Wo bekommt man Hallsonden in kleinsten Abmessungen? Ich moechte die mag. Feldstaerke in einem Luftspalt messen. Auch Vorschlaege fuer Messanordnung willkommen (Eichung?)
-- Chris Christoph P. U. Kukulies kukulies (at) rwth-aachen.de
Wo bekommt man Hallsonden in kleinsten Abmessungen? Ich moechte die mag. Feldstaerke in einem Luftspalt messen. Auch Vorschlaege fuer Messanordnung willkommen (Eichung?)
-- Chris Christoph P. U. Kukulies kukulies (at) rwth-aachen.de
Christoph Kukulies schrieb im Beitrag ...
Klingt als ob bereits SOT23 zu dick ist, und als ob selbst ein roher Chip nicht mehr passt, wenn die bonding-Draehte nach oben gehen. Hmm, vielleicht eine Ausfraesung machen in die der Chip rein kommt ? Dann geht eventuell KSY14 (und aehnlcihe von anderen Herstellern).
Christoph,
Du schreibst leider nicht welchen Messbereich die Sonde haben soll und wie klein/duenn die Sonde sein muss. Da du dir aber Gedanken ueber Kaliebrierung machst gehe ich davon aus, dass du in erster Linie an der Magnetfeldmessung interessiert bist (und nicht an On/Off Indikation oder Positionsmessung) Schau dir mal die Sonden von F.W.Bell an, die haben die Hallelemente, die man normalerweise fuer Magnetfeldmessungen benutzt
Die Messanordnung besteht aus einer Konstantstromquelle (~100mA) und einem Differenzverstaerker der die Hallspannung verstaerkt. Die simpelste Form der Kalibrierung geschieht mit Hilfe von Referenzmagneten (0 und z.B. 5kG) unter der Annahme das der Rest linear ist. Was leider nur begrenzt richtig ist. Hallelemente (und der Messverstaerker) haben einen nicht zu vernachlaessigenden Temperaturkoeffizienten und die Linearitaet ist auch nicht perfekt. Professionelle Gausmeter speichern in einem EPROM ein Kalibrierungskurve und korrigieren Temperatureinfluesse. Kommt ganz darauf an wie genau die Messung sein soll. Wenn eine Aufloesung von ca. +/- 10 Gaus riecht kann man mit dem simplen Ansatz recht weit kommen. Wenn's mehr sein soll ist es vermutlich einfacher und billiger ein kommerzielles Gausmeter zu kaufen, da eine praezise Kalibrierung fuer Aufloesungen bis zu +/- 0.1 Gauss ansonsten eigentlich nur mit einem NMR moeglich ist.
Gruss Klaus
Interessant, hochgenau und sehr klein (SO8) ist auch die KMZ-Serie von Phillips. GMR-Sensoren in Wheatstone-Konfiguration. Mit KMZ51 bekomme ich im Erdmagnetfeld bis zu +-4mV...
Grüße Andreas
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