USB-Kabel - Schirm nicht loetbar!?

May 08, 2008 17 Replies

Moin!



Hab hier ein USB2-Kabel AK 672/2-5.0 von der Angelika, beschriftet als "AWM 80°C 30V VW-1 28AWGX1P 26AWGX2C", geschirmt mit Folie + Geflecht.



Nun hab ich einen Stecker abgeknipst, um das Kabel direkt in einem Gerät anzulöten - und festgestellt, daß sich das Schirmgeflecht überhaupt nicht löten lässt. Schaut blank aus, nimmt aber absolut kein Zinn an und lässt sich auch vom "Fluxi" nicht überreden.


-> Kommen mit gestiegenen Cu-Preisen plötzlich Alukabel wieder in Mode?



Gruß, Michael.



Michael Eggert schrieb:

Denselben Effekt hatte ich vor einigen Tagen auch! Hab allerdings nicht geprüft, aus welchem Material der Schirm ist. Bei näherer Betrachtung habe ich festgestellt, dass so 5-6 Adern Cu zwischen Schirm und Isolation laufen - das ist bei deinem Kabel möglicherweise auch so.

Viele Grüße, Johannes

"Wer etwas kritisiert muss es noch lange nicht selber besser können. Es reicht zu wissen, daß andere es besser können und andere es auch besser machen um einen Vergleich zu bringen." - Wolfgang Gerber in de.sci.electronics

Im Koaxbereich: Ja. Nicht loetbares duennes Geflecht und darunter glorifiziertes Schokoladenpapier. Die bei uns ueblichen F-Stecker werden mit einer Crimpzange draufgesetzt. Musste mir extra eine kaufen, weil Loeten nicht ging.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Michael Eggert schrieb:

Ist bei USB schon lange üblich.

Gruß Dieter

Ich vergass, falls Ihr USB Kabel zum Anloeten in Stueckzahlen braucht, kannst Du Robert Lacoste ein Email schicken. Vielleicht kann er Dir sagen, wo er das Kabel fuer deren Neuentwicklung her hat (muesste angeloetet sein):

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Er kann sehr gut Englisch, gruesse ihn von mir.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Ich habe vor 3 Wochen 100 m Aircom-Plus mit den passenden N-Steckern konfektioniert zum Gebrauch als Verzögerungsleitung. Ich habe die T-Hülse mit ziemlich viel Kraft unter die innere Schirmfolie geschoben und in Erwartung eines sicheren Erfolgserlebnisses den Übergangswiderstand gemessen.

Unendlich oder so. :-(

Die eine Seite der Cu-Folie ist definitiv nichtleitend. Keine Ahnung, was da für ein Zeug drauf ist, muss aber gut sein. Die Prüfspitzen meines Multimeters sind scharfgefeilt wie Messer, doch ich musste richtig kratzen um durch diese Schicht zu kommen.

Wenn alles andere fehlschlägt: RTFM. Die Folie bekommt man durchaus auch noch _in_ die Hülse wenn man vorsichtig ist.

Ach ja, 100 m Aircom-Plus haben 407 nsec delay. Licht ist ganz schön lahm.

Gruß, Gerhard

Moin!

Vielen Dank an alle, die geantwortet haben.

Hm, da hatte ich bislang wohl Glück gehabt, oder immer alte Kabel aus dem Karton gezogen. Jedenfalls hab ich schon öfters USB-Kabel incl. Schirm angelötet und dieses war das erste, bei dem das nicht ging. Nun gut, werd ich den Schirm wohl mechanisch kontaktieren...

Gruß, Michael.

Ich finde es erstaunlich, daß da überhaupt Licht rausgekommen ist. :-)

Gruß Henning

Alles nur eine Frage des Eingangspegels... SCNR Harald PS: Das Metall durchsichtig ist, sieht man mit blossem Auge ja an Blattgold. Wenn die Materialst=E4rken gr=F6sser werden, muss nat=FCrlich auch der Detektor empfindlicher werden.

Henning Paul schrieb:

Peanuts. Kennst du Mathew Ormans FTL Strippe?

;-)

Gruß Dieter

Jö...das war a Klassiker.... kann ihn aber nich mehr finden

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w.

Offensichtlich Makus' grosses Vorbild.

Gruß Henning

Henning Paul schrieb:

Der hat sich auf andere Schwurbeleien verlegt.

Gruß Dieter

Wenn ich mich recht entsinne, ist das PE. Auch der Innenleiter ist mit ner dünnen Schicht aus demselben Material umspritzt. Müsste auch im Datenblatt drinstehen, hab aber gerade nicht die Muße, das rauszukramen. Gibt's aber IIRC bei SSB-Elektronik auf der Website. Ist halt in Kombination deutlich reißfester als nackte Kupferfolie...

Gruß Florian

Wenn man es schafft, die 100 m Aircom-Plus wirklich gerade auszurollen und wenn man die N-Stecker wieder abmacht, dann könnte durchaus sichtbar viel Licht durchgehen. Der 3 mm-Innenleiterwird nur von ein paar Stelzen gehalten, der größte Teil des Innenraumes ist ununterbrochene Luftkammer in der ganzen Länge.

Gruß, Gerhard

Moin,

Henning Paul schrieb:

Dat "Makus" macht jetzt in d.s.c. in Sachen Umweltforschung, CO2, Ozon usw. ;-)

Gruß

Kai

Dieter Wiedmann schrieb:

Schwurbelchemie...

--=20 mfg hdw

Horst-D.Winzler schrieb:

Nicht nur...

Gruß Dieter

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