Tja, you get what you pay for...
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Ja, natürlich, das war ja was ich meine. Bei derartigen Fast Fashion-Zeug ist oft 30° gescheiter als 40°, an 90° darfst du da nicht mal denken.
/ralph
Klar, nur ist das kein neues Phänomen, billigen Mist gab es früher auch schon.
Das ist nicht dasselbe. Vorwäsche ist ein vorgeschalteter zweiter Waschgang mit extra Waschmittel. Einweichen hält einfach die mit Wasser volle Trommel eine Weile an und läßt Wasser und Waschmittel länger einwirken. Das kostet (nahezu, ich vermute der Wäremverlust wird nachgeheizt) keinen Mehrverbrauch an Wasser oder Energie, nur Zeit.
Da greift der Satz meines Vaters "man merkt sich, was das war, und kauft so minderwertigen Mist nie wieder". Langlebige Qualität ist über die Lebensdauer nicht teurer. Baumwolle und Plastik ("Synthetik") sind mir übrigens noch nie eingelaufen, selbst versehtlich in der Kochwäsche nicht. Das gilt nur für Wolle und die Socken zeigen, es wäre auch dort vermeidbar.
*LOL* "Fast Fashion" also? So tief muß man wirklich nicht sinken.
Und die Eltern erschreckend wenig Hirn.
Mei, "Wie der Herr, so's Gscherr!" sagt der Bayer dazu. Der Spruch ist schon etwas älter und enthält daher mehr Sinn, als das, was man aktuell so südlich des Weißwurschtäquators absondert, speziell aus dem Munde von Politikern.
Volker
Wed, 20 Nov 2024 11:08:34 +0100, Volker Bartheld:
Kaltwasser kommt - zumindest wenn man mehr als 10 Liter "am Stück" entnimmt - eher mit 15°C als 21°C aus dem Hahn. Zudem muß nicht nur das Wasser, sondern auch jede Menge Metall in der Maschine und die Wäsche auch erwärmt werden.
Dann kann da irgendwas in Deiner Rechnung nicht stimmen. Entweder werden die 40°C bei weitem nicht erreicht, oder es werden wesentlich weniger als
20 Liter erhitzt. Real läuft ja nur Wasser bis Unterkante Frontglas ein - das dürften eher reichlich 10 als 20 Liter sein.Ich wasche hier i.A. mit manuell zum Maschinenstart eingelassenem Warmwasser (solar-therisch oder/und per Gas erwärmt) und das Programmt braucht bei einem Mittelklasse-BSH-Gerät und gut gefüllter Maschine im "40°"-Programm reichlich 100 Wh Strom.
Im Standard-Programm wir an Wasser und damit auch an Energie zum Erwärmen gespart. Es gibt aber i.A. sowohl schnellere als auch mit mehr Wasser arbeitende Programme. Dass in den letzten 10 Jahren sich was wesentliches am Energieverbrauch der Maschinen geändert hat, behauptet kaum jemand. Eher könnte das Problem sein, dass im Schnitt immer kleinere Haushalte immer weniger Wäsche immer häufiger Waschen lassen - und damit in Summe mehr Energie fürs Waschen rausgehauen wird als vor 20 Jahren.
Andreas
Das macht es ja noch schlimmer.
Scharfsinnig erkannt. ;-) So ist das bei Überschlagsrechnungen, zur Stützung der These, daß die Energieeinsparung heutiger A+++++++ Waschmaschinen nur über Betrug i. S. von "Wäscht so sauber wie mit 40°C" (einer total verranzten Vergleichmaschine aus der Steinzeit, die mit genau einem Damentanga bestückt ist) funktionieren kann.
Ich hab da keine Wissenschaft draus gemacht, sondern nur den Wasserzähler vorher und nachher angeschaut, als man das bequem konnte und noch kein LCD-Mäusekino dran war, das wechselnd irgendwelchen Bullshit anzeigt, aber dennoch nicht aus der Ferne, sondern nur mit irgendwelchem IR-Gedöns ausgelesen werden kann.
Genau und nur so spart man Energie. Oder man kauft für teuer Geld eine der zwei Waschmaschinen mit aus grüner Energie gespeistem Warmwasserzulauf, die die einschlägigen Hersteller im Angebot haben und hofft, daß die die Temperatur vernünftig mischen. Denn aus der Warmwasserleitung kommen gerne mal 60°C und mehr, da wird aus Fast Fashion schnell F***ed Fashion.
Na klar. Was dem User aber blunzn ist. Der will einfach nur seine übliche Wäsche sauber kriegen und fühlt sich energielabelmäßig verarscht, wenn er immer 40°- Extra-Schnell-Wasser-Plus selektieren muß. Aber vermutlich sind die üblichen Kunden mit o. g. Damenschlüpfer ja zufrieden. Denen verkauft man auch erfolgreich einen 1.0-Liter-Downsizeturbo, weil der gar soviel Sprit spart. Zumindest wenn man die 150PS nicht nutzt und es deswegen auch eine kleinere Dose getan hätte.
Außer die Hersteller.
Weil man unmöglich warten kann, bis der Wäschekorb voll ist. Aber der Trend geht ja eher dahin, daß man die Kleidung nach 1x tragen gleich wegwirft. Win-Win-Win.
Volker
Am Thu, 21 Nov 2024 12:28:42 +0100 schrieb Andreas Oehler
Moderne Spülmaschinen haben ja eine Wassertasche (wenn man dafvorsteht eher links) in der schonmal das Wasser für den nächsten Spülgang durch die Kondenswärme vom Trockenvorgang vorgewärmt wird.
Ich kann bei unserer Spülmaschine einen Unterschied zwischen Sommer und Winter messen. Zudem läuft sie oft nur 1x die Woche oder weniger. Wenn wir dann mal Besuch haben und öfter spülen müssen, sinkt auch gleich der Stromverbrauch ein wenig.
cu. Juergen
Wir reden hier aber über WASCHmaschinen.
Was nicht bedeutet, daß man da nicht auch eine Wärmepumpe einbauen könnte (idealerweise mit schwer zugänglichem Verdampfer, damit man das Gerät lieber wegwirft als reinigt), einen Abwassersumpf mit Wärmetauscher UND den Tricks mit Wasserspar- und 35°C-statt-40°C-Programm.
Kommt dann vermutlich aufs selbe raus, wie bei meinem musealen, 1.2 Tonnen schweren Audi A3 8L BJ 1997 mit saugrohreingespritztem 1.6L Vierzylinder und
275Mm auf der Uhr, den ich zuletzt mit 6.0L Super E5 auf 100km gefahren habe. Ohne abgeklebte Fugen übrigens, auf 5 Bar aufgepumpte Teerschneider, gekapptem Keilriemen, abgeschaltetem Bremskraftverstärker, Servopumpe und Start-Stop- Gehampel. Einfach nur Brain 2.0.Aber das mit dem Brain 2.0 ist natürlich echt schwer, heutzutage. Vielleicht könnte man auch einfach regionalen Ökostrom eines nichtbetrügerischen Anbieters kaufen, anstatt möglichst billig und damit einen dringenden Kundenwunsch ausdrücken.
Volker
Am Thu, 21 Nov 2024 17:24:45 +0100 schrieb Volker Bartheld
Mich deucht, irgenwo vorher im Thread war auch von Spülmaschinen die Rede. Irgendwas das Tabs zu früh freigegeben werden.
Bis Du jetzt zu Waschtrocknern abgebogen.
Auch das war keine Waschmaschine. Ich hab allerdings einen noch älteren Opel, auch 1,6L, auch saugrohreingespritzt, den ich mit irgendwas 6,2 bis 6,6 l/100 km fahre. Nur mit vernünftig aufgepumpten Reifen und vorausschauender Fahrweise (hoffentlich Brain 2.0). Habe mich schon so manches mal gefragt, ob ich mit einem gleichgroßen modernen Auto und Downsizing-Motor wirklich weniger Sprit brauchen würde. Auf jeden Fall wäre es teurer, weil das Ding ja ständig eine Werkstatt bräuchte. Und es ging mir furchtbar auch die Nerven, dieses ganze Gebimmel. Tasche auf dem Beifahrersitz, 5 km/h zu schnell, eigentlich nicht zu schnell aber der Assistent hat das Schild zur Aufhebung aller Streckenbegrenzungen nicht erkannt. Soweit ich verstanden habe, könnte ich immer erst eine Minute später losfahren, wenn ich die ganzen mit nervenden Assis abgeschaltet hätte.
Ein bisschen zurück zu Elektronik: Durch die Markt-Magazine der 3. TV-Programme geistert ein Beitrag zu Telematik-Tarifen. Sehr aufschlussreich fand ich da einen BMW-Fahrer, der auf der Autobahn hinter einem Lkw herzockelt, denn um ihn zu überholen müsste er bei der Verkehrsdichte ja ernsthaft beschleunigen. Wäre zwar kein Problem für das Auto, aber dann bekäme er von der Telematik-Blackbox samt Äb ja Strafpunkte und damit weniger Rabatt. Ah ja.
Eigentlich wollte ich ja ausdrücken, dass die Spülmaschine den Prospektverbrauch im Ökoprogramm (das zwangsvoreingestellt ist) nur erreicht, wenn man häufig genug spült. Also so häufig wie es die Norm zur Errechnung des Jahresverbrauchs vorsieht. Was wir mit Sicherheit nicht tun, so dass das vorgewärmte Wasser aus der Wassertasche wieder ziemlich kalt ist bis wir spülen. Trotzdem unterbieten wir aber wohl den rechnerischen Katalog-Jahresverbrauch (auch weil es viel weniger Wasser ist als bei einer Waschmaschine).
cu. Juergen
Am Wed, 20 Nov 2024 12:23:11 +0100 schrieb Axel Berger
Du trägst also keinerlei Kleidung mit Kunstfaseranteil oder machst einen Sport, bei dem Funktionskleidung von Vorteil ist. Stichwort Radtrikot - habe noch keines gesehen, das bei 60 °C gewaschen werden dürfte.
Frauen mit empfindlichen Dessous oder Seidenblusen leben nicht in deinem Haushalt oder waschen ihre Kleidung lieber selbst.
Erstaunlich auch: Unsere nicht mehr so neue Bosch hat keinerlei Tasten die immer an bleiben bzw. einrasten. Sowas wie "Flecken" (auch zu benutzen wenn die Maschinenkapazität genutzt wird), "Vorwäsche" oder "Extraspülen" deaktiviert sich schon, wenn man am Drehknopf ein anderes Programm wählt. Ebenso wenn man Temperatur oder Schleuderdrehzahl eines Programms mit ändert. Letztlich sind das alles nur (Sensor)taster. cu. Juergen
Schon damals, 1970, gab es Wäscheschilder mit niedrigeren Temperaturen. Die Lehre meines Vaters war, die zu ignorieren. Qualität verträgt das, Mist will man nicht.
Beides nicht oder (Tochter) letzteres.
Hier auch, bei meiner Miele aber mit Gedächtnis für die letzte Wahl. Wenn nicht, was ist ein Tastendruck gegen z.B. und u.a. das Waschmitteleinfüllen?
Am 19.11.2024 um 09:41 schrieb Jürgen Jänicke:
Um kleine Ströme langfristig sicher zu schalten ist es sinnvoll Schalter mit Goldkontakten zu verwenden. Es gibt auch Schalter deren Kontakte reiben und dadurch die Oxidschicht wegschaben.
Falls du das Gerät in einer Kiste aufbewahrst dann wäre es ev. sinnvoll da einen Entfeuchter mit reinzulegen. Keine Feuchtigkeit, keine Oxydation der Kontakte.
Leg mal einen Feuchtigkeitsmesser mit in die Kiste und schau wie weit die Feuchtigkeit steigt wenn diese kalt gelagert wird. So ab 40..60% RF wirds kritisch.
Kurt
Achja, ich hatte mal den Umstand, dass die Raumluft einer neu installierten Wohnung den Tuner eines Fernsehers beeinflusste, kam wohl vom neuen Teppich. Nach drei Tagen in der Werkstatt war der Fehler jedesmal verschwunden. Was da letztendlich half war Plastikspray
Axel Berger schrieb:
Wenn das tatsächlich stimmen sollte, es ist ja kaum zu glauben, dass ein vernünftiger Mensch so denken und handeln würde, dann sollte man vielleicht auch mal dran denken, dass nicht alles gut ist, was man früher tat (Vielleicht nur deshalb, weil man es damals nicht besser wusste. Führte denn der Vater den Haushalt oder wusste er lediglich alles besser?).
Übrigens hat man früher, also auch 1970 und davor, tunlich vermieden, sämtliche Wäsche zu kochen. Wollsachen z.B. hat man auch damals lauwarm, heute würde man wohl sagen 40°C oder 30°C, gewaschen. Eine vernünftige Wäschebehandlung vermeidet unnötigen Verschleiß der Wäsche, unnötige Energieverschwendung und unnötige Mühe beim Waschvorgang.Die erste Waschmaschine kam hier irgendwann 1962 oder 1963, damals noch in die Waschküche, was es heute ja kaum noch gibt. Und natürlich hatte auch diese Maschine Einstellmöglichkeiten für den etwas intelligenteren Umgang mit der Wäsche als sie nur zu kochen...
Die ist also klüger... Wie und von wem mag sie das wohl gelernt haben?
MfG Rupert
Am 22.11.2024 um 08:23 schrieb Axel Berger:
Selten habe ich hier so einen Unsinn gelesen und das will wirklich was heißen...
Jup. Ich empfahl drei YT-Videos und wie man Spülmaschinen so nutzt, daß sie ihren Job auch ohne KI machen können. Als Beispiel dafür, daß Brain 1.1 auch bei Waschmaschinen hilfreich sein könnte, ohne einen Riesenaufriß mit Assistenzsystemen zu veranstalten.
Nicht nur Waschtrockner könnten von der höheren Leistungszahl einer Wärmepumpe profitieren. Irgendwoher muß das warme Wasser ja kommen. Aus der Leitung, via Tauchsieder (Nutzen <1) oder von einer Wärmepumpe.
Ob sich das in der Gesamtschau lohnt, ob die Teile kaputt gehen, bevor sie ihren CO2-Rucksack abgetragen haben, ob man damit die Wäsche sauberer oder überhaupt sauber bekommt, hat eh noch niemanden interessiert. Es interessiert ja auch niemanden, wie es mit der tatsächlichen Energieeinsparung hocheffizienter Staubsauger und LED-Beleuchtung bestellt ist. Oder wieviele Unfälle das ab 2024 in PKW verpflichtende Alkohol-Interlock-System, der Aufmerksamkeitsassistent oder der Geschwindigkeitsassistent verhindern helfen. Warum aber der Totwinkel- bzw. Abbiegeassistent lediglich in LKWs verbindlich eingeführt wurde, wissen vermutlich nur die Auskenner im Verkehrsministerium.
Ich hätte ja noch ganz andere Systeme auf der Pfanne. Z. B. die automatische Auslösung von e-Call, wenn der Vorsatzanzeiger aka. Warnblinklicht aktiviert ist. Automatische Tempodrosselung auf 50km/h wenn die Nebelrückleuchte läuft. Hupkontingent (max. 5x/Tag, danach Einladung zum Verkehrsunterricht zwecks Auffrischung der Bestimmungen zur Schallzeichenanlage). Erweiterte Start-Stop- Automatik: Ist der Fahr-Erlebnisplatz nicht besetzt, geht die Kiste aus.
Wußte nicht, daß wir hier auf dse nur über Waschmaschinen reden dürfen. Aber ich versteh schon: Du bist angefressen, weil ich drauf hinwies, daß mir bekannte WASCHmaschinen eben keine Wassertasche hätten, d. h. ihr Wasser jedes Mal von neuem auf die Solltemperatur bringen müssen. Mit einem Heizstab (η<1) und zwar unabhängig von allem Energiesparvoodoo, der sonst betrieben wird. Grausame Thermodynamik also.
Eben. Aber wie in Deutschland üblich werden gesellschaftliche Probleme mit technischen Lösungen angegangen. Drückt man dem Möchtegern-Sportfahrer einen Dreizylinder-Turbo mit 1000ml Hubraum auf, weil der zwar 99% der Zeit mit unter
40PS rumrollt, sich für den Fall des Falles aber mit 150 Pferdchen wohler fühlt. Und weil es so eine große Zumutung ist, beim Stillstand an Ampeln manuell das Knöpfchen zu drücken, macht man es eben automatisch, auch wenn das System keine Ahnung davon hat, daß es in 2s wieder grün wird. Der Fahrer (m/w/d) aber schon, falls er/sie/es mehr als eine Gehirnzelle mobilisieren könnte. Oder das (heiße) Duschwasser beim Einseifen nicht weiterlaufen lassen. Versuchen, im Wohnzimmer mit 20°C zu überleben.Millionen Liter Sprit, Gas, Öl würden so gespart, Millionen Kilowattstunden an Strom. Quasi von jetzt auf gleich. Ganz ohne irgendwelche technischen Errungenschaften.
Ein Spezl von mir fährt einen Up!GTI. Da ist nämlicher Turbo-3-Zylinder drinnen. Er berichtete davon, an einem normalen Freitag gegen 10:30 von Ottobrunn nach Heidenheim gefahren zu sein. Mittlerer Ring, A96, A99, A8, Zwischenstop in einem Dasinger Baumarkt, mit Tempomat auf 125km/h eine Fahrtstrecke von 180km, Durchschnittsgeschwindigkeit 85km/h. Da habe das Fahrzeug einen Durchschnittsverbrauch von 4.6L/100km ermittelt.
Ja, exakt ein Kaltstart und 85km/h Durchschnitt ist schon recht vielsagend. Den Verbrauch meines Audi habe ich über eine komplette Tankfüllung und mehrere Monate ermittelt. Also um die 800km und mehr als 10 Kaltstarts.
Aber wie dem auch sei. Die angeblichen 1.5L Minderverbrauch auf 100km amortisieren sich also über gut 700'000 Kilometer (unterstelle 20k€ Anschaffungspreis für den Up GTI und 180ct für den Liter Superbenzin), die CO2- Rechnung will ich gar nicht erst aufstellen, das ist ähnlich desolat. Da mußt Dir schon ein BEV kaufen (aber nicht ZUSÄTZLICH, sondern als Ersatz für einen runtergerockten Verbrenner) und idealerweise mit grüner PV laden.
Die Leute in meinem Umfeld sind Stoiker und haben sich ein dickes Fell zugelegt. Einer pendelt jeden Tag eine Stunde und 55km aus dem Süden Münchens via A8, A99 und A9 ins BMW-FIZ (Knorrstraße). Mich würde das tödlich nerven, nach einem Monat wäre ich wohl reif für die Nervenheilanstalt.
Mich hat man neulich der Abstandsraserei beschuldigt. Irgendwas mit 4/10 vom halben Tacho. Vermutlich bin ich dröge mit 100-irgendwas-km/h dahingerollt, auf einen Linksschleicher aufgefahren und nur vom Gas gegangen, bremsbereit. Wir werden es nie erfahren, denn Akteneinsicht mit entsprechendem Video gibts nur für Anwälte. Da hätte das/ein System wohl vorher gebimmelt und vielleicht sogar gebremst.
Genau mein Humor! Geschieht den pfennigfuchsenden Playstation-Piloten grad recht. Blöd wirds nur, wenn sie dann dauernd im Weg stehen, wie es heute bestimmt wieder tausendfach passiert ist. Zwei Schneeflocken fallen Ende November total überraschend vom Himmel und die Autofahrer sind trotz ABS, ESP, ASR, Sperrdifferetial, Bergan- und Abfahrhilfe, Hightech-Winterreifen, usw. mit der Gesamtsituation überfordert. Schneechaos. Winterapokalypse.
Also null Benefit für denjenigen, der von sich aus durch sein Verhalten sparen will und nicht jeden Tag seinen Frühstücksteller durchspült. Und vermutlich Schimmel oder wenigstens Kalk in der Wassertasche.
Volker
Das findest Du jetzt verwunderlich? SCNR.
Nicht verwunderlich. Das ist wie mit dem Sport-Plus-Modus oder Start-Stop in Dosen. Klemmenwechsel, Reset. Vermutlich gibts da sogar Vorschriften für.
Volker
Ja, natürlich.
Und warum setzt Du jetzt auf einmal die 60-Grad-Wäsche, bei der alle Enzyme in Buntwaschnitteln bestens arbeiten, pauschal mit Kochwäsche gleich?
Ist lange her, aber ich hatte mal ein Maschine mit hängengebliebenem Programmwerk und 5 m3 Umsatz durch den offenen Zulauf. (Die moderne Sperre gegen Schlauchplatzen hatte sie noch nicht, aber die hätte bei ganz normalem Zulauf ohnehin nicht angesprochen.) Die neue hat sicher bessere Schutzfunktionen, aber eine Wohnung ohne Waschküche mit Bodenablauf wäre beim letzten Umzug niemals in Frage gekommen.
Ja, siehe oben.
Am 22.11.24 um 10:41 schrieb Volker Bartheld:
Na schön, mobilisieren wir mal: Was bingt es überhaupt, bei so kurzen Stopps den Motor abzuschalten? Was verbraucht der in ein paar min Leerlauf? Geschenkt, oder? Und was zieht der Anlasser beim neuen Start aus der Batterie, was ja wieder nachgeladen werden muss?
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