PT100 Messverstärker - Komponenten und Auslegung

May 08, 2008 124 Replies

Sollte man nur machen, wenn ein Teil-Thread ganz wegdriftet. Sonst zerreissen manche Newsreader den Thread.

200ppm sind ja nicht einmal 80dB. Sind dort die Massen aufgesplittert?

Die machen aber nur die digitale Uebertragung stoersicher, eine Potenzialtrennung geben sie nicht.

Was immer Dein nachfolgender Prozessor will. Heutzutage arbeiten die meisten mit 3.3V, aber 5V geht auch. IIRC kann der AD7793 beides.

Die isolieren sehr gut. Sieh Dir einmal die Ripple Rejection ueber der Frequenz auf Seite 7 an:

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Aber darauf achten, dass z.B. der LM317 eine Minimallast brauchen. 10mA tut es in den meisten Faellen, kann man notfalls per Widerstand "abfackeln".

Lass etwas Platz vor den Reglern, falls doch noch weitere Massnahmen noetig sind. Ist aber unwahrscheinlich.

Ok. Aber das Dingen hat immerhin 24 Bit ...

Ein analoger MUX kann kaum Stoerungen einfangen, wenn man ihn gut isoliert. Aber eine Sache spricht fuer Deine Loesung und die kann entscheidend sein: Eigenerwaermung der PT100. Mit MUX muesste man zumindest die eingepraegten Stroeme weiterlaufen lassen und das wird eventuell aetzend.

Ein Bekannter frueher aus Aachen hat einen aehnlichen Hintergrund. Eingefleischter Chemiker, aber auch Funkamateur mit gut Ahnung von Elektronik und HF.

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Ist aber seltsam, dass ueber 10K noetig sind. So hoch gehe ich bei HF ungern. Und die Spule haette dann bei hoeheren Frequenzen sehr garstige Eigenschaften, ueberhaupt nicht mehr resistiv.

Die Verstaerkung, die sich einstellt, haengt von der gm Kennlinie des JFET ab. Die hat Exemplarstreuung und ist pegelabhaengig ...

Ah, my kind of movie. So wie ein knackiger Vier-Stunden Western. Muss ich aber dann allein gucken, ist fuer meine Frau zu grob.

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Ohne resistive Last am Drain wird es auch schwierig mit der Loewenbaendigung. Mit welcher Frequenz schwingt das denn in etwa? Kannst Du irgendwo (z.B. Funkamateur in der Naehe) 2-3 Ferritperlen bekommen?

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Doch, aber die dicken Sims laufen auf dem gleichen Rechner wie NG. NG Posts kann man in den Sim Runs machen, JPEGs ansehen auch, aber eine weitere Sim mag er dann nicht gern.

Das sieht wirklich nach zu langen Beinchen aus.

Die werden sehr oft eingesetzt. Aber normalerweise nicht als gegenkopplungsloser Verstaerker, wo gm die Parameter bestimmt. JFET sind z.B. aufgrund ihrer kleinen Gate Kapazitaeten sehr geeignet fuer Sample and Hold, findest Du massig in HP/Agilent Messgeraeten. Fuer Steckbrettaufbau sind sie jedoch so ungeeignet wir ein Porsche auf einem klitschnassen modderigen Feldweg ;-)

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Ok, vielleicht ist es hierzulande etwas strenger. Bei einer Auto- oder Bootsbatterie muss man auch beachten, dass sie nicht so ganz stoerarm sind. Ein Blubser im Batteriewasser kann schon ein ganz kleines "Signal" produzieren.

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In Aachen habe ich mal nagelneue Labors gesehen. Zur Grundausstattung gehoerte je ein Aschenbecher ... war aber Anfang der 80er.

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Joerg schrieb:

Ich hüpfe immer zwischen LTspice, Ideen und praktischem Meßaufbau hin und her.

Du redest hier von HF? Ist doch Gleichstrom. Wenn er schwingt, dann natürlich auf DCF77. Nun ja, wollte keinen Sender. Macht aber einen super Sinus :-)

In S hängt ein Poti.

Kaum zu grob, eher zu langweilig.

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

Lassen wir diesen Teilthread sterben. Ich schreibe an anderer Stelle weiter.

- Henry

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Joerg schrieb:

Ah ja. Zumindest WinME ist nicht in der Lage mehrere Programme ordentlich laufen zu lassen. Da ist der Absturz mangels Speicher vorprogrammiert. Muß ein Bug sein.

Verstehe ich trotzdem nicht. Meine Messung eines Steckbretts ergab irgendwas 2pF zwischen den Streifen. Die Induktivität ist ja von der Geometrie weniger abhängig - nur von der Länge. Abschirmen brachte nix.

Das sind aber alles Spezialschaltungen. Aber nett, wenn du mich in einem Atemzug mit den Großen nennst ;-) Bessere Werbung bringt nur ein Flugzeugabsturz!

Ich halte eh nix von Porsche. Muß bei denen zu nahe gewohnt haben.

- Henry

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Ok, dann koppelt zuviel von Ausgangsspule zum Ferritstab zurueck. Entweder induktiv oder ueber D-G.

Dann hat man ein wenig Gegenkopplung und 33pF sind ja bei 77kHz in etwa wie gar nicht vorhanden.

"Once upon a Time in the West" (Spiel mir das Lied vom Tod?) koennte ich mir sofort ein 15.Mal ansehen. Jedesmal faszinierend.

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Ich spiele einfach noch ne Weile. Das wird schon.

Weiß ich nicht wie der Titel original heißt. Sollte sich aber jederzeit im Internet finden lassen - auch der Film.

- Henry

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Ist XP auf Dual-Core, geht schon, aber es zieht sich dann in die Laenge.

Das sind aber sicher netto je um die 2cm. Ziemlich viel fuer so eine Schaltung.

War nur ein Scherz :-)

Sind schoene Autos, aber auch in dieser Gegend nicht immer praktisch. Jedenfalls nicht im Winter.

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Ja eben. Überall stehen kleine USV rum und dort sind idR eh Bleiakkus drin. Mehr oder weniger gasdichte allerdings.

mfg Rolf Bombach

Ich wuerde es alles nicht zu hochohmig machen, filtern tut man (meist) eh per Quarz nach der ersten Stufe.

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Im medizinischen Bereich duerfen wir das sehr oft nicht.

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Joerg schrieb:

Nimm Vista, da wirds langweilig ...

OK, verstanden -> Lötkolben!

Schade :-(

Du weißt ja, ich stehe mehr auf praktische Sachen. Und wenn schon nicht praktisch, dann wenigstens komfortabel bequem und den Motor sollte man auch nicht hören können - sonst bräuchte man ja auch keinen Drehzahlmesser :-)

Diesbezüglich ist ein ausrangierter Leichenwagen nicht schlecht. Den Film kennst du bestimmt auch mit der alten Dame und dem verrückten Yuppi-Nachwuchs.

- Henry

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Joerg schrieb:

[JFETs]

Hallo,

JFETs sind genauso aktive Bauteile wie Transistoren auch. Wenn man etwas Erfahrung mit Analogtechnik hat dann kann man mit JFETs auch Schaltungen auf einem Steckbrett entwickeln. Wichtig ist eine saubere Versorgungsspannung und Masseführung und Beachtung der üblichen Regeln.

Als Sourcefolger sind JFets auch hervorragend geeignet und auch als Konstantstromquelle kann man die einsetzen.

Im Netz gibt es gute Anleitungen zur Schaltungstechnik mit JFETs.

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Für mich waren besonders die Appnotes von Siliconix, jetzt Vishay interessant:

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Ich hatte mal günstig einen 100er-Pack Dual-JFETs ergattert und interessante Schaltungen damit entwickelt (alle auf einem Steckbrett) und auch einige Geräte damit gebaut: FET-Voltmeter, Analog-Multiplizierer, Antennenvorverstärker, Oszillator, Noise-Gate, Audio-Verstärker, Funktionsgenerator usw..

Bernd Mayer

Schäuble, wenns Dir hier nicht gefällt, dann geh doch nach drüben!

Hier muss ich der Ehrlichkeit halber zugeben, dass auch ich einmal eine JFET Schaltung auf dem Steckbrett gemacht hatte. Strom war weg, Loeterich ging daher nicht und es eilte. War so ein Als Sourcefolger sind JFets auch hervorragend geeignet und auch als

Als gesteuerte Stromquelle ja, in Eigenregie eher nein. Das streut zuviel.

In AN102 wird sehr schoen gezeigt, warum bei weniger Gegenkopplung ein JFET Verstaerker nicht besonders linear ist. Was aber nicht heisst, dass ich das nicht schion in Common-Gate gemacht haette. Dann allerdings mit einer halben Armee an JFET und satt Ruhestrom.

Ich nehme sie in Verstaerkern nicht so gern, bei sehr hochohmigen Quellen aber schon. Besonders huebsch sind sie bei S/H oder anderen schnellen Schaltern. An die wenigen pF Gate Kapazitaet kommt kaum ein MOSFET heran und wenn, dann sind sie teuer. Leider sind JFETs fuer Massenfertigung auch nicht gerade billig. Unter $0.04 kommt man kaum, waehrend BJTs under einem Cent zu haben sind.

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Estens ist der zum Glück nicht vier Stunden lang und zweitens ist das ein neumodischer Spaghetti-Western. Es ist nicht nachvollziehbar, dass du so was siehst :-]. Dann doch eher deutsche Handwerkskunst wie High Noon ;-]. Ausserdem spielen in richtigen [tm] Western Leute wie Randolph Scott.

mfg Rolf Bombach

Sag nix. Wird auch im nicht-medizinischen Bereich selbst in der Forschung immer Schlimmer. Jedes kleine Pressluft- Röhrchen über 6 bar muss jetzt zertifiziert sein.

mfg Rolf Bombach

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