird. Komfortabel ist da leider eh' nicht)

Keine Ahnung, da die Kiste weit vor meiner Zeit entwickelt und gebaut wurde. AFAIK hat das Ding aber für alles eine gemeinsame Masse. Der DAC (Keithley KPCI 3116) sitzt bei dem jetzigen Aufbau auch ohnehin noch extern, so daß eine Trennung zwischen Analog- und Digitalteil auf der Platine nicht nötig ist. Sie sorgt einzig für die Verstärkung und leider auch die analoge Linearisierung der Signale. Für beides zusammen sind bestimmt 100 passive Bauteile pro Kanal verbraten - kein Wunder, daß sie auch gern mal driftet... :-/

Ah, ok. Ich dachte, das wäre so eine Art Optokoppler, bloß mit nachgeschalteter Elektronik.

Was soll ich denn sonst für ein Bauteil zur Trennung des seriellen Bus nehmen? Oder doch lieber gar keines, da schaltende Teile in der Nähe des ADC ohnehin schlecht sind...?!

Das Mikroprozessor kommt ein ATMEGA zum Einsatz. Wir wollten zuerst nen ATTINY nehmen, der hätte aber auf die Schnelle zuwenige CS-Leitungen gehabt. Nun hat Stiefväterchen den ATMEGA soweit, daß er 16 CS zur Verfügung stellt - das reicht dicke...

...Wieder was gelernt, danke :-D

Oder noch lieber per Status-LED je Kanal. Können die mein Signal stören?!

Du meinst wie im anderen Post vorgeschlagen je 1-2 Plätze zu GND, VCC etc. vorzusehen, um evtl. noch nen C oder L reinzubraten?!

Genau - Pulsen ist gut wenn man probleme mit der Eigenerwärmung hat aber in meinem durchmischten 500 mL-Pott dürfte sich bald ein Gleichgewicht eingestellt haben. Immerhin dauert das reine Temperieren bis zur Konstanz aller Wärmeströme ja schon rund drei Stunden ;-)

Aber mir ist am WE noch ein weiteres Killerargument eingefallen: Sobald ich MUX mache geht die Frequenz entsprechend der Anzahl Messstellen hoch und dessen Auflösung entsprechend runter. da mir genaue Ergebnisse wichtiger sind, als 4,50? pro ADC ist einer pro Kanal genau richtig. Außerdem vereinfacht es den Aufbau ja doch ganz ordentlich, wenn man nichts umschalten muß.

BTW: Heute sind endlich die AD7793 Muster gekommen *freu*. mal schaun, ob wir einen zum reinen Test von SPI fliegend mit Lackdraht kontaktiert bekommen. Ansonsten müßte ich noch nen SSOP-Adapter bestellen, d.h. wieder 2-3 Tage warten :-S

Liebe Grüße, Dennis

Manchmal gehen Analog-Designer zu weit.

Notfalls kannst Du sicher einiges davon stillegen und diese Jobs dem uC ueberreichen.

Ich weiss nicht, warum es getrennt werden soll. Wenn es unbedingt sein muss, gibt es im wesentlichen zwei Verfahren:

a. Uebertrager mit nachfolgendem Schmitt Trigger oder Comparators mit Hysterese.

b. Optokoppler. Wird billiger und man muss nichts wickeln.

Meist reicht es aber schon, am Ende des SPI nicht zu stark zu terminieren und notfalls Serienwiderstaende am AD7793 legen. Das mildert die VCC Stromspitzen. Und natuerlich gut abblocken. Neben kleinen Elkos auch 1uF keramisch parallel mit 47nF oder 33nF oder was immer da ist. Den kleinsten jeweils ganz dicht an den Pin.

Bei Einzelanlagen gilt, je fetter der uC desto besser.

10uF am ADJ Pin nicht vergessen. Bringt noch einen Tacken mehr.

Nein, die stoeren nicht, solange sie nicht blinken. 10mA ist aber oft unangenehm hell. Notfalls macht man ein Flutlicht fuer einen besonders huebschen Teil der Leiterplatte :-)

Eher fuer einen C-Multiplier, also Emitterfolger mit dickem C an der Basis. Ist aber nur selten erforderlich, mit LM317 hat man im allgemeinen seine Ruhe.

Stimmt. Irgendwann geht einem dann beim Averaging die Luft aus.

Das kommt ein wenig auf Dein Alter an. Bei mir wurde TSSOP so ab 40 muehsam. Mit 3x Brille geht das aber noch einigermassen. War gestern wieder im Einsatz. Und wie wir hier sagen "Easy on the coffee".

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Joerg schrieb:

Andererseits möchte man während der Wandlung im 24-Bit-Bereich vermutlich sowieso möglichst nichts digitales in der Nähe schalten, selbst die CPU und der restliche Datentransfer schläft besser während der Wandlung selbst, wenn es um das letzte bischen Rauschen geht. So gesehen kostet es auch Gehirschmalz oder Zeit mehrere Kanäle gleichzeitig laufen zu lassen.

Gruß, Jürgen

GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=J%FCrgen+Appel&op=get

Geht aber. Die meisten meiner Designs haben einen Datentransfer oder gar einen aktiven uC waehrend der Datenerfassung zu verknusern. Auch Doppler, die in Empfindlichkeit und Dynamikbereich in etwa das gleiche wie ein Spektrumanalysator sind. Stets mit vollstaendiger und nicht geschlitzter Ground Plane. In Deinem Fall hast Du den Vorteil, dass der spektrale Loewenanteil der Datenuebertragung weit oberhalb des Messignals liegt. Das ist mir selten vergoennt.

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