ich mache mir gerade Gedanken über einen kleinen Logger, der Datum und Uhrzeit von Netzspannungs-Ausfällen und Spannungswiederkehr festhalten soll. Dafür möchte ich keinen kompletten PC laufenlassen, sondern eher einen vorhandenen Funkwecker "pimpen". Oder auch auf DCF77-Modul-Basis was Neues bauen. Das ganze soll per serieller SChnittstelle auslesbar sein, batteriebetrieben laufen und entsprechend wenig Strom verbrauchen. Irgendwelche Ideen zu besonders geeigneten Teilen? Ein PIC mit Flash-Speicher?
Ansgar
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Frank Scheffski
Ansgar Strickerschmidt schrieb:
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das Dings speichert Netzausfall und Netzwiederkehr und druckt die Daten (auf Anforderung) auf dem Drucker aus. DCF77 ist drin, ein PIC 16LC73 und ein großer Käfer für das Druckwerk.
Nur so als Idee..
MfG
Frank
A
Ansgar Strickerschmidt
Frank Scheffski schrub:
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Ja... nur das mit dem Netz_betrieb_ gefiele mir noch nicht so. Ohne Drucker wäre das bestimmt auch mit Batterien zu betreiben... na, mal sehen. Und dass das Netzausfall/Wiederkehr erkennt, weisst Du? In der e*ay-Beschreibung steht grade mal nix davon...
Ansgar
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Frank Scheffski
Ansgar Strickerschmidt schrieb:
Was für einen Netzausfall möchtest Du denn erkennen?
9V @ 25 mA
Du hast Post. Die Erkennung der Netzrückkehr ist leider nicht so zeitgenau, wie ich dachte. Der Ausfall wird jedoch exakt dokumentiert.
MfG
Frank
G
Gerrit Heitsch
Ich nehme an, er meint das Stromnetz. Den Eindruck hatte ich jedenfalls.
Gerrit
A
Ansgar Strickerschmidt
Gerrit Heitsch schrub:
Ja. Sorry, wenn ich mich da unklar ausgedrückt habe.
Der Hintergrund ist einfach der, dass sich in letzter Zeit bei uns immer mal kürzere(?) Stromausfälle ereignet haben, was daran zu erkennen war, dass der Anrufbeantworter wieder auf "alle Nachrichten sind noch nicht abgehört" stand, und das DSL-Modem sich aufgehängt hatte (es mag kurze Unterbrechungen irgendwie nicht besonders). Und da möchte ich eben beizeiten gewarnt sein, bzw. hinterher (auch z.B. nach einem Urlaub) wissen, ob das Gefriergut denn nun zum Wegschmeißen ist oder nicht... die Dauer des Ausfalls ist ja sonst nicht unbedingt festzustellen...
So ein Gerätchen ist zum Drauflosbasteln auf jeden Fall schonmal eine gute Grundlage.
Ansgar
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S
Sebastian Suchanek
Ansgar Strickerschmidt spoke thusly:
Hast Du schon mal bei Deinem EVU gefragt, ob sie Netzspannungsrecorder verleihen?
Dann musst Du noch rausfinden, binnen welcher Zeit das Gefriergut sich auf kritische Temperatur erwärmt.
Ich würde einen stromlosen Temperaturwächter direkt im Gefrierschrank bevorzugen: Leg einen Eiswürfel in einem Schälchen rein. Sieht er nach dem Urlaub noch genauso aus, wars immer unter 0°C. Mit Salzwasser bekommst je nach Konzentration einen Gefrierpunkt bis runter zu -21°C.
Gruß, Michael.
F
Frank Scheffski
Ansgar Strickerschmidt schrieb:
Denke ich auch. Die Zeitangabe der Netzrückkehr ist immer um 3 min. verzögert angegeben, aber das ist a) ein fixer Wert und b) bei Deiner Anwendung dick innerhalb der Toleranz. Die kürzeste, erkannte Ausfallzeit habe ich noch nicht ausprobiert, diese liegt aber sicherlich bei > 5 sec.
MfG
Frank
A
Ansgar Strickerschmidt
Frank Scheffski schrub:
Ja, mich interessiert auch mehr die Dauer als die exakte Zeit, wann es passiert ist.
Sollte passen. Jetzt muss das Kistl nur noch den Weg zu mir finden *g*
Ansgar
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A
Ansgar Strickerschmidt
Sebastian Suchanek schrub:
Nein, hab ich nicht. Aber das e*ay-Teil wird sich jetzt auf den Weg zu mir machen...
Ansgar
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Ansgar Strickerschmidt
Michael Eggert schrub:
Da hört man den Praktiker - das ist echt "ingenieurs-like". :) Mich interessieren aber auch die kürzeren Ausfälle... frag mich jetzt nicht warum...
Ansgar
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M
Mario Richter
Hallo,
nebenbei ne kleine Geschichte zu dem Thema. Vor etwa nem halben Jahr (also im Herbst 2005) bemerkte ich bei mir im Zimmer ein sich im Sekundentakt wiederholendes Ticken. Genauer hingehört, und als Quelle konnte ich das PC-Netzteil ausmachen. Also PC schnell runter- gefahren (in Gedanken schon die Nummer meines Händlers gesucht, um ein neues zu bestellen) - ätsch, das Ticken war immer noch da !
Nach längerer Suche habe ich festgestellt, dass das Ticken im ganzen Haus zu hören war, und zwar aus diversen elektrischen Geräten. Ganz besonders deutlich war es in solchen mit Schaltnetzteilen oder Netz- filtern. Mit dem Oszi habe ich dann Spannungsimpulse im Netz ge- messen, auf jeder der drei Phasen, kurze Spikes mit bis zu 100Vpp, die sich auf die Netzspannung draufsetzen. Die Quelle saß außerhalb des Hauses, denn trotz ausgeschaltetem FI war es immer noch da.
Die nächsten Tage hab ich dann beim EVU angerufen, als die dann jedoch zwei Wochen später einen Techniker vorbeischicken wollen, war das Ticken wieder weg - so spontan wie es gekommen war, und ist seit- dem auch nicht mehr aufgetaucht.
Ich vermute, dass eine Baustelle in der Nähe der Verursacher war. Als Folge hab ich übrigens mein Hameg-Interface gebaut, mit dem ich die Bilder von meinem Oszi in den PC holen kann; hätte ich es damals schon gehabt, hätten die Jungs vom EVU ein schönes Fax mit einer Ab- bildung der Spikes bekommen ...
Grüße, Mario
Ansgar Strickerschmidt schrieb:
F
Frank Scheffski
Ansgar Strickerschmidt schrieb:
Ab 1 Sekunde "Netzausfall" registriert das Teil selbigen. Die Stromversorgung erfolgt über ein Steckernetzteil. Sollten dort große Elkos drin sitzen, wird die Ansprechschwelle natürlich größer.
MfG
Frank
A
Ansgar Strickerschmidt
Mario Richter schrub:
Und Dir ist nix kaputtgegangen dabei? Ich schätze, da hast Du nochmal Glück gehabt...
Ansgar
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M
Mario Richter
Ansgar Strickerschmidt schrieb:
Ja, das seh ich genauso ! Meinen PC hab ich während dieser Zeit nur mit mulmigem Gefühl benutzt ...
J
Joerg
Hallo Ansgar,
Das muss man nicht mehr selbst bauen, gibt es 'von der Stange', allerdings ganz modern zum Auslesen per USB:
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Man muss nur die Spannung teilen bzw. heruntertransformieren und gleichrichten, und natuerlich fuer einen sicheren Anschluss sorgen. Laeuft mit Knopfzelle.
Gruesse, Joerg
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A
Andreas Koch
Warum eigentlich? Bietet sich doch irgendwie an, wenn es eh zum Messen am Netz hängen muss...
A
Ansgar Strickerschmidt
Andreas Koch schrub:
Weil mir eigentlich die Verluste zu hoch sind, wenn ich das Ding nur mit wenigen mA speise und dafür eine Wandwarze mit dem zehnfachen Eigenverbrauch ranhängen muss... aber gut, kann man drüber reden.
Ansgar
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U
Uwe Hercksen
Joerg schrieb:
Hallo,
na ja, das Ding macht halt stur ein w=E4hlbares Zeitinterval. Bei einer Messung alle 5 Minuten kommt man damit 112 Tage lang hin, jede =
Minute nur 22,5 Tage. F=FCr den Netzausfall Logger stellt man sich eher eine genaue Erfassung=20 von Ausfall und Wiederkehr mit Datum und Uhrzeit bis auf die Sekunde=20 vor. Solange die Netzspannung da ist oder fehlt braucht nichts=20 aufgezeichnet zu werden. Periodische Messungen im w=E4hlbaren Abstand=20 braucht man eigentlich nur bei deutlicher =DCber- oder Unterspannung, abe= r=20 nicht wenn es z.B. 230 V +- 5 % oder auch +- 10 % sind.
Bye
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