Funkstoerungen von 15MHz-90MHz?

Dec 15, 2006 44 Replies

Die AFU's setzten mehr und mehr auch auf Digitaltechnik. Da gibt es diese sch=F6nen AFSK Modems die Sprache gleich auf KW und UKW modulieren (genau genommen auf irgend ein Einspeisepunkt vor dem Mixer).

27 Mhz ist fast weltweit z.B. komplett dicht.

Die FCC sollte recht gut wissen, was so auf den Frequenzen rumspringt und in welchen Modulationen. Vielleicht mal anrufen und fragen oder in den Frequenzlisten nachsehen. Wenn die Leute von ARRL auch noch wirklich nett sein sollten, so d=FCrften diese auch wissen was so auf den Frequenzen rumh=FCpft.

Bei der BNetzA ist momentan Listen-Bevore-Talk und eine Beschr=E4nkung der Sendezeiten in Prozenten recht modern. (nat=FCrlich ist es auch sinvoll)

Ich habe hier nur eine Frequenz=FCbersicht zwischen 26,5Mhz und 400 Ghz von 1998 liegen. Ich kann so viel sagen: Diese angesprochenen Frequenzen sind in diesem Buch sehr dicht belegt. Im 4-Meter-Band ist der Shift z.B. 9,8Mhz

Rolf_Bombach schrieb:

POCSAG sagt mir

Hallo Rolf

Dein Pager ist auf der Frequenz von "Blaulicht-Organistationen". Trage auch so einen Tag und Nacht mit mir rum ;-)

147.325 ist in CH eine reservierte Frequenz. Aber auch die "Normalen" Pager arbeiten um 147 MHz und das Protokoll, wie die Zeichen auf dein Pager kommen ist POCSAG. Details:
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@Joerg: POCSAG ist idR ruhig, die Bursts dauern ca. 2 Sec / Telegramm. Zudem ist es eigentlich recht schmalbandig.

Gruss Thomas

Hallo Thomas,

[...]

In diesem Fall waren die Burstlaengen nicht konstant. Mal 1.5sec, dann

2sec oder auch schon mal mehr. Dann hin und wieder Dauersendung. Es muss aber deutlich unter 100MHz sein, sonst kaeme es nicht ins Geraet.
Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Das Spektrum dieser Dinger ist schmal, Bandbreite 12.5, 20 oder 25 KHz, und Modulation so gut wie immer rein in Frequenz und/oder Phase, nicht Amplitude. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. FFSK, AFSK oder FSK, Sprache in FM/F3E.

Wozu sollte das Protokoll für die EMV relevant sein?

Viele Grüße!

Ralph.

Nicht immer.

POCSAG sendet meist im idle mode alle ein bis fünf Minuten ein Telegramm, um den Empfängern zu zeigen, daß sie im Versorgungsbereich sind, und ansonsten dann eben bei Bedarf, sprich, wenn Funkrufe zu senden sind. Die proprietären Dinger der verschiedenen Hersteller machen, wozu sie Lust haben :)

Relaisstelle im 4m-Band? Wie lange ist "Dauersendung"?

Kontinuuierlich senden nur die landesweiten Anlagen von emessage, dem öffentlichen Pagingdienst. Die privat betriebenen Anlagen senden nur kurz immer mal wieder, nie länger als ca. 30 sec.

Was freilich anders aussehen kann, wenn die Anlage irgendeine Quittungs-Rückmeldung (per Telefon oder per Taste in der Station) erwartet und bis zur Bestätigung den vermeintlich unerreichbaren Empfänger permanent zu erreichen versucht - was speziell bei Alarmierungssystemen kein ungewöhnlicher Betriebsmodus ist.

Bei den meist nicht einmal mehr halb benutzten Anlagen in Krankenhäusern kann da schnell jemand, der sich verwählt (oder in der Pförtnerkabine die Bildzeitung auf den falschen Knopf legt), eine langanhaltende Paging-Orgie auslösen...

Gruß Sevo

Nein, das passiert dann auf einem separaten Rückkanal, und schon aus Gründen der Kanalbelegung wird das anders erreicht, durch zyklisches Senden des Rufes, aber niemals durch dauerhafte Kanalbelegung, die so lange das Ding für Dritte unbenutzbar macht. NOrmalerweise sind Rufe, die einer Antwort bedürfen, auf 30sec begrenzt.

Das habe ich so noch nie beobachtet.

Ralph.

Hallo Ralph,

Aus mehreren Gruenden. Einmal, weil wir dann meist Notch Filter setzen muessen und da braucht man unbedingt die Bandbreite. Zum anderen manchmal bei der Diagnose, wo man wissen muss, ob und warum gepulst gesendet wird. Ich muss manchmal einem Ingenieur von einer fremden Messagentur im Ausland erklaeren, wonach er genau suchen soll. Hin und wieder kann man auch das System so programmieren, dass es das Burstverhalten "lernt" und per DSP etwas dagegen tut. So eine Art Luxus Noise Blanker mit Goldkettchen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Hallo Ralph,

Koennte auch sein. Dauersendung kann eine halbe Stunde oder mehr sein. Sonst eher 2sec burst, 2sec Pause mit Schwankungen von +/-50%. Bei einem Relais wuerde ich eher abends nach Feierabend Dauerbetrieb vermuten, ist aber hier nicht unbedingt der Fall.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Uwe Hercksen schrieb:

Mein evince will ein Dokumentpasswort wissen...

Gruß, Johannes

PS: Ein Realname wäre nett. Ich selbst nutze nur keinen, weil mich die meisten hier bereits mit Namen kennen. Markus "Makus" Gronotte in de.sci.electronics

Johannes Bauer schrieb:

Nein, mit evince geht's, gpdf will das Passwort wissen.

Frickelsoftware, pah.

Gruß, Johannes

-- PS: Ein Realname wäre nett. Ich selbst nutze nur keinen, weil mich die meisten hier bereits mit Namen kennen. Markus "Makus" Gronotte in de.sci.electronics

Ja, die Bandbreite ist aber rein durch die Behörde schon vorgegeben. FM mit ein paar KHz Hub eben.

Gepulst ist da nix, Paging sendet immer einen Dauerträger, und wohl auch nie unter einer Sekunde. Oder zählst Du das schon zu gepulst? :) Für mich geht das bei Dingen wie GSM los, mit der Pulserei. Und ich denke nicht, daß Dein DSP das Signal demodulieren will, um die Datenrate und das genaue Verfahren zu ermitteln und womöglich den Inhalt der Message gleich aufs Bedienerdisplay zu bringen *g*

Nett - aber bei langen Signalen wird das schwierig, wenn auch die eigentliche Funktion des Gerätes beeinträchtigt wird.

Ist ja dann auch eher eine behördliche Relaisstelle, die funken Tag und Nacht. Die kurzen Signale können Auftastungen durch Störungen oder durch "SPielkinder" sein, die langen Signale dann eben massiver Funkbetrieb oder ein dauer-offenes Relais durch Störungen, was auf 4m durchaus mal der Falls ein kann, wenn kein Selektivrufverfahren zum Auftasten gefordert wird.

Hallo Ralph,

Nur sofern es ein klassisches Modulationsverfahren ist. Das ist in USA inzwischen immer weniger der Fall, allein schon aus Gruenden der Uebertragungssicherheit. Selbst bessere Schnurlostelefone fuer den Hausgebrauch senden Spread Spectrum. Manche hopsen zwischen ein paar Kanaelen, andere setzen eine "Rauschglocke" ab.

Ja, ich meinte Sekundentakt. Das haben wir auf den Aufzeichungen gesehen.

Ja, leicht ist das nicht. Aber gemacht habe ich es schon, teils mit erstaunlichem Ergebnis (Stoerung weg). Bei den SW Ingenieuren macht man sich damit aber nicht unbedingt beliebt ;-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Hallo Ralph,

Gibt es denn dafuer wie im Amateurfunk Relaisverzeichnisse, in denen Otto Normalverbraucher nachsehen kann bzw. darf, ob so eines dort in der Naehe montiert ist?

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news:wafhh.10387$ snipped-for-privacy@newssvr11.news.prodigy.net...

Hi, seit der Deregulierung ist da ziemliches Durcheinander. Eine mögliche Chance hast Du bei der örtlichen Berufsfeuerwehr, da gbits in der Regel einen Innendienstler, der die Funktechnik wartet und sich mit allerlei Asbach-Tech und sonstigen Problemen rumschlägt. Und sicher auch wissen wird, wo in seinem Alarmgebiet welche Probleme sind, weshalb die da sind und so weiter. So war das jedenfalls bei der Wache hier mal, als ich da geschnuppert habe...sehr kompetenter Bastler, der Kerl da....keine heile Bandscheibe, aber Augen an den Fingerspitzen und verzinnte Nägel...

mfg, gUnther

Der Paging-Kram ist in Europa sowas von konventionell, das glaubt man kaum, auch sonst ist hopping und SS hier eher selten, und wenn, dann auf höheren Frequenzen (GHz!) angesiedelt. Ausnahme Militär, die machen das auch bei 30-80 MHz.

Yep :)

Nein, eher nicht. Es ging um Holland? Da war meines Wissens der analoge Polizeifunk bis zur EInführung auf 4m, und sicher gibt es da auch noch andere Anwender...

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