Das ist Netdigest-verdächtig ;)
Das ist Netdigest-verdächtig ;)
Ich häng hier mal das Ergebnis an, weil hier letztes Post im Teilthread mit Umlaut:
Der Rasen ist vertikutiert, warum, weiß ich nicht.
Generator, Widerstand in Serie zum Vertikutierer, Vertikutierer mit 1500 Watt Kondensatormotor. (nicht 1800 wie ich woanders falsch sagte).
Anlauf-Widerstand: 1 kW Halogenbrenner (KB 5 min) parallel 1600 Watt Heißluftgebläse, parallel 1600 Watt identisches Heißluftgebläse. (Die Ohm dürften doch recht variabel sein...) Manueller Schalter zum Überbrücken des Anlauf-Widerlings.
Da dreht sich nix, die Motor-Welle zuckt nur. Der Halogenbrennstab zeigt eine periodisches Heller- und dunklerwerden, 6-10 Sekunden Periode.
Ich will die Sau zum Laufen bekommen: Abdeckung runter, Zahnriemen mit dem Akkubohrer beschleunigt. Motor dreht hoch, sobald der Akkubohrer weg ist, dreht er langsam wieder unter. (Weitere Bügeleisen bzw. Lastwiderstände sind keine dabei...) Der Halogenbrenner pulsiert munter weiter, irgendwie mit- oder gegenphasig Schalter drücken, damit der Motor anläuft bringt nix.
Wenn einem nix anderes einfällt macht man halt weiter wie bisher, oder?
Nach etlichen Minuten läuft der Motor dann sehr zögerlich, und über vielleicht
120 Sekunden zu voller Drehzahl. (Halogenbrenner glimmmt nur noch rötlich). Bei Last stoppt der Motor sofort -- klar, Strombegrenzung.Nochmal Drehzahl hochfahren lassen, Widerlinge gebrückt, und vertiktuiert. Bei größerer Last hat der Motor gestockt. Dann den Schalter am Motor aus, Widerling in Serie, Schalter ein, lastfrei hochdrehen lassen (zuletzt 10-15 Sekunden) Widerling brücken, weitermachen.
So, warum läuft der, nachdem er sich zehn Minuten geziert hat, bei identischer Schaltung? Das der beim eine oder anderen Widerstand nicht läuft -- OK. Aber beim selben, dann langsam in Gänge kommen?
-- er ist alt und musste sich erst an Gedanken gewöhnen, arbeiten zu müssen.
-- der Kondensator am Motor hat sich neu formieren müssen.
-- er hat sich erwärmt und deshalb funktioniert.
-- die Heißluftgebläse waren kalt grenzwertig, und warm haben sie gepasst.
Die Welle war echt leichtgängig, sosnt hätte ich an verharzte Lager gedacht, diese Motoren haben doch untenrum ja wenig Drehoment...
Ansonsten hört sich da sso an wie ein multiple-choice-Fragebogen, nur alle Antworten sind irgendwie flasch, oder? Und grad diese Schwebiung mit 10-12 Sekunden (Selbsterrgung nimmt zu und ab?), wobei der Motor nur da sitzt und brummt, sehr merkwürdig.
Das ist so einer Vertikuitierer, übrigens:
Thomas Prufer
Am 06.06.20 um 12:08 schrieb Thomas Prufer:
Wie oft muss man dir noch sagen, dass der als Kaltleiter ungeeignet ist?
multiple-choice-Fragebogen, nur alle
Wirst ihn schon noch kaputtkriegen. Oder den Generator oder beides. ;)
wäre es besser, sich von irgendwo (Kabeltrommel(n)) ordentliches Netz zu holen. Sport hin oder her.
(1) mein Benzig Moppel Daewoo 6000E hat bestenfalls 5000VA, die 6kW ist die zusammengelogene Ausgangsleistung des Honda Motors. Der wird an anderen Stellen mit 14PS verleumdet... Also gut 10kW. Demnächst nennen die das Teil dann ...10.000... wenn die hier mitlesen.
Noch mehr Punkte:
Ich kenne mindigens 3 Motoren Gruppen in der Leistungsklasse:
2a. Kondensatormotore: Drehstrommotoren vermurkst mit Steinmetzschaltung. Haben wenig Bumms beim Anlauf.
2b. Kondensatormotore: Hilfsphase mit Kondensator, asiatische Klimaanlage (Flattermann an Decke) oder gerne auch 2 gleiche Wicklungen mit Umschaltung der Drehrichtung (Rollladenmotor), auch wenig Kraft beim ANlauf.
Werden gerne genommen in den USA, bei Poolpumpen, Klimakompressoren, Hobbyständerbohrmaschienen usw. Der FKS ist übrinx vor über hundert Jahren erfunden worden und immer noch im Einsatz.
Diese Motoren sind üble Gesellen für Moppel.
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Am 06.06.2020 um 11:14 schrieb Thomas Prufer:
Kohle ist ein Heißleiter, gab es schon mal als Kohlefaden-Bienenkorb-Glühbirnen. 10 Ohm wären dann ca. 4840W heiß, kalt vielleicht die Hälfte?
Der Lichteffekt ist überwältigend, da sieht man richtig die Sonne aufgehen :-)
DoDi
Am 06.06.20 um 13:57 schrieb Wolfgang Allinger:
Hallo,
sehr zweifelhaft ist das schon. Besser wäre eher die richtige Rasensaatmischung.
Seit dem Vertikutieren lasse ich meine Gräser zum saaten wachsen. Diese bleiben relativ niedrig, im Gegensatz zu "Sportrasen", den man auch noch zwei mal pro Woche mähen sollte.
Die Grünmassenmenge von Sportrasen wird wohl nur noch von Futtergras übertroffen.
Peter
In meinem Ausgangsposting schreibe ich:
Irgendwie wie mir das mit dem Kaltleiter schon klar...
Und aus folgendem
... war mir nicht klar, das das was ich mir wünsche ein Kaltleiter sei...
Thomas Prufer
Nein, brauch ich nicht wirklich:-)
Aber das Ausprobieren scheitert ein wenig an der Granularität des Widerstands, und dessen Temperaturabhängigkeit. Weil ich in der Grabbelkiste so wenig
2-kW-Widerstände hab, müssen eine Reihe Haushaltsgeräte herhalten: Fön, Kochplatte, Baustrahler, Toaster, Bügeleisen, usw. in sinnfälligen Parallelschaltung. Sogar die Kabeltrommeln hab ich kaskadiert, bei 80 Metern Dreimal-Einsfünfquadrat war Schluß, mehr brachte ich nicht zusammen -- der Serienwiderstand hat aber nicht gereicht. Deshalb ja die Frage nach haushaltüblichen WIderständen -- und es kamen einige Empfehlungen, von denen ich hinterher gedacht hab, hättest ja selber auch draufkommen können:-)Ich schreib Upthread: 1000 Watt Halogen parallel 1600 Watt Heißluftpistole parallel 1600 Watt Heißluftpistole waren zielführend. (Wobei die Leuchte leuchtete, die Gebläse aber nicht so richtig warm wurden. Am Netz schaffen die auch Rotglut, hier laues Lüftchen.) Keine Ahnung was da im Betrieb für Widerstände auftraten.
Ich vermute: die induktive Last verträgt sich überhaupt schlecht mit dem Asynchrongenerator... aber nachdem mir außer dem Typenschild keinerlei Daten von irgendeiner Komponente bekannt sind, wollte ich der Praxis vor die Theorie setzen.
Geht auch anders: Ich hab hier einen Ringtrafo, der ein !2-Volt-System speist. Schmiß regelmäßig den Sicherungsautomaten. Trafotauglichen Dimmer rein, Problem gelöst. (Nur ist der von Busch-Jäger, und die runden Zentralscheiben sind Mimosen und brechen in der Mitte um die Achse. Liest man auch in den Amazon-Rezensionen. Und manche der Neonlämpchen, die die B-J-Dimmer nachts auffindbar machen sollen, gehen bei Dunkelheit aus -- ein interessanter aber für ein Nachtlicht selten unpraktischer Effekt.) Ist aber nur sinnvoll, wen man auch dimmen mag, den die Dinger sind teuer, teurer als so eine Perle plus etwas Stromkosten. Und die sind nur bis 500 Watt/VA spezifiziert, und zu teuer um sie am Vertikutierer zu verheizen.
Thomas Prufer
Trafotauglicher Dimmer, Busch-Jaeger 2247U Busch-Dimmer Einsatz 2247 U ~50, aber nur bis 500 Watt/VA.
Der packt die 1500 Watt nicht.
Thomas Prufer
(...)
Der Rasen ist vertikutiert, nix kaputt, auch nicht der Kaltleiter.
Naja, ein Teil vom Moos ist kaputt, das war aber der Plan.
Thomas Prufer
Neinneinnein. Erstens mag ich Rasen, mehr als W, zweitens gibt es Unkraut-Ex nimmer, das ist streng verboten wegen der "Nebenwirkungen". (Praktisch heißt das: muß man auf eBay kaufen.) Drittens bin ich bei Anstrichen penibler als bei Rasen! Und Beton? Pfützenbildung, Ebenheit, Ablauf? Vielleicht Gussasphalt, der verläuft erstmal eben...
Hätte ich so lange Kabel, würden die als Widerstand auch reichen, schätze ich. (150-200 Meter). Oder fetteren Generator leihen. Aber erstens isses Sport, zweitens bis ich den Generator ziehe ich dann den fetten Generator so lange rum, dann kann ich auch gleich eien Benzinvertiktuiere leihen. Aber Fahrerei, usw. Der ganze andere Kram (mit Ausnahme der Widerstäde) liegt eh vor Ort.
Prinzipiell ein vernünftiger Lösungsweg. Und mit Widerstandsdraht in einem Kübel Wasser dürfte das auch gehen.
Alle Teile sind schon wieder in der Kiste:-)
Gestern vertikutiert, heute gegossen, weil der im Wetterbericht versprochene Regen sehr mager ausfiel. Kurz nach dem Bewässern kam ein Wolkenbruch.
War schon kurz davor, von einem ein paar Hunder Meter weiter ein 5kW-Generator zu leihen. Ging dann doch noch:-)
Thomas Prufer
Durch Bäume jenseits des Zauns ist die Sonnenscheindauer etwas begrenzt.
Und das Unkraut wird auch durch das Vertikutieren zurückgedrängt; Düngen und mähen bringt zwar viel, aber das ist noch genug da. Und Vertikutieren ist mir sympathischer als Herbizide. Außerdem hab ich den sperrigen Vertikutierer jetzt, dann mag ich den auch hernehmen, wen er schon rumsteht.
Ist aber reiner Sport, wenn Bier trinken, rumsitzen, Buch lesen langweilig wird.
Thomas Prufer
Wolfgang Allinger schrieb:
Gut, mit Elektrischen Maschinen hatte ich nur im Grundstudium, zu tun, das ist ewig her, aber: Wir haben hier anscheinend das Problem, dass der Vertikutierer beim Anlaufen zu viel induktive Blindleistung verbraucht und damit dem Moppel (Asynchrongenerator, soweit ich das mitbekommen habe) seine Selbsterregung klaut. Was wäre denn, wenn man zur Kompensation einen ausreicehnd dimensionierten Kondensator parallel oder seriell mit einbringt?
Hallo Thomas,
Du schriebst am Sat, 06 Jun 2020 11:22:03 +0200:
Haste auch ne gute Brandversicherung?
...
Klar, da ist ja auch genügend Strom verügbar. Für ein paar Sekunden ein paar hundert A.
Weil der Motor nicht läuft.
Und deswegen dauernd den maximal erreichbaren Strom zieht, der weit über seiner thermischen Belastbarkeit liegt.
...
Ersteres mit einem ganz simplen Ohmmeter, solange der Motor NICHT an einer Spannungsversorgung hängt. Für letzteres gibt es keine allgemeingültige Formel.
Ich weiß ja nicht, wie es bei Dir aussieht, aber die meisten Leute, die ich so kenne, vertekutieren im Freien. Und wenn ich Thomas richtig verstehe benutzt er den Generator nicht aus ideologischer Ablehnung des Netzstroms sondern weil die nächste Steckdose und alles Brennbare drumrum so weit weg sind.
Würde er vielleicht gerne. Das ganze Problem hier ist, daß der Generator diesen Strom nicht liefern kann. Ich vermute sogar, die Angabe beim Vertekutierer ist die Wirk- und die beim Generator die Scheinleistung und das ist ein Gutteil des Problems.
vertikutieren
ACK.
Und bei einem Knattermaxe geht man nicht mal schenll weg, und vergisst den Strom auszuschalten. Das ist kein Honda mit Schallisolierung....
Dazu Scheinleistung PMPO und mit Tiger im Tank, und noch dazu das der Asynchronmotor im Generatorbetrieb die nur bei ohmscher Last erreicht.
Thomas Prufer
Endlich mal einer! Dachte ich mir irgendwie auch, sowohl das mit der Blindleistung/Selbsterregung, als auch die Kondis. (Hab ja auch Primärseite eines 2kW-Trafo als Drossel probiert. Aber in der Klasse über paar Hundert Watt hab ich nur einen.)
Wenn mir einer gesagt hätte, "Probier 70 Müff parallel, weil X pro Hundert Watt ist so ne Faustregel", gerne:-) Dafür hätte ich auch gezahlt, alleine aus Neugier. Aber um eine Reihe Motorkondensatoren zu kaufen, nur auf Verdacht, waren auch meine Erinnerungen an die Grundlagen der Elektrischen Antriebstechnik zu schwach...
Zumal "Asynchronmotoren als Generator" eh in die Klasse "kann man schon so machen, ist aber Scheixxe" fallen. Ein "guter" Generator ist mir schlichtweg zu teuer und zu groß für meinen Anwendungen.
Thomas Prufer
Am 06.06.20 um 20:23 schrieb Thomas Prufer:
Hallo,
hast du Moos, dann nehme Kalkperlen
Peter
Jau, schein-bar be-wirk-t das nix :)
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
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