lötbare Crimpkontakte dringend gesucht

Apr 27, 2005 29 Replies

Thomas Rieger schrieb:

t immer

=E4=DFt

sollte

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ndards

Hallo,

wenn ein Lieferant Crimpkontakte liefert die sich damals und auch heute=20 crimpen lassen, was ist da merkw=FCrdig? Man hat vielleicht die=20 Oberfl=E4chenbehandlung ver=E4ndert, aber wenn das die Crimpf=E4higkeit n= icht=20 beeintr=E4chtigt.

Bye

On Thu, 28 Apr 2005 11:53:10 +0200, Thomas Rieger wrote in Msg.

Tja. Usenet. Der Lerneffekt ist fast unausweichlich.

--Daniel

Offensichtlich nicht. Was ich interessant finde, der OP spricht von 'Kleinserie', also offenbar eine (halb-)gewerbliche Fertigung. Da ihm nun hier jetzt deutlich mitgeteilt worden ist, daß seine Fertigungsmethode nicht dem Stand der Technik entspricht, stellt sich mir die Frage, ob er sich damit nicht haftbar macht, wenn seine Geräte dann ausfallen...

Nur mal so als Gedanke.

"Erst war es ein Kernel alle halbe Jahre, zum Schluss konnte ich mit dem Compilieren nicht mehr aufhören." (Torsten Kleinz im IRC)

Dirk Ruth schrieb:

Welches Modell von Zange hast Du denn?

Das ganze System ist für's "zusammenstecken und so lassen" konstruiert. Dafür sind die Dinger unverpolbar und weils die in vielen Polzahlen gibt auch ziemlich unverwechselbar. Also kostensparend in jeder Hinsicht.

MfG hjs

Hans-Jürgen Schneiderschrieb: "

Die, welches es bei Reichelt dazu gibt. Schwarz brünniert und blauer Griff. Ist nix besonderes, funktioniert aber (im Katalog Crimpzange PSK mit grünen Griff gezeigt).

Also Schrott. So wie bei den Low-Cost-IC Sockeln. Hersteller garantiert 10 Steckzyklen. Aber wenn sie jetzt die Oberfläche geändert haben, hälts vielleicht länger.

Dirk

Nein. Nicht für ständige Steckung konzipiert. Auch die AMP-Steckverbinder im Autobereich kann man nur ein paar mal stecken. Andererseits halten die, einmal gesteckt, recht gut. Und wenn der Hersteller richtig konfektioniert, ist z.B. am Kabelbaum auch der Stift, während die federnde Hülse z.B. am Kühlerventilator ist.

Wenn man allerdings Bauteile vergewaltigt, muß man sich nicht über schlechte Performance wundern. 'n Fön als Heizlüfter dürfte auch nicht besonders lange halten, auch wenn die 1200W Heizleistung ausreichen.

Bernd

Das gelötete Litzen nicht verschraubt werden dürfen, sollte sich langam rumgesprochen haben, da Zinn, im Gegensatz zu Kupfer, unter Druck fliesst. Eine per Hand verdrillte Litze reicht im allgemeinen. Adernendhülsen sind schon fast Luxus; eine Zange dafür mit Sicherheit, denn gepresst wird die Aderendhülse ja schliesslich durch die Schraube. Hat man eine gute Schraub- klemme, wo sich die Schraube nicht direkt auf der Litze dreht, sind eigentlich auch Aderendhülsen entberlich. Gruss Harald

Eine gute Crimpzange belastet den Draht mit 90% der Streckgrenze. Der einzelne Litzendraht wird dadurch zu einem Vieleck verformt, sodas der Kontakt zwischen den Drähten und dem Stecker so intensiv ist, das praktisch nichts mehr dazwischenpasst und man fast von einer Kalt- verschweissung sprechen kann. Deshalb wird bei Zugbelas- tungder Draht auch nie am Stecker reissen, sondern daneben. Die Zuverlässigkeit einer solchen Verbindung ist dann wirklich deutlich besser als bei jeder Lötverbindung, ins- besondere wenn diese Verbindung der Aussenluft ausgesetzt ist. Das ganze hilft natürlich wenig, wenn dann der Stecker im Steckbereich versagt. Andererseits sollte man Bauelemente auch nur innerhalb Ihrer Spezifikationen benutzen. Wenn ein Stecker also für 10 Steckkungen spezifiziert ist, sollte man sich auch daran halten. Es gibt meines Wissens z.B. Stecker mit einer Zinnoberfläche, die auch eine gasdichte Steckung gewährleistet. Das gilt dann aber nur für e i n e Steckung, was, je nach Anwendungsbereich ja auch völlig ausreichen kann. Gruss Harald

"Daniel Haude" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@kir.physnet.uni-hamburg.de...

Danke, Daniel ;)

Ich gehörte auch lange Zeit zur "Ende-schön-verzinnen"-Fraktion. Erst nachdem ich in der Firma für Einbau und Wartung zuständig wurde hab ich mich nach einigen Problemen dann mal lange mit einem "Praktiker" unterhalten.

Seitdem gibts bei uns Aderendhülsen. ;-) Und wenns einfach in der Größe nix passendes mehr gibt hatte er auch noch einen Kniff parat. Das abisolierte Ende einfach umknicken und mit der Isolation gemeinsam verschrauben. Damit liegt die Belastung nicht rein am Kupfer sondern auch an der Isolation. Ist zumindest für Signalleitungen eine äußerst zufriedenstellende Lösung. Ach ja, und Koax-Stecker werden seitdem _prinzipiell_ mit einem Schrumpfschlauch gesichtert. Ihr würdet staunen was in einem Auto nach 30t km so alles locker ist....

greets, Heinz

Am Mon, 2 May 2005 18:03:03 +0200 schrieb Heinz Liebhart :

Diese billigen Litzen mit 2 Krokoklemmen werden leider so vercrimpt. Das PVC dürfte aber soviel Mist enthalten, oder Zersetzungsprodukte bilden, wenn diese schlechte Crimpverbindung bei etwas Strom warm wird (dann fließt es auch und der Kontakt wird noch schwächer), daß der Draht bald korrodiert (Teufelskreis). Das Resultat sind Strippen mit einigen Ohm Gesamtwiderstand :-) Ich kann also niemandem Empfehlen, die Isolierung mitzucrimpen, beim Schrauben schaut es vielleicht etwas besser aus.

Martin

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