Das Thema wurde geringfügig im Zusammenhang mit dem Stichwort 'Offset' angesprochen.
Ich meine, nach etwas mehr Nachdenken darüber, daß OTPs durchaus gefahrlos quasi mehrfach verwendet werden können.
Lösung:
Ich erzeuge durch einen kryptographischen RNG einige Hundert 64bit-Offsets. Die unterziehe ich einer Restwert-Division, so daß sie im OTP zugeordnet werden können. Danach wird ein geeignetes Alignment dieser Offsets hergestellt.
Anschließend werden nacheinander alle diese Offsets angesprungen, um Daten aus dem OTP zwecks Verschlüsselung zu gewinnen. Dabei werden die Daten auch ringförmig abgegriffen, und vorwärts oder rückwärts. (Es gibt noch weitere grundlegende Mittel zur Verschleierung.) Die abgreifende Länge wird aus dem jeweiligen Offset gewonnen.
Für jede Verschlüsselung wird folglich eine gänzlich andere Bytefolge abgegriffen, als es die lineare Abfolge des OTP ab Adresse 0 darstellt. Es handelt sich jedes Mal um einen riesigen, nicht vorhersehbaren Flickenteppich.
Alle diese Maßnahmen sind einfach und schnell. Die beteiligten Dateien befinden sich in einer RAM-Disk (/ram).