Nennspannung Batterie <-> Akku

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Tag,
diese "normalen" Batterien haben alle eine Spannung von 1,5V.
Akkus gleicher Größe haben nur 1,25V
Abgesehen von der Kapazität, die ja bei Akkus auch geringer ist habe ich
das Gefühl, dass manche VErbraucher wegen des Spannungsunterschiedes
gerne beleidigt sind, dh. sie gehen so richtig nur mit Batterien.

Warum eigentlich können Akkus nicht mit 1,5V Spannung gebaut werden.?
--
Thomas Hoffmann
http://www.praxis-roth-hoffmann.de

Re: Nennspannung Batterie <-> Akku
Thomas Hoffmann schrieb:

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Murks halt! Solche Geräte nutzen die Kapazität der Batterien nur
teilweise (knapp die Hälfte) aus.

 
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Wird sofort gemacht, du musst nur noch ein geeignetes elektrochemisches
System finden.


Gruß Dieter

Re: Nennspannung Batterie <-> Akku
 
Thomas Hoffmann schrieb:  

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1,2 Volt!

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Irrtum - Akkus haben heute meist mehr Kapazität

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stimmt - das liegt an diversen Gründen

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Weil man die "Chemie" nicht so ohne weiteres "umprogramieren" kann.
Die Spannung einer Zelle hängt von den verwendeten Materialien und
Chemikalien ab. NiCd-Akku z.B. 1,2 Volt, Bleiakku 2 Volt etc.

Und man kann eben nicht einfach "billig" irgendwelche Wunschwerte
erzeugen.

Wenn Geräte mit Akkus nicht funktionieren liegt es eben am Konzept.
Die würden aber mit halbleeren Batterien auch schon nicht mehr gehen.

Eine Batteriespanung fängt bei 1,5 Volt an und wird fast linear und
kontinuierlich langsam weniger. Wie ein Tank, der langsam ausläuft und
immer weniger "Druck" (Spannung) hat. Hat also irgend wann auch mal
1,2 Volt, dann 1,1, 1,0, etc. und "irgendwo" zwischen 1,5 und 1,0
oder weniger hört das Gerät eben auf richtig zu funktionieren.

Ein Lüfter z.B. würde damit mit hoher Drehzahl anfangen und
kontinuierlich bis zum Stillstand langsamer werden.

Ein NiCd-Akku z.B. fängt bei ca. 1,2 Volt an und hat diese Spannung
fast konstant bis ca. 80 oder mehr Prozent seiner Laufzeit. Erst dann
wird er fast schlagartig leer.

Der Lüfter würde anfangs nicht ganz so schnell drehen. Dafür aber sehr
konstant bis kurz vor Ende und dann extrem schnell langsamer werden.


Gruss Wolfgang
--
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Re: Nennspannung Batterie <-> Akku
Hi
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Haarspalter!
Auf einer NiCd-Zelle von Varta stand mal 1,24V drauf.

Michael

Re: Nennspannung Batterie <-> Akku
 
Michael Rübig schrieb:  

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Das hat nichts mit Haarspalterei zu tun. Die nennspannung ist nun mal
1,2 Volt. Punkt.

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Na und? Auch Firmen machen Fehler.

Gruss Wolfgang
--
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Re: Nennspannung Batterie <-> Akku
Hallo Thomas,

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Eine sauber konzipierte Schaltung stört sich daran nicht, weil "leer" sind
beide bei ca 0,9V. Wenn Die Schaltung bis dahin tut, ist die Nennspannung
herzlich egal. Wenn allerdings die "leer"- Schwelle auf z.B. 1,2 V gelegt
wird dann bleibt von den ca. 1,3 V Anfangsspannung der Akkus nur wenig
Reserve als Laufzeit.

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Diese Aussage stammt noch aus der Zeit, als die gängigen Mignon-Akkus 500
mAh hatten. heute sind 2500 mAh keine Seltenheit mehr. Alkalinebatterien
haben so ca 2000-2800 mAh. Die "Heavy Duty" Zellen dagegen sind schon lange
von den Akkus überholt worden.
Wenn man dann allerdings noch den Spannungsabfall bei höherem Strombedarf
betrachtet, schneiden auch schwächere Akkus oft sogar besser ab

Marte



Re: Nennspannung Batterie <-> Akku

Moin Thomas,

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Warum gibt es schwachsinnig entwickelte Geräte, die nicht mit 1.2V-
Zellen statt Primärzellen auskommen?

Rainer

--
Ja, wo laufen sie denn?

Re: Nennspannung Batterie <-> Akku


Rainer Knaepper schrieb:
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Hallo,

na ganz einfach, weil da nur 2 oder 4 Zellen rein sollten, aber keine 320%
oder 5.
Das GerE4%t klein und leicht zu bauen bekommt eine wesentlich hF6%here20%
PrioritE4%t als eine gute Batterieausnutzung und der Betrieb mit Akkus20%
statt PrimE4%rzellen.

Bye


Re: Nennspannung Batterie <-> Akku

Moin Uwe,

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invisible Smiley übersehen? ;-)

Es gibt natürlich mehrere Gründe, weshalb Primärzellen gehen, Akkus
aber nicht:

- Der Entwickler hat nicht zuende gedacht
- der höhere Innenwiderstand gehört zum Schaltungskonzept (1)
- das Gerät SOLL nicht mit Akkus funktionieren, um Primärzellen
verkaufen können. Bei einer Mindestspannung von 1.2 oder 1.3 Volt kann
man dann gleich NOCH mehr Alkalis verkaufen.

Rainer

(1) Ich hatte früher(tm) mal einen kleinen Batterie-Blitzer. Mit Akkus
bestückt, freute ich mich über Ladezeiten von drei bis vier Sekunden
statt etwa sieben (frisch) bis 20 Sekunden (kurz vor Aufgabe) mit
Alkalis. Aber nur für etwa zehn Testblitze, dann war der Generator
durchgebrutzelt ;-)

--
Welche Droge bewirkt nochmal totale Inkompetenz, Schizophrenie,
Paranoia und Grössenwahn gleichzeitig? Ach ja, richtig: ein
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Re: Nennspannung Batterie <-> Akku

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Die gibt es leider, z.B. mein Pontis MP3-Player.

Allerdings gelten Batterien erst bei 0.9V als leer, eigentlich sollten die
Geräte so gebaut werden, dass sie laufen bis die Batterien auf 0.9V
entladen sind.

In dem Fall würden auch Akkus keine Probleme bereiten, weil sie zwar schon
am Anfang nur 1.2x Volt liefern, aber bis zur beinahe vollständigen
Entladung auch nicht unter 0.9V sinken.

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Die Spannung eines Akkus kann nicht beliebig hergestellt werden, sondern sie
hängt von den chemischen Potentialen der verwendeten Elektrodenmaterialien
ab.

Das Hauptziel bei der Herstellung eines Akkus ist möglichst preiswert
möglichst viel Energie bei wenig Volumen und Gewicht zu speichern. Leider
liefern die Materialien, die dafür gut geeignet sind, nicht exakt 1.5V.


Es gibt sogar 1.5V Akkus, dabei handelt es sich um "bessere
Alkaline-Batterien". Leider lassen sie sich nicht so oft laden wie NiCd
oder NiMH Akkus, aber für einige Geräte die nicht mit 1.2V funktionieren
sind sie vieleicht eine Alternative.

Im Normalfall stellen die 1.2V aber gar kein Problem dar, sie liegen in dem
Spannungsbereichs wo eine Batterie als "halb voll" gilt, deshalb
funktionieren fast alle Geräte damit problemlos.

Stefan

--
Stefan Heimers
http://www.heimers.ch /

Re: Nennspannung Batterie <-> Akku

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http://www.alcava.it/english/alcava.htm

Pawel



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