(OT?) Rubbelfrontplatte

Aug 29, 2006 11 Replies

Hallo Gruppe!



Nebenan bei den Chemikern hat jemand nach einem Reinigungsmittel gefragt. Verwenden will er das ganze f=FCr folgendes Rubbelprodukt:

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Da kamen mir 2 Verwendungszwecke spontan in den Sinn:



- Als Ersatz f=FCr den Reichelt-Katalog



- Zur Beschriftung von Frontplatten



Weiss jemand, wo man das Zeuchs in der Schweiz oder Notfalls in Deutschland beziehen kann? Ich hab mich schon halb tot gesucht letzte nacht, aber nix entsprechendes gefunden.



Oder kennt jemand eine passendere NG daf=FCr?



Liebe Gr=FCsse, Edi



"Eduard Iten" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@b28g2000cwb.googlegroups.com...

130 US$ fuer Folien ? Oh Mann, da muss jemand verzweifelt sein. Oder Millionaer mit der Aufgabe, das Geld bis heute abend auszugeben.

Toner-Transfermethoden gibt es seit langem und reichlich, und deren Ergebnisse ains auch bekannt.

Man kann Frontplatten oder Platinen mit Toner bedrucken, in dem man spiegelverkehrt auf duennes (wasserloesliches) Papier druckt, den Druck mit einer Heisspresse (Laminiergeraet oder T-Shirt-Presse, ein Buegeleisen wird zu ungleichmaessig) auf Platine oder Blech (oder T-Shirt) uebertraegt, und das Papier im Wasser abloest, aber die Qualitaet ist nicht so besonders (Raender fransen aus, duenne Linien konnen entweder nicht rueber oder werden breit gepresst) und die Farbe geht (auf der Frontplatte) beim Kratzen mit dem Fingernagel wieder ab.

Mit Farb-Laserdrucken bekommt man auch farbige Abzuege (Bestueckungsdruck, als Loetstopdruck nicht temperaturfest genug)

Der einzige Grund fuer diese teuren Folien mit dem zusaetzlichen Bearbeitungsschritt waere es, eine andere Hintergrundfarbe (silber oder weiss) mit zu transferieren. Bei Frontplatten unnoetig.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

MaWin schrieb:

Gibt nicht auch Alufrontplatten zum Ätzen?

MfG Falk

"Falk Brunner" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@individual.net...

Interessanter Tippfehler ^^^^ Linke Hand um 1 Taste nach links verrutscht.

Klar. Mal den Preis erfragt ? Lieber druckt man auf (silberner, weisser) Selbstklebefolie und deckt mit Klarsichtfolie ab.

Positiv-Lack aus der Spruehdose, im Backofen haerten, belichten, entwickeln, und freie Stellen dunkel-aetzen eines Blechs ist auch zu viel action.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Ich lass mir meine Frontplatten mittlerweile auf Klebefolie drucken, gibt hervorragende Ergebnisse (kratzfest, perfekter Druck, gut klebend, mit sauberer Hintergrundfarbe). Kostet wirklich nicht zu viel, die Folie geht als Reststück durch (die Druckerei macht hauptsächlich Fahrzeugbeschriftungen) und das Drucken kostet auch nur ne Spende in die Kaffeekasse.

Für Displayausschnitte klebe ich durchsichtige OHP-Folie dahinter, bei LED-Displays sind die metallisierten ESD-Tüten ganz nett (gibt besseren Kontrast und sieht besser aus). Taster hinter der Front gehen auch ohne weiteres.

Gruß, Robert

Hallo Manfred!

MaWin schrieb:

Jo, diese Verfahren kenne ich, und bei mir h=E4lts (zumindest auf Platinen) verdammt gut ;) brings kaum mehr runter. Da ich aber ein Bopla Alubos verwende

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dachte ich, ich bring so mit Folie eine weisse Bedruckung hin.

Na, wenn die schwarz ist halt schon. ;)

Danke, Edi

"Eduard Iten" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@i3g2000cwc.googlegroups.com...

Aceton.

-- Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage:

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de.sci.electronics FAQ:
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*MaWin* wrote on Tue, 06-08-29 11:26:

Von compedo gab es mal ein Nadeldruckerfarbband zum Aufbügeln von Papier auf Synthesefaser und einen passenden Kunstharzklarlack zur Präparation von u.a. Frontplatten. Da es das nicht mehr gibt und meine Vorräte zur Neige gehen resp. langsam überlagert sind, was nimmt man jetzt?

Danke Axel

Kann ich so nicht best=E4tigen. Fotochemisch hergestellte Platinen spielen sicher noch mal in einer anderen Liga. ABER: ich benutze Reichelt-Papier sowie als Laminator das billigste Ger=E4t (Eur 16,99) von Reichelt, unmodifiziert. Somit geringste R=FCstkosten verglichen mit UV-Belichtung.

Leiterbahnen bis runter zu 10mil (Eagle-Defaultwert) sind kein Problem. Feinstes Bauteil bisher war SP207ECA mit 0.65mm Pinabstand - auch kein Problem. Einzig problematisch sind gro=DFe Fl=E4chen (z.B. Massefl=E4che). Die werden manchmal etwas fleckig, wenn man nicht mit Edding nacharbeitet. Da l=E4sst sich vielleicht mit h=F6herer Laminiertemperatur noch was drehen. Habe jedenfalls grad eben eine derart erstellte Platine in die =C4tzk=FCvette geh=E4ngt. F=FCr Hobbyzwecke= (und Einzelst=FCcke) auf jeden Fall mehr als ausreichend.=20

bis dann,

Martin

Martin Wiesner :

Apropos "Reichelt-Papier"; gerade mal im Katalog 08/06 nachgesehen. Das scheint es nicht mehr zu geben (jedenfalls nicht dort wo das Ätzzeug steht). Wie ist denn die Bestellbezeichnung?

M.

Bitte auf mwnews2@pentax.boerde.de antworten.

Artikelnummer ist "KATALOG" ;-)

bis dann,

Martin

Hoi Matthias!

Matthias Weingart schrieb:

Falls du jetzt den Laminator meinst, und nicht das "Transfer-Papier", den findest du mit der Artikeplbezeichnung "LAMINATOR ECO". Wenigstens im Webshop.

Gr=FCessli, Edi

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