Hochspannungsverstärker

Sep 04, 2012 16 Replies

Hallo,



bei einem Kunden soll eine Altanlage ersetzt werden. Dafür suche ich einen kommerziellen und fertig verfügbaren Hochspannungsverstärker der auf der einen Seite eine Steuerspannung nimmt und dafür auf der anderen Seite eine Hochspannung liefert. Der Ausgang sollte etwa ±15 bis ±20kV und mindestens 10mA liefern. Die Bandbreite sollte auch schon bei mindestens 50Hz besser aber bis 300..500Hz gehen. Untere Bandbreite sollte etwa


Hochspannungsverstärker? Noch nie gehört.

Mir scheint, du willst einen Längstwellensender bauen für U-Boot Kommunikation oder HAARP für Mind-Control und Wettermanipulation.

w.

Am 04.09.2012 10:07, schrieb Thorsten Just:

der

en

0kV

n eh

t".

formatting link
hat so etwas im Programm. Ich habe aber keine Ahnung, was=20 ein Verst=E4rker in dieser Klasse kostet.

Gru=DF, Alexander

Am 04.09.2012 10:07, schrieb Thorsten Just:

Am 04.09.2012 10:36, schrieb Helmut Wabnig:>

Sowas gibt es trotzdem, siehe auch die Antwort von Alexander. Ich wusste auch nicht, dass es die fertig gibt aber ein Kollege hat sich da dran erinnert, die mal gesehen zu haben.

Weder noch ... das ganze geht in einen Forschungsaufbau mit Beschleuniger zur Erzeugung von Teilchenstrahlen.

Thorsten

Am 04.09.2012 10:38, schrieb Alexander:

Danke, das sieht schon mal gut aus.

Inzwischen habe ich auch noch

formatting link
gefunden.

Das solche Geräte nicht ganz günstig sind ist mir schon klar. Ich werde da mal eine Anfrage lostreten.

Hat sonst noch jemand Tips?

Thorsten

Am 04.09.2012 12:26, schrieb Horst-D.Winzler:

Nein hab ich in der Tat nicht. Es würde mich ehrlich gesagt auch wundern, wenn die das als Dauerleistung bzw. auch bei der unteren Grenzfrequenz schaffen.

Aber da lass ich mich gern eines besseren belehren.

Thorsten

Was ist mit Glassman, Spellman, fug/Heinzinger, Applied Kilovolts oder Behlke.

20kV/10mA sind fuer die kein Problem, das zero-crossing ist die Schwierigkeit. Koennen die aber natuerlich alle, wird nur so selten gebraucht, dass sie das oft nicht als Standardprodukt haben. (Applied Kilovolts hat(te) viele zero-crossing supplies im Angebot, die auch die Bandbreite koennen sollten).

Ansonsten selbst bauen - gerade in dem von dir betriebenen Beschleunigerbereich gibt es unzaehlige Designs die das koennen.

Eventuell privat-mail an mich, falls du das in Betracht ziehen moechtest.

Gruss Klaus

formatting link

hast Du inzwischen bestimmt schon gefunden. So einen hatte ich mal in Betri= eb, lief wunderbar. Es gab damals allerdings kein CE oder =E4hnliches, Direktimport klappte wun= derbar.

Viele Gr=FC=DFe Tobias

eh

Am 04.09.2012 13:08, schrieb Klaus Bahner:

Die haben alle nur DC-Netzteile bzw. Pulser soweit ich das jetzt gesehen hab. Oder hab ich da was übersehen?

Du meinst

formatting link
? Da seh ich alles nur DC-Netzteile bzw. welche, die ihre Polarität umkehren können.

Von einer Bandbreite 50Hz ist da für mich weit und breit nichts zu sehen. Bitte korrigiere mich, falls ich da den Wald vor Bäumen nicht sehen sollte.

Von dem Selbstbau wollen wir an der Stelle möglichst weg hin zu fertigen Geräten sofern sich das für vernünftiges Geld machen lässt.

Thorsten

Am 04.09.2012 13:26, schrieb Tobias Kahre:

lief wunderbar.

wunderbar.

Ja danke. Die von Alexander weiter oben genannten

formatting link
vertreibt die offenbar auch direkt in D.

Laut Datenblatt haben die auch jetzt noch kein CE.

Thorsten

Die haben alle einen Steuerspannungseingang - im normalen DC Betrieb moechte man den natuerlich unempfindlich gegenueber Rauschen haben, also Tiefpass etc. -> langsam. Guckst du dir dagegen die Regelgeschwindigkeiten an sind 50Hz meistens kein grosses Problem (kommt natuerlich auf die Topologie des Netzteils an). Normalerweise liefern die dir gerne ein spezielle Version die fuer den "Verstaerkerbetrieb" geeignet ist.

Das typische Problem ist dann, dass es kaum Zero-crossing-units von der Stange gibt. Nichtsdestotrotz lohnt sich nachfragen bei den genannten Herstellern. Die sind durchaus bereit dir spezielle, angepasste Versionen zu verkaufen. Ob du das dann allerdings noch fuer preislich interessant haelst ist eine andere Frage. Hochspannung ist teuer :-)

Gruss Klaus

PS.: Ich haette hinzufuegen sollen, dass ich nach deiner Nennung der Beschleunigeranwendung stillschweigend davon ausgegangen war, das es sich um eine Beamsteereranwendung handelt. Falls du z.B. eine kapazitive Last damit treiben willst (Piezo) dann taugt mein Vorschlag Netzteile zu benutzen natuerlich nicht.

Klaus

Horst-D.Winzler schrieb:

Trafos für Neonbeleuchtung?

Diese Zündtrafos sind jetzt durchwegs "elektronisch", d.h. irgend ein Zerhacker plus HF-Trafo. Eh ein Wunder, dass die so lange durchhalten. Ob elektronisch oder nicht, die sind alle KB mit ED im Prozentbereich. Neontrafos sind Streufeldtrafos mit hier eher unerwünschten Eigenschaften, gelinde gesagt.

mfg Rolf Bombach

Am 04.09.2012 21:28, schrieb Rolf Bombach:

Man kann sich eben auf nichts mehr verlassen. Ich hatte mal einen tönenden Lichtbogen gebaut. Sprache und Musik ließen sich gut identifizieren. Als Trafo hatte ich eine 6-Volt Zündspule von Bosch verwendet. Die hielt einen Lichtbogen aus der über den Kragen bis zu einem Anschlußkontakt ging, locker aus.

BTW Neontrafos. Der mag. Bypass dieser Streufeldtrafos läßt sich bei einigen Typen problemlos entfernen.

mfg hdw

Am 04.09.2012 16:04, schrieb Klaus Bahner:

Ein Piezo ist es zwar nicht, aber trotzdem primär kapazitiv (ca 2nF).

Die Idee mit den Netzteilen finde ich schon interessant. Letztlich muss das Netzteil doch nur den Strom liefern können damit sich die Spannung mit gewünschter Rate ändern kann. Die große Frage ist halt, wie reagiert die Regelung von einem Netzteil auf sowas.

Sonst muss es dann eben ein 40kV Gerät sein an das hinten ein Koppel-C "angeschraubt" wird.

Das wird sich dann im Zweifel zeigen wenn ich auch Preise von den richtigen HV-Verstärkern hab.

Thorsten

Horst-D.Winzler schrieb:

sich gut identifizieren. Als Trafo hatte ich eine 6-Volt Zündspule von Bosch verwendet.

Anschlußkontakt ging, locker aus.

Hatte auch immer gute Erfahrungen mit den Zündspulen. Mit der "roten" für 12 V hatte ich mal 40 W bei 25 kV nach Gleichrichtung hingekriegt. Die PD500(?) als Last kam arg ins Leuchten...

Alte Zündtrafos mit "echtem" 50 Hz Trafo würde ich keinesfalls wegwerfen. Bei den mit zwei Ausgängen ist üblicherweise der (nicht getrennt zugängliche) Mittenabgriff geerdet; bei den "elektronischen" eher nicht, die sind in dieser Hinsicht universeller einsetzbar.

Typen problemlos entfernen.

Das trifft zu.

mfg Rolf Bombach

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required