FSK Demodulator mit PLL möglich?

May 10, 2007 9 Replies

Hallo zusammen, ich möchte gerne folgendes Signal mit einer PLL demodulieren:


2-FSK Center-frequenz: 250 kHz Frequenzhub von +-15kHz bis +- 80 kHz (variiert) Datenrate max. 120 KBit/s NRZ

Ich habe das ganze mal in dem alten DOS Programm von Philipps zum 4046 eingetippt. Dort gibt es dann ein warning, dass das verhältniss aus Frequenzhub zu Mittenfrequenz zu schlecht sei. Ich werde das ganze morgen aber trotzdem mal im Labor aufbauen.



Was mein ihr:


- Geht das Signal mit einer PLL zu demodulieren



- Wenn ja, welchen IC würdet ihr verwenden



Die Alternativlösung wäre ein Mikrorechner welcher als Frequenzzähler arbeitet und die Nulldurchgänge des Signales ausmisst. Wobei die Lösung aus Komfortgründen von wegen Programmierung des uC (von anderen Leuten) nicht bevorzugt wird.


Für eine/jede simple PLL ist das sehr kanpp. Philips hat hier durchaus recht gehabt. Bei sehr sauberen Signal mag es gehen. Alternativ wären rein digitale Demodulatoren. Aber dazu müßtest du mal erläutern, was du mit "variierend" meinst??

Gruß - Henry

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"Philipp Zipf" schrieb im Newsbeitrag news:f1vt4s$3g8$ snipped-for-privacy@online.de... | Hallo zusammen, ich möchte gerne folgendes Signal mit einer PLL | demodulieren: | | 2-FSK | Center-frequenz: 250 kHz | Frequenzhub von +-15kHz bis +- 80 kHz (variiert) | Datenrate max. 120 KBit/s NRZ | | Ich habe das ganze mal in dem alten DOS Programm von Philipps zum 4046 | eingetippt. Dort gibt es dann ein warning, dass das verhältniss aus | Frequenzhub zu Mittenfrequenz zu schlecht sei. Ich werde das ganze | morgen aber trotzdem mal im Labor aufbauen. | | Was mein ihr: | | - Geht das Signal mit einer PLL zu demodulieren | - Wenn ja, welchen IC würdet ihr verwenden | | Die Alternativlösung wäre ein Mikrorechner welcher als Frequenzzähler | arbeitet und die Nulldurchgänge des Signales ausmisst. Wobei die Lösung | aus Komfortgründen von wegen Programmierung des uC (von anderen Leuten) | nicht bevorzugt wird.

Verrauscht ist es nicht ?

Ein z.B. 8 Bit Controller wird auf der Trägerfrequenz aber nicht können. Im Audiobereich wo 300 - 1200 Kbaud FSK-Modems tun, zählt man nicht Nulldurchgang, sondern hat als FSK-Demodulator typisch Autokorrelation ( delay & multiply ).

MfG JRD

Da ist natürlich ein "K" zuviel ...

MfG JRD

Warum nicht einfach ein guter, alter Diskriminator?

Ralph.

"Ralph A. Schmid, dk5ras" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com... | "Henry" wrote: | | > Alternativ wären rein digitale Demodulatoren. | | Warum nicht einfach ein guter, alter Diskriminator?

Noch nie probiert. Wenns geht, warum nicht. Es gibt sehr viele Möglichkeiten FKS zu demodulieren.

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

Die high-tech Variante ?

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MfG JRD

Rafael Deliano schrieb:

variierend bedeutet, daß bei Test 1 ein Frequenzhub 1 vorkommt, der jeweils fix ist. Bei Test 2 Frequenzhub 2, usw. . Hab das ganze heute nicht zum laufen bekommen, war aber auch auf Lochrasterplatine. Mache am WE ne richtige Platine mit SMD Bestückung wo auch alle 6 Schleifen drauf aufgebaut werden (jeweils 2 Filtertypen bei

3 Phasenkomparatoren)

Das Bandpassfilter kam mir auch schon in den Sinn (PLLs interessieren mich halt im Moment :) )

Ich denke ich werde mal alle 3 Möglichkeiten durchprobieren und vergleichen was die beste performance hat, bzw. überhaupt probieren die PLL-Demodulation hinzubekommen

Das Eingangsbandfilter hat man bei jedem FSK-Dekoder - egal wie er arbeitet. Bei einem der besseren Konzepte mit getrennten Bandpässen für jeweils Ton 1 und Ton 2, kann man es in diesen Bandfiltern mit integrieren. Für optimalen Störabstand liegen die beiden Töne nur im Abstand von MSK entfernt.

Du redest auf einmal von 6 Schleifen? Hast du 6 parallele FSK-Kanäle - also 12 Töne?

Ich würde es als Autokorrelations-Demodulator versuchen. Der kann auch bei MSK und relativ schlechtem Störabstand gute Ergebnisse liefern. Das Verhältnis zwischen Detektionsleistung und Bauelementeaufwand ist nicht zu übertreffen.

- Henry

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"Philipp Zipf" schrieb im Newsbeitrag news:f22f3i$e6s$ snipped-for-privacy@online.de... | Rafael Deliano schrieb: | >> Warum nicht einfach ein guter, alter Diskriminator? | > Die high-tech Variante ? | >

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| > MfG JRD | | variierend bedeutet, daß bei Test 1 ein Frequenzhub 1 vorkommt, der | jeweils fix ist. Bei Test 2 Frequenzhub 2, usw. . | Hab das ganze heute nicht zum laufen bekommen, war aber auch auf | Lochrasterplatine. Mache am WE ne richtige Platine mit SMD Bestückung wo | auch alle 6 Schleifen drauf aufgebaut werden (jeweils 2 Filtertypen bei | 3 Phasenkomparatoren) | | Das Bandpassfilter kam mir auch schon in den Sinn (PLLs interessieren | mich halt im Moment :) ) | | Ich denke ich werde mal alle 3 Möglichkeiten durchprobieren und | vergleichen was die beste performance hat, bzw. überhaupt probieren die | PLL-Demodulation hinzubekommen

Rafael Deliano schrieb:

Nonzero BER guaranteed :-]

mfg Rolf Bombach

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