Digitale Logik

Jan 28, 2006 8 Replies

Hallo Leute,



ich habe hier eine Aufgabe, mit der ich nicht ganz klarkomme:



Also es geht um den Entwurf einer Kodierung f=FCr eine Siebensegmentanzeige. Dabei soll der 4-bit-lange Eingang (entspricht den Bin=E4rzahlen f=FCr 0 bis 9) so auf einen 7-bit-langen Ausgang abgebildet werden, da=DF man damit die entsprechenden Segmente einer LED-Anzeige ansteuern kann. Sind also letztenendes 7 Wahrheitstabellen f=FCr die vier Eingangsvariablen. Dazu sollen dann die Minimalformen mittels KV-Diagrammen bestimmt werden. Soweit, sogut - das war bisher auch kein Problem. Nun soll dann aber im letzten Teil die gesamte Schaltung ausschlie=DFlich mit NAND-Gattern aufgebaut werden. Man kann das ganze nat=FCrlich so angehen, da=DF man einfach mal anf=E4ngt mit Boolscher Algebra umzuformen, und zwar solange, bis halt was NAND-artiges dabei rauskommt. Irgendwie scheint mir das aber nicht der eleganteste Weg zu sein. Gibt es kein Standard-Verfahren ala KV-Diagramm oder =E4hnliches, mit der man eine NAND-Schaltung gewinnt?



Vielen Dank



snipped-for-privacy@gmx.net schrieb:

Hmm.. Vielleicht hilft ja der Tip, dass man aus NAND-Gattern sowohl einen einfachen Inverter als auch eine AND-Verknüpfung herstellen kann. Wenn Dir die konjunktive Normalform was sagt, wird es gehen.

Gruss Udo

schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@f14g2000cwb.googlegroups.com...

Normalerweise kommt was zweistufiges bei raus, bei dem erst alle UND-Verknuepfungen durch parallel liegende UND-Gatter mit 1-4 Eingaengen erfolgen, und dann 7 mal die notwendige Anzahl UND-Ausgaenge per ODER (mit 1-9 EIngaenge) zu einem Ausgang zusammengefasst werden. Wenn aber nun aus dem UND ein NAND wird, wird aus dem ODER ein ...? Nicht aufgepasst ?

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Ja, das ist mir bekannt. Das habe ich auch schon probiert, z.b. die Negation von A als A NAND A darzustellen, f=FCr OR und AND gibts entsprechende Darstellungen. Wenn ich jetzt meine Minimalform habe, zB die DNF, und alle AND, OR und NOT Verkn=FCpfungen ersetze durch die obigen NAND-Darstellungen, wird der gesamte Ausdruch ziemlich l=E4nglich. Die Frage ging ja eher in die Richtung: wenn man eine Wahrheitstabelle hat, wie findet man dann die optimale NAND-Schaltung, also die, die mit den wenigsten NAND-Gattern auskommt. Dazu m=FC=DFte es doch ein Verfahren geben...?

Gru=DF

Etwa ein NOR? Und dieses baue ich mir dann aus NANDS zusammen? Es sollen ja nur solche vorkommen...

Ist das dann schon die Schaltung mit der minimalen NAND-Gatter-Anzahl?

Gru=DF

snipped-for-privacy@gmx.net snipped-for-privacy@gmx.net schrieb:

KV Diagramm

formatting link

Grüße Andy

schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@o13g2000cwo.googlegroups.com...

Raten ?

In welchem Verein ist du denn, Bingoklub im Altersheim ?

-- Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage:

formatting link
de.sci.electronics FAQ:
formatting link
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

snipped-for-privacy@gmx.net schrieb:

Ein kleiner Tipp (an einem Beispiel):

A*/B + /A*B

= /( /( A*/B + /A*B ) )

= /( /(A*/B) * /(/A*B) )

.. und wie Du die Negationen /A und /B mit NAND hinbekommen kannst, war ja bereits klar.

Viel Erfolg,

Markus.

Ich würde mal sagen Fröhliche Montage, 24 Hour Party People eben.[1]

Gruß Henning

[1]
formatting link

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required