Kippschalter mit guten 'Erfahrungen' gesucht

Nov 19, 2024 Last reply: 1 year ago 61 Replies

Nehmen wir

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hier gehts um ~15A.

Wie lötest Du da 1.5mm²-Kabel funktionssicher an, ohne, daß es über die Öse geht? Seitlich? Bei einer 6.35mm-Flachsteckhülse (für die die Dinger eigentlich gebaut sind) weniger ein Problem. Die hält sich gewissermaßen am Rand fest.

Volker

Verstehe. Was sind das für Teile und wärest Du ggfs. bereit, Dich gegen Unkostenbeitrag von ein paar zu trennen? Frage für einen Freund, den der Standbyverbrauch seiner PC-Hardware incl. der bei Schaltsteckdosen offenbar unvermeidlichen Glimmlampen aus prinzipiellen Gründen nervt *). ;-)

Volker

*) Alldieweil man die Ansteuerung eines solchen SSR, den Einschaltwiderstand (bzw. die Durchlaßspannung), den minimalen Laststrom, den Leckstrom, usw. dann schon wieder sehr kritisch betrachten muß, damit nicht der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben wird.

Am 20.11.2024 um 10:52 schrieb Marte Schwarz:

Das zweifle ich gar nicht an. Dennoch glaube ich nicht, daß es so gedacht war.

Hi Volker,

Never, dann umgehst Du die Wärmefalle wieder. Unten quer, sodass die beiden Verjüngungsstellen den Wärmeabfluß begrenzen.

Oder vielleicht doch besser stecken oder schrauben?

Marte

Meine recht neue Miele hat eine Taste "Extrawasser" und die bleibt immer an. Gewaschen wird mit 60 oder 90 Grad und immer mit Einweichen -- mein Keller ist kein Waschsalon wo man danebensitzen muß.

Mein Vater brachte mir vor mehr als 40 Jahren bei, man wäscht alles zusammen bei 60 Grad, auch das "hochwertige", "empfindliche", das "separat" behandelt werden möchte. Wenn irgendetwas diese Wäsche nicht aushält, dann merkt man sich, was es war, und kauft diesen minderwertigen Mist nie wieder.

Eine Socke aus 100 % Schurwolle ist auch nach einer versehentlichen Kochwäsche wie vorher. Es geht also. Wenn ein Wollpullover das nicht kann, ist das vorsätzliche Minderwertigkeit. Waschechte Textilfarben sind auch lange erfunden, wir leben nicht mehr im Mittelalter.

Dem Kunden minderwertigen Mist als "besonders hochwertig" anzudrehen ist ein Beweis für die Fähigkeit und Macht der Werbeindustrie.

Hallo Jürgen,

leider kann ich da auch nur mit einer älteren und etwas indirekten "Erfahrung" dienen - ziemlich dünne Empfehlung, fürchte ich.

Ein inzwischen leider verstorbener Freund von mir hatte früher in Geräte-Kleinserien immer C&K Switches verbaut, weil er keinen Stress mit defekten Schaltern haben wollte. Die Schalter haben auch, aber nicht nur, Audiosignale geschaltet.

Seine Erfahrung war wohl, dass die zuverlässig, aber auch nicht billig waren - mehr kann ich jetzt naheliegenderweise nicht erfragen.

Das Ganze ist jetzt >20 Jahre her, so dass ich nicht weiss, ob die heutige Qualität noch vergleichbar ist. Auf der Website

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lese ich, dass C&K "in den 2000er Jahren von ITT Industries übernommen [...] wurde [...]" und in 2011 das chinesische Unternehmen Comax Industrial erwarb.

Wenn sie heute noch ein Auge auf die Qualität haben, dürfte die Fertigung in China kein Problem sein - werden ja vermutlich fast alle so machen.

Wenn Du einen Händler/Distributor dafür findest, wär's ja vielleicht einen Versuch wert.

Viele Grüße

Dieter

Vielleicht. Aber sagen wir so: Die von mir bislang verlöteten Wipp- und Knebelschalter wußten alle nicht von der Existenz dieser Wärmefalle, haben aber trotzdem überlebt. Mit Schrumpfschlauch über den Lötfahnen natürlich.

Keine Ahnung, ob man mit ROHS-Lot generell länger auf den Dingern rumbrutzeln muß, habe mit der Weller-Lötstation, Sn60Pb40, SAC305, SACX Plus 0307 aber auch Noname-Zeugs von der Grabbeltheke eigentlich nie Probleme gehabt.

Divenhafter gestalteten sich aber Non-Neutrik-Cinchbuchsen, da wurde die Isolierscheibe beim Anlöten des Mittenkontakts gelegentlich weich. Auch bei vielpoligen 2.5- und 3.5mm-Klinkensteckern muß man sich etwas mehr beeilen.

Mal ne andere Frage:

Kennst Du diese E27-Fassungen aus Messing:

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bin da neulich dem Ur-Ur-Urahn dieser Bauform an einem *sic* emotional hoch besetzten Hirschgeweihleuchter begegnet, da allerdings noch zusätzlicher Keramikisolator, Überwurfmutter und ein Lampenschirm aus Messing. Die Fassung war mit zweipoliger Lautsprecherlitze angeschlossen (Isolierung weggebröselt), irgendwelche Klemmen für den Schutzleiter suchte ich vergeblich. Wegen des immensen nostalgischen Werts griff ich mir dann schwarze Schlauchleitung H03VVH2-F 2x0,75mm² und habe die Ummantelung so lang wie möglich gelassen.

Ändert alles nichts an der Tatsache, daß wenn sich die Aderendhülse für L aus der Lüsterklemme wichst, Du entweder 230V am Lampenschirm oder einen Kurzen hast (N liegt am Außengewinde). Muß man da irgendwelche professionellen Bauchschmerzen entwickeln?

Außerdem hatten diese Gewinde alle kleine Haarrisse, teils längs und teils quer der Windungen, ich aber keinen Bock etliche der o. g. Messingfassungen zu orgen (am Sonntag - wo ich derartige Notfälle bediene - eh nicht) und habe die Risse einfach mit Heißluftföhn, Lötkolben, Sn60Pb40 und reichlich Flußmittel zugelötet.

Kommt sowas, wenn man wegen Kontaktproblemen E27-Birnen grobmotorisch reindreht und die Kräfte das Gewinde sprengen? Die These "Grobmotorisch" kann ich untermauern, denn in zwei Fassungen steckte noch ein abgerisser Lampensockel. Da besteht natürlich keinerlei Handlungsbedarf, reicht, wenn noch 4 von 6 Lampen funktionieren. Daher wartet man, bis die Sicherung fliegt und auch nicht mehr drinbleibt.

Über die Außenanschlüsse für Licht und Steckdose der Terasse schreibe ich vielleicht später mal was. Nur soviel: Ekeltrickserei ist kein neuzeitliches Problem, auch wenn die Früher-War-Alles-Besser-Lamentierer das gerne behaupten.

Volker

Am 20.11.2024 Mi. um 12:34 schrieb Dieter Michel:

Da gefällt mir der ET02MD1CBE.

Naja Mouser, Farnell hat was. Aber dort muss mehr als die Schalter zusammen kommen denn sonst sind die Vesandkosten höher als die Schalter. Mal sehen ob ich da was arangieren kann. . .

Jürgen

Am 20.11.24 um 11:42 schrieb Marte Schwarz:

Auf jeden Fall!

Bei mir sind schon einige nicht gerade billige Schalter verreckt, weil ich die Anschlussdrähte direkt an die Anschlüsse gelötet habe. Die Hitze beim Löten tut den Kontakten im Schalter wohl gar nicht gut. Die Schalter, die ich jetzt verwende, haben Anschlüsse für Kabelschuhe, welche ich auf die Anschlussdrähte gelötet und dann an den Schalter gesteckt habe. Die Schalter mit Lötfahnen haben nie lange gehalten, die mit den gesteckten Drähten halten jetzt schon >5 Jahre.

Gruß

Gregor

Ist prinzipiell möglich. Aktuell hat eine Installationsfirma eine größere Menge angefragt. Mal sehen was übrig bleibt. Ich selbst gehe nicht unter 150 Stück. Die werde ich noch selbst verbauen. Die lassen sich auch im Camping-Bereich für viele Basteleien gut verwenden. Da versorge ich noch 2 größere Campingplätze. Wenn auch überwiegend die Dauercamper. Und im Modelbau bekommen speziell Eisenbahnanlagen immer wiedermal ein-zwei induviduell gefertigte Module. Ich melde mich wenn die Bewegungen und die Betände geklärt sind.

Jürgen

Ach so: Es sind S202S02 von Sharp.

Ah. I<8A, Vf=1.2V, Vt=1.5V und Ih<50mA sind ja durchaus brauchbar. Bei den maximalen 8A brauchst aber einen ordentlichen Kühlkörper.

Volker

Waschmethoden aus den 1960ern, das passt zu dem Eindruck den Du sonst hier machst.

Ja. Und nach Volkers Bericht über die "modernen" Waschmethoden der

2020er werde ich das sicher nicht ändern. Anstatt mich für etwas zu kritisieren, das zuverlässig funktioniert, könntest Du ihm, der genau das tut, was du propagierst, ja erklären, was er Deiner Meinung nach falsch macht.

Ich jedenfalls bin mit meinem Ergebnis zufrieden, er mit seinem nicht.

Ja. Die heutige Beobachtung sieht nur das, was von damals noch funktionierend existiert und das sind die eher sorgfältigeren Arbeiten. Es muß aber bei Neuinstallitionen nicht falsch sein, sich diese offenbar Bewährten zum Vorbild zu nehmen, es sei denn sechs Monate Gewährleistung reichen völlig und danach ist's egal.

Habe ich sehr viele Jahre genauso gemacht. Seit kurzem habe ich eine gute Crimpzange dafür und frage mich, warum ich das nicht schon sehr viel früher getan habe.

Teils. Keine Ahnung, was supermoderne Waschmaschinen bei voller Zuladung und saugfähiger Wäsche so tun (Schmutz- und Wasserstandssensoren, etc.) - meine Siemens ist sicher nicht Baujahr 1960, hat aber in manchen Situationen durchaus Probleme irgendwelchen Dreck oder Waschpulverrückstände rauszukriegen.

Damit ist sie in bester Gesellschaft viel neuerer Produkte und dann hilft meistens "Wasser Plus". Oder die Wäsche auf zwei Ladungen aufzuteilen - das irgendwie nicht der Sinn eines Geräts, welches mit einer Kapazität von 5kg Buntwäsche beworben wird *).

Zusätzliches Einweichen (≠Vorwäsche, im homöopathischen Einsatz) habe ich noch nie gewählt, müßte auch als komplett separates Waschprogramm gestartet werden.

60°C mag vielleicht bei Schiesser Feinripp, neutralfarbiger Bettwäsche und Küchenhandtüchern funktionieren. Meine T-Shirts und Unterwäsche sollte ich eher nicht bei dieser Temperatur waschen, falls ich sie nicht drei Größen kleiner tragen will.

Wo wir gerade beim Stichwort "Vorwäsche" wären: YouTuber "Technology Connections" hat sich in einem Dreiteiler...

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erschöpfend mit Geschirrspülern auseinandergesetzt, da ging es u. A. um den Programmschritt "Einweichen", warum das idealerweise mit kaltem Wasser passieren soll und daß es u. A. deswegen eine Scheißidee ist, das Geschirrspültab direkt in den Waschbehälter zu feuern.

Muß also nicht heißen, daß es bei Waschmaschinen nichts mehr zu lernen gibt.

Volker

*) Aprospos: Bei der Schleuderdrehzahl kann man auch noch ein Fitzelchen Energie sparen. Sind dann halt nicht mehr 1600U/Min, der User darf nasse Wäsche aufhängen und warten, bis sie schon wieder komisch riecht.

ACK! Ich hab auch die Vermutung, dass heutige Billigtextilien so hohe Temperaturen eher weniger lange aushalten als die Ware aus den

1960er-Jahren, die damals in realen Preisen vermutlich oft das 5 oder 10-fache gekostet hat.

/ralph

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angeblich 60°C, ist aber auch vollkommen jenseits von "billig".

Die 5% Elasthan mögen heiße Temperaturen allerdings nicht so (leiert aus), würde die 60°C also nur bei großer Verzweiflung empfehlen. Ansonsten taugt der Schlüpper durchaus, selbst falls man nicht so ein anämischer Hungerhaken ist, wie das Model auf dem Bild.

Vol"Was zum Teufel hat das nun wieder mit Elektronik zu tun? Nicht mal im Duklen leuchten kann der Slip!"ker

Ich hab eher an H&M, C&A, Primark gedacht.

Kinderkleidung und Schuhe haben erschreckend viel Elektronik (geblinke hauptsächlich) eingebaut.

/ralph

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