Intel-HEX-File - nibbles tauschen?

Jun 07, 2010 483 Replies

Ja, hatten wir auch schon. Dieses Mal war es aber nicht der Speicher...

Oh ja :/

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Wer redet von Prüfsummen?

Mag im PC-Bereich so sein.

Dirk

Ist eine Idee die Integritaet eines Speicherbereiches zu testen. Kann man aber nicht immer machen und da ein Bit jederzeit kippen kann kommt man ohne ECC oder Parity nicht aus wenn man wirklich sichergehen will. Wobei die ECC-Pruefung natuerlich auf saemtlichen Datenpfaden angewendet werden muss. Sonst hast du RAM mit ECC aber das Bit kippt auf der Strecke zwischen DRAM-Controller und CPU wo kein ECC verwendet wird.

Ich sagte im Server-Bereich, das umfasst mehr als x86-basierte Server. Ohne ECC baut da keiner was. 1Bit-Fehler? Korrektur und Eintrag im Syslog, 2Bit-Fehler? Sofortige Systempanic mit entsprechender Meldung im Log und auf der Konsole. Nur so kann man wirklich verhindern mit defekten Daten zu arbeiten. Ja, die Systempanic ist die beste Loesung bei sowas. Bei einem Steuergeraet fuer eine Maschine waere da natuerlich noch ein Notlaufprogramm mit sicherem Shutdown der Mechanik zu implementieren.

Gerrit

*Joerg* wrote on Fri, 10-06-11 16:36:

Herzliya, Israel. De private Hochschule will Dollars sehen und die baren Schekel haben sich vom Dollar aus auch weniger verteuert als vom Euro.

*Joerg* wrote on Fri, 10-06-11 17:18:

Mit meiner Lösung wohl auch nicht, denn wie ich an anderen Antworten sehe, habe ich völlig falsche Annahmem über das Format der Hexdaten gemacht. Aber die Makrosprache von NoteTab kann es, richtig verwendet, auf jeden Fall.

Bei Servern ist das schon seit sehr langem klar. Bei meinem aktuellem Entwicklungskunden hat jeder, von den Sekretärinnen abgesehen, einen Laptop für Outlook und eine fette Workstation unter RedHat Linux Corporate für die richtige Arbeit.

Originalton: "Ein Tag ohne email kann ein Segen sein, aber wenn man nicht produktiv arbeiten kann, ist es untragbar."

Die übliche Software von Mentor ( board design, Modelsim...), Hspice, Synopsis Synplify, Xilinx ISE, Agilent ADS, Coverity, also alles, was früher auf Unix-Workstations lief, das läuft heute unter Linux. Die eigene Hardware wird sowieso von RedHat-Rechnern gesteuert.

Auch wenn ein großer IBM-Standort nur 5 km weit weg ist, nimmt man hier nicht IBM, sondern HP workstations, man bleibt in der Familie.

Ich habe hier eine fast völlig autistische XP-Installation in einer Sun virtual box die sich um die paar Applikationen kümmert, die ich ohne großes Getue einfach wie früher weiterbetreiben wollte. Da ist nicht mal ein Virenscanner drauf, ihre Internet-Welt endet am Blechgehäuse des beherbergenden Ubuntu-Servers.

Diese XP-Installation war übrigens die harmloseste, die ich jemals gemacht habe. Windows hat nicht mal Ahnung davon, dass es auf einem RAID0 aus 4 Western Digital Raptors mit eigenem Plattenprozessor läuft.

Gruß, Gerhard

Nö, man kann RAM auch spiegeln, ähnlich wie bei RAID - auch mehrfach. Das ABS System in deinem Auto sollte sowas können.

Dirk

Hallo!

Guido Grohmann schrieb:

Glaub ich nicht, das du direkt weist _welche_ Funkgeräte Ralph meint. Das sind keine CB- oder Amateurfunk- oder Spielzeuggeräte.

Iss nicht mit Strom und Antenne anschließen und schon kann man "einfach losfunken".

Nö, das sind heute eierlegende Wollmilchsäue die gezüchtet sind weltweit als komerzielles Funkgerät überall eingesetzt werden zu können - auf staatlich zugewiesenen Frequenzen. Stichwort Kundenanpassung. Von der Hardware her ist das nix weiter als ein Kleinrechner mit Bandspezifischem HF-Teil. Neben dem normalen analogen Sprechfunk (in programmierbaren Bandbreiten) kommen noch dutzende analoge Signalisierungsverfahren und noch mehr digitale Signalisierungsverfahren hinzu.

Diese Teile brauchen eine Firmware sowie einen Konfigurationsdatensatz. Und die bekommt man da nicht über RS232 mit nem Terminalprogramm oder mit Telnet drauf. Nix mit genormten Schnittstellenprotokoll.

Alles extrem spezialisiert auf eigene Schnittstellen, Pegel, Geschwindigkeiten - und Protokollen - !

Heutiger Wahnsinn geht sogar so weit, das ein und die selbe Hardware eines solchen Funkgerätes mit gut 15 verschiedenen Konfigurationsprogrammen programmiert werden will - abhängig von der Firmware, aber auch von der Version des bereits im Gerät vorhandenen Konfigurationsdatensatzes.

Bei so manchen Gerät welches auf meinem Tisch landet, muss ich erst mit verschiedenen Programmen versuchen auszulesen, bis ich nach 5-6 Versuchen die richtige Software passend zum Firmware- und Codeplugstand des Funkgerätes erwischt habe.

Und all diese nötigen Konfigurationsprogramme laufen seit den 90'ern nur und ausschließlich unter Winzigweich-Betriebssystemen.

Bisher hat sich offenbar auch noch niemand aus den Kreisen der Linux-Jünger an solche RSS-Programme (Radio Service Software) ran gewagt. Währe ja auch eine Mammutaufgabe...: Selbst wenn man sich nur auf die aktuelle Motorola Prof. Serie GM/GPxx0 beschränken wollte, hieße das: Jede enzelne Firmware die existiert zerpflücken und verstehen, verstehen wie diese die Hardware steuert, wie genau dazu der Konfigurationsdatensatz aufgebaut sein muss, die die Firmware diese Konfigschnipsel serviert haben möchte... Und das bitte laufend auf aktuellem Stand, bei mehrfach im Jahr neu erscheinenden Firmwareversionen und noch schneller wechselnden Codeplugversionen.

Grüße aus Dortmund

Jürgen Hüser

www.funktechnik-hueser.de

Korrekt, kann man, muss dann aber mindestens eine Dreifachspiegelung sein wenn man weder ECC noch Parity hat, sonst weiss man nicht welcher Teil nun der korrekte ist. Ist allerdings noch hoeherer Aufwand als ECC.

Gerrit

Am 12.06.2010 04:22, schrieb Jürgen Hüser:

Ich denke dass heute die Funkgeräte ab einer gewissen Preisklasse einheutlich gefertigt werden. Zum Beispiel soll EADS/Elbit jetzt ein für grundsätzlich Amateuerfunkzwecke entwickeltes Gerät in der Fertigung haben.

Da heute die Geräte nur noch in der Software abgeglichen werden, müssen die ganzen Abgleichswerte oder Algorythmen mit in die SW des Gerätes rein. Einige Geräte habe gar keine fertigen DSP's mehr, sondern werden bis auf die unterste Hardwareebene der DSP prgrammiert.

Wenn das Konfigurationstool für den SW-DSP nur auf Windows läuft, weil der Hersteller Linux nicht traut, so kann die Software die als Oberfläche drüber gestülpt wurde auch nicht unter Linux laufen, da dort dann der Quellcode für den DSP nicht mehr programmintern zur Verfügung steht.

Intel und AMD stellen ja auch nicht den Quellcode für den Pentium4 oder die aktuellen AMD's frei zur Verfügung ohne dass Sie ganz genau kontrollieren was damit passiert.

Ich traue Linux was den Urherberrechtsschutz angeht überhaupt nicht über den Weg. Das System ist viel zu offen, als dass meine Daten da auf fremden Rechner sicher wären. Windows unterstützt von Haus aus eine vergleichsweise guten Schutz der Daten (DRM, nur von MS signierte Treiber sind zulässig, etc.).

Am 12.06.2010 10:24, schrieb Stefan Engler:

Hallo,

Operation Aurora ist dazu lesenswert:

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Bernd Mayer

Das waere in anderen Laendern aehnlich. Zum Beispiel ist in China ist die Waehrung fest an den Dollar gekoppelt.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Das habe ich noch nie in einem Unternehmen gesehen. Erstaunlich. Hierzulande duempelt der Marktanteil von Linux nach wie vor bei 1% und der liegt auch eher im privaten Bereich. Ich kenne einige Ingenieure die zuhause Linux benutzen.

Das ist hier schwieriger weil ich eher Board-Level Hardware mache, meine Kunden auch. Mit FPGA und IC Tools oder Small-Signal Modeling kaeme man da nicht weit und die Steuerung der Messgeraete funktioniert auch oft nur mit Windows.

Carly hat bei uns gerade die Primaries gewonnen und tritt im November zur Wahl in den US Senat an :-)

Du meinst wahrscheinlich autark :-)

Gehen tut das, aber es kann haken, wenn man z.B. Messgeraete ueber Streaming USB bedienen muss.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Naja, so schlimm kann es nicht sein, bietet IBM schon im System x an (glaube an x3550) an. War mal bei einer Vorführung, da geht einfach nur eine LED am defekten Speicherriegel. Nettes Teil.

73 de Tom
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 * http://www.dl7bj.de

Ist nicht neu... Ich habe eine SUN Ultra-2 von 1998 in Benutzung. Die schmeisst alle paar Wochen korrigierbare ECC-Fehler auf einem Speichermodul und schreibt ins Syslog welches Modul das Problem verursacht hat. Da es eine Testmaschine ist habe ich es bisher nicht gewechselt.

Gerrit

Was dann letztendlich, um Deine Links zu ergänzen, zu dieser Entscheidung

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geführt hat. Und es ist ja nun nicht gerade eine Entscheidung von irgendeinem Unternehmen.

73 de Tom
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 * http://www.dl7bj.de

Wie sagte schon Daniel Düsentrieb?

"Das beste Werkzeug wird zum Tand in eines tumben Toren Hand"

Gruß, Gerhard

Google hat das mal systematisch untersucht:

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73 de Gerhard

Ich kannte mal zu Z80-Zeiten jemanden, bei dessen Rechner der Speichertest das einzige war, das absolut zuverlässig lief.

Es stellte sich dann heraus, dass er 64k-Siemens-DRAMs eingebaut hatte. Die hatten 8 rows, der Refresh counter im Z80 hatte aber nur 7.

Erst der Speichertest hat dann sichergestellt, dass jede row innerhalb der 2 ms mal gelesen wurde.

Gruß, Gerhard

Liest sich allerdings etwas komisch... Erst heisst es, dass 1/3 aller Google Server pro Jahr einen korrigierbaren Speicherfehler haben und dann im naechsten Absatz steht was von '4000 Fehlern pro Modul pro Jahr'?

Das mit den 33% kann ich aus meiner Erfahrung mit diversen Servern nachvollziehen, das mit dem 4000 Fehlern pro Modul und Jahr nicht, das waeren ueber 10 pro Tag pro Modul und im Syslog nicht zu uebersehen.

Gerrit

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