Enorm hohe Ladespannung = Batterie kaputt?

May 01, 2004 21 Replies

In meinen Autos fahre ich seit mindestens 15 Jahren nur "wartungsfreie" Akkus, während dieser Zeit habe ich nicht einmal den Flüssigkeitsstand kontrolliert, geschweige denn Wasser nachgefüllt. In meine Motorrädern fahre ich ausschliesslich herkömmliche Akkus, d.h. gelegentlich kontrollieren und nachfüllen. Weder der eine noch der andere Typ zeigte Vor- oder Nachteile bezüglich der Lebensdauer. Die schlechteren sterben schnell, die besseren halten länger. Wobei das bei meinen noch nicht einmal unbedingt mit dem Verkaufspreis korrellierte. Auf keinen Fall jedoch mit der Wartung(-sfreiheit).

Einige meiner Bekannten fahren Hawker in ihren Motorrädern, sie sind allesamt sehr zufrieden damit. Soviel zu Vorurteilen.

Michael

Auf Dauer ist aber jedes noch so kleine Zyklen von Starterbatterien zu vermeiden, so gut es geht. Starter- batterien sind nur auf kurze, hohe Stromaufnahme optimiert, auf nichts sonst. Für Zyklenbetrieb kommen Traktionsbatterien und dergleichen in Frage. Starterbatterien sind in Linienbussen nach wenigen Wochen (3 z.B.) total hin. Anode derbröselt und ver- schlammt. Werden an den Endstationen zu stark gezykelt,

1/4 h a 20-30A sieht nach wenig aus, gibt der Batterie aber im nu den Rest. Ziemlich idiotisch ist auch der Standby-Verbrauch von 2A von einigen Ticketautomaten. Der Anlassvorgang spielt für die Lebensdauer dort keine Rolle, überraschenderweise. Traktionsbatterien halten immerhin 1 Jahr. War neulich eine Studie in den Enet-News (pdf gratis).

Zum Bleistift von der Batterie. Bleiakku ist nicht gleich Bleiakku.

mfg Rolf Bombach

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