Hallo zusammen, es gibt bei manchen Netzteilen einen Sensoreingang, an dem man die Spannung anschließt, das ein ev. Spannungsabfall in der Zuleitung kompensiert wird. Die maximale Regelung beträgt jedoch nur wenige 1/10 Volt. Da ich eine sehr hochohmige Zuleitung zur Last habe (7 Ohm) bräuchte ich ein Netzeil welchen ca. 10V nachregeln könnte. Hat jemand eine Idee, oder einen Lieferanten welcher solche ein Netzteil führt?
bin für jeden Tip dankbar
mfg Juergen
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U
Uwe Hercksen
J=FCrgen Langkau schrieb:
e=20
eil=20
Hallo,
und es ist nicht irgendwie m=F6glich den Widerstand der Zuleitung deutlic= h=20 zu verringern? Zuleitung verk=FCrzen, Querschnitt vergr=F6ssern. Wenn an einer Stelle di= e=20 Zuleitung besonders d=FCnn sein muss, dann an den anderen Stellen einen=20 deutlich gr=F6sseren Querschnitt benutzen.
Wieviel Strom und Spannung braucht denn die Last?
Bye
M
MaWin
"Jürgen Langkau" schrieb im Newsbeitrag news:chjf9i$6bq$00$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...
Noe, normalerweise nicht, normalerweise ist das der Regeleingang, und hat damit den ganzen Regelbereich zur Verfuegung. Aber IM Netzteil sind die Anschluesse ueber einen ca. 100 Ohm Widerstand miteinander verbunden, damit man den Fuehlereingang auch offenlassen kann. Daher koennte dein Ausregelfehler stammen.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
M
Markus Becker
ich=20
Evtl. mehrere Leitungen parallel? Ich kann mir aber nicht vor- stellen, da=DF sich das so einfach l=F6sen l=E4=DFt. Sonst h=E4tte er es wohl gemacht.
die=20
=20
Das nutzt aber nun so gut wie =FCberhaupt nichts. Wenn Du Dir auf einer kurzen Strecke durch eine "Einschn=FCrung", sagen wir, 5 Ohm "einf=E4ngst", kriegst Du die auch nicht durch ein "dickeres Rohr" hinterher wieder weg...
Markus
W
Wolfgang Hauser
Jürgen Langkau schrieb:
Um welche Spannung und Ströme geht es denn? Gibt es besondere Anforderungen an Restwelligkeit u.dgl.?
Da wird wohl Eigenbau nötig. In Lineartechnik ist das aber nicht weiter schwierig, insbesondere wenn ein integrierter Regler die Anforderungen erfüllt.
Weitaus sinnvollerer Ansatz, sofern von den Gegebenheiten her möglich: Spannung erst am Ende dieser komischen Leitung stabilisieren, bzw. ein normales Netzteil benutzen und nochmal direkt am Verbraucher feinregeln.
U
Uwe Hercksen
Markus Becker schrieb:
Hallo,
ja nun wenn z.B. 10 m des d=FCnnen Kabels die genannten 7 Ohm haben, aber= =20 davon nur 0,5 m wirklich so d=FCnn sein muss, dann kann man ja f=FCr die =
restlichen 9,5 m was dickeres nehmen und kommt dann auf z.B. 0,35 + 1,4=20 =3D 1,75 Ohm.
Bye
M
Marcel Menne [Bue]
"Jürgen Langkau" schrieb im Newsbeitrag news:chjf9i$6bq$00$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...
Delta Elektronik stellt regelbare Netzteile mit Sense-Anschlüssen in beliebigen Ausführungen her. Sind aber nicht grade was für zu Hause rein preislich ;) Ansonsten such mal nach Netzteilen mit Sense-Anschluss.
Gruß Marcel
T
TekMan
Du müßtest wie es die übrigen Postings schreiben die interen ca. 100 Ohm grßen widerstände zwischen Sense und Lastausgängen entfernen und durch ca. 2k Ohm ersetzen. Ganz entfernen würde ich sie nicht, da sonst - sense-Leitung aus Versehen gelöst - das Netzteil voll aufregelt ==> gefahr für en angeschlossenen Verbraucher. Ein Überspannungsschutz ("crowbar") in der Nähe der Last ist sicher sinnvoll und gut investiertes Kapital :) .
Weiterhin wirst Du den Regelkreis anders bedämpfen müssen, da durch derart hohe Spannungsabfälle in den Leitungen die Schwingneigung erfahrungsgemäß deutlich zunimmt.
Wenn Du mal ein paar Daten konkretisierst (Gewünschte Spanung an der Last, max./min. Strom) kann man Dir sicher besser weiterhelfen.
hth, Andreas
J
Jürgen Langkau
TekMan schrieb:
Hallo, ein paar Daten konkret: am Kabel läßt sich nicht ändern: Hat halt 7 Ohm. Die max. Spannung am Eingang soll 50V betragen. Die Spannung am Ende des Kabel sollte so um die 40V betragen. Strom fließt so um die 2-3A.
mfg juergen
A
Axel Schwenke
Das kann man in dieser Allgemeinheit nicht sagen. s.u.
Das paßt schon mal nicht. An 7 Ohm fallen bei 2-3A schon 14-21V ab. Bei gewünschten 40V an der Last brauchst du vorn also 54-61V. Außerdem verheizt die Zuleitung bei 3A schon stattliche 63W. Ist überhaupt gewährleistet, daß das Kabel die Wärme los wird bevor die Isolierung aufgibt?
Zum Thema Nachregelung: tatsächlich ist die meist so ausgelegt, daß sie nur wenige % der Ausgangsspannung nachregelt. Das hat vor allem ökonomische Gründe. Bei lineargeregelten Netzteilen geht der Wirkungs- grad massiv in den Keller, wenn man den Ausgangsspannungsbereich so großzügig überdimensioniert. Bei Schaltnetzteilen ist es nicht ganz so kritisch, aber auch da sinkt der erreichbare Wirkungsgrad wenn man höhere Variabilität am Ausgang (oder Eingang) will. Zumindest wird es teurer/größer, weil z.B. Ein-/Ausgangselkos für die höheren Spannungen ausgelegt werden müssen. Außerdem wird es aufwendiger, die Regelschleife zu stabilisieren.
Für dein Problem könnte folgendes helfen: besorge dir ein Schaltnetz- teil mit Weitbereichseingang (z.B. 90-240V), das wird die notwendigen Reserven bezüglich Regelung und Stabilität haben. Die Ausgangsspannung sollte bei ca. 60V liegen. Dann trenne das Feedback zum Regelkreis auf damit du eine Sense-Leitung bekommst und ändere den Regelkreis auf 40V. Stabilitätsprobleme solltest du trotzdem erwarten, vor allem, wenn deine Last stark oder schnell schwankenden Strombedarf hat.
Viel besser wäre es allerdings, ein Schaltnetzteil direkt an die Last zu setzen. Wenn du primär eine hohe Spannung verwendest (z.B. direkt
230V~) minimierst du gleich noch die Kabelverluste.
XL
T
TekMan
Das ist sicher ein wichtiger Punkt.
Aber die Aussage "Spannung am Kabeleingang sollte 50V betragen..:" könnte es sein, daß hier sicherheitsüberlegungen diese Größe bedingen? z.B. gilt in Europa 60V noch als Kleinspannung? Und mit 50V hat man etwas "Reserve"?
...snip..
Also für die anwendung ist "Weitbereichsnetzteil" sicher keine wichtiges Kriterium: so wie es der Poster schreibt, ist sein Stromversorgungsnetz wohl ausreichend stabil. Und Weitbereichsnetzteile sind nicht unbedingt variabler in der Bandbreite (spannungsmäßig) der Regelung am ausgang. Könne sie zwar sein, müssen sie aber nicht. Also Datenblatt vor Erwerb prüfen. Aber generell ist die aussage sicher nicht zutreffend, daß ein Weitbereichsnetzteil besser ist.
Also letztlich: Man könnte überlegen, das Kabel mit ca. 60Volt einzuspeisen (wenn man keine 230V AC übertragen kann/will/darf). Und am Ende des Kabels eine einfache Regelung zu setzen, die auf ca. 40V stabilisiert. vorrausgesetzt, man hat am Ende des Kabels soviel Platz, im z.B. angeschlossenen Gerät, sowas unterzubringen (z.B. ein im Volumen kleiner Schaltregler, Telecom anwendugnen erlauben z.B. 72 bis 48 V IN, 24V out. 2 stück mit potentialfreiem ausgang ans Kabelende, ausgänge in Serie macht ca. 48V. Wenn man Typen hat die man um +7- 20% regeln kann, ist man bei den 40V. )
nur mal so als Idee
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