Oliver Bartels schrieb:
Daniel D=FCsentrieb h=E4tte jetzt schon eine Verbesserungs-Idee zum MRT!
--=20 mfg hdw
Oliver Bartels schrieb:
Daniel D=FCsentrieb h=E4tte jetzt schon eine Verbesserungs-Idee zum MRT!
--=20 mfg hdw
Horst-D.Winzler schreibt:
Es gibt eine Menge Leute, die Verbesserungen zum MRT haben.
Die Technik ist relativ jung und es werden noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgereizt, gewscheige denn klinisch eingesetzt.
N.
Am MRT wird ganz massiv weiter geforscht, es geht bis zur Spektroskopie im Körper, die dann sagt, was für Stoffe an einer Stelle vorliegen.
Nichtsdestotrotz ist die Qualität und Detailschärfe der Bilder wirklich beeindruckend, wovon ich mich selber überzeugen konnte. Vorallem wenn man bedenkt, dass das alles nur per Magnetfeld und ohne ionisierende Strahlen abläuft. Es ist extrem scharf, kein Vergleich zum einfachen 0815-Röntgenbild.
Deshalb die erste Verbesserungs-Idee, die andere aber sicher auch schon hatten: Man sollte schauen, die Technik einfacher hinzubekommen, damit sie von mehr Leuten genutzt werden kann, ähnlich wie beim gewöhnlichen Ultraschall. Ich weiß, das benötigte starke Magnetfeld ist nicht trivial herzustellen.
Gruß Oliver
Ohje, ich habe wohl zugenommen - deswegen geht also meine neue Armbanduhr nach :-(
Um wieviel Femtosec. denn?
--=20 mfg hdw
"Henry Kiefer" schrieb im Newsbeitrag news:47add46b$0$2297$ snipped-for-privacy@newsspool4.arcor-online.net...
Dann wird dort halt das Wirtschaftswachstum zusammenbrechen, und stattdessen wird in Afrika oder wo sonst auf Patente geschissen wird, das Wirtschaftswachstum schwindelerregende Hoehen aufweisen.
Es gibt eine KLARE Korrelation zwsichen Patenten und wirtschaftlicher Stagnation.
MaWin schrieb:
und
Das mag sein. Wie sieht denn deine Alternative zu Patenten aus?
- Henry
Henry Kiefer schrieb:
Betriebsgeheimnis, "Intelligente" Module. Wird von vielen Unternehmen bereits mit Erfolg verfolgt ;-)
Oliver Bartels schrieb:
BTW "Fehler" in einem Schaltungsgestaltung.
Und das zu erzeugen, macht auch keine "Spas". Aber wer weiß ;-)
horst-d.winzler schrieb:
Ja ja, es wurde aber MaWin gefragt.
- Henry
Henry Kiefer schrieb:
Dann schick ihm direkt eine Mail. In einem öffentlichen Medium ist immer damit zu rechen, das jemand anderes antwortet. Ist ja auch gerade der Reiz der Sache.
"Henry Kiefer" schrieb im Newsbeitrag news:47add8f5$0$381$ snipped-for-privacy@newsspool2.arcor-online.net...
Das Wettbewerbsrecht, hab ich hier schon mehrmals ausgefuehrt.
-- Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage:
MaWin schrieb:
Aha.
- Henry
Henry Kiefer schrieb:
...
Naja, gerade die, die die meisten Patente haben, sind ja i.d.R. Anhänger einer freien Marktwirtschaft, des freien Spiels der Kräfte. (Jedenfalls wenn es um den Schutz anderer, z.B. der Mitarbeiter geht.) Man könnte sie beim Wort nehmen und auch das den Markt regeln lassen ;-)
Die Grundidee der Patente, den Erfinder mit einem zeitlich begrenztem Monopol dafür zu entschädigen, daß er seine Erfindung zum Nutzen der Allgemeinheit veröffentlicht, halt ich nicht für falsch.
Natürlich dürfen keine "Entdeckungen", wie Naturgesetze oder Gene (wer hat's erfunden?) patentierbar sein. Und nicht jeder triviale Mist.
Falk
Das ist leider zu wachsweich, weil irgendeiner immer schwören wird, er habe es schon vorher gemacht.
Genau das will man nicht. Man will einen Eingangsstempel und eine knallharte Prüfung. Und alles, was bei der durchfällt, ist dann eben auch definitiv _nicht_ geschützt.
Bei komplexer Software und anderen Werken entsprechend dem Urheberrecht läßt sich das "wer hats erfunden" recht gut nachvollziehen, weil da die Wahrscheinlichkeit, dass einer einfach _alle_ Programmbefehle exakt so wie der Urheber codiert, gegen Null geht.
Aber nimm z.B. mein HV Schalter Patent:
Klar definierter Anspruch, nix allumfassendes und geprüft neu. Nachprüfung beim Wettbewerbsprodukt kann mittels Säge erfolgen, wenn dann die Wafers, Keramikstäbchen und Kupfer- oder Aluteile entsprechend der Beschreibung rauskullern, ist die Sache ziemlich klar (zumindest für den Profi-Kadi mit Gutachter).
Wir überlegen, dass bei Gelegenheit mal mit Wafern tatsächlich selber aufzubauen, so teuer ist die Fertigung nicht. Aber auch nicht so billig, dass ich es verschmerzen kann, mal eben
30.000 Euro in die Tonne zu treten, weil der Wettbewerb alles abkupfert.Nur: Ohne Patent nach Wettbewerbsrecht wäre der Nachweis beliebig schwierig, dann hätten wir US Verhältnisse. Und was mache ich dann ? Dann nimmt der Wettbewerber die Säge und sagt: "Danke für die kostenlose F+E".
Der Zustand in den USA zeigt doch eigentlich genau, wie es aussieht, wenn man _kein_ (funktionierendes) Patentsystem hat. Die patentieren einfach alles, das ist da so wie eine "ich bin auf dem Gebiet tätig" Registratur, ohne echten Eingangsstempel (eben "first to invent") und ohne wirkliche Prüfung der Erfindungshöhe. Sprich: Das Patent wird zum "me too" Ablassbrief degradiert. Ein bisserl umformuliert und schon hat ein zweiter die gleichen Ansprüche ...
Mit echten Patenten hat das fast nichts mehr zu tun.
Das Ergebnis: Ein Eldorado für Anwälte, kleine haben kaum eine Chance, es sei denn, bei ihnen steigt ein Geierfonds ein, und dann kriegt der die ganze Kohle.
Das ist die Lösung nach Wettbewerbsrecht.
Willst Du die wirklich ?
Gruß Oliver
"Oliver Bartels" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...
Loese dich von unrealistischen Utopien.
Prior Art: Marx-Generator. Auch dort werden Schalter, die auf unterschiedlichem Hochspannungslevel liegen, durch Lichtstrahlen (dort UV-Licht, bei dir sichtbares) zeitgleich durchgeschaltet.
Das du nun 'modernere' MOSFETs statt Funkenstrecken als Schalter verwendest, ist nach MEINER Meinung kein Patent wert, sondern einfach eine Folge der Zeit - es gibt die MOSFETs eben heute erst, Marx kannte sie noch nicht, und der Aufbau, den du vorschlaegst, ist einfach eine Zwangsfolge der Bauform, keine erfinderische Hoehe.
DU wirst das anders sehen, keine Frage, Befangenheit, ich waere ja auch von meiner eigenen Genialitaet ueberzeugt :-).
Die Frage ist, wie das ein Patentamtspruefer einordnet. Und diese Frage ist eigentlich klar beantwortbar, denn er ist auch befangen: Da das Patentamt bei weitem mehr Geld mit neuen Patenten verdient als mit Ablehnungen, ist auch dessen Entscheidung klar, denn er handelt im Eigeninteresse: Er wird deine Anmeldung zulassen (ganz egal ob er auf den Marx-Generator als prior art, den du in deiner Anmeldung nicht erwaehnst, ueberhaupt gekommen ist), und dich Gebuehren bezahlen lassen, und die wahre Entscheidung welche erfinderische Hoehe das Dank der prior art hatte, einem Richter ueberlassen, der seinerseits leider kaum technisches Verstaendnis haben wird.
Er ist so, wie ein Patentsystem prinzipbedingt werden muss, auch unseres (bzw. das europaeische) weil Patente prinzipiell Unfug sind: Man kann Ideen nicht verbieten.
Es entfaellt der ganze Overhead des Patentamtes, und die Anwaelte bist du sowieso nicht los: Wie willst du sonst gegen jemanden vorgehen, der dein Patent verletzt? Wenn du dir (ueber alle 3 Instanzen, denn vorher bekommst du es nicht ersetzt, falls du uebrhaupt gewinnst, was keineswegs sicher ist) nicht Gerichts- und Anwaltskosten leisten kannst, kannst du dein Patent sowieso ncht verteidigen. Wenn du den Streitwert, um Gerichts- und Anwaltskosten zu sparen, zu niedrig ansetzt, kauft dir der Gegener dein Patent einfach zum Streitwert ab.
Vergiss Patente. Schoene Zettel, um sie sich an die Wand zu heften, die das Ego heben, aber ich behalte meine Ideen lieber fuer mich.
"Oliver Bartels" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...
Damit richtig wird, haehte ich schreiben sollen: Deins wird per Mikrowellen, Marx's per Lichtwellen gezuendet. Egal, beides elektromagnetische Wellen.
Du hast das entweder nicht gelesen oder nicht verstanden.
Bei mir gewöhnliche Hochfrequenz im GHz-Bereich im Hohlleiter, der durch die spezielle Konstruktion gebildet wird.
Kein Licht (also keine Terrahertz ;-) Denn mit einem Metall-Lichtwellenleiter wird man sich wegen Schatten etc. sehr schwer tun und ein echter LWL müßte sehr aufwendig mit dem Die verbunden werden.
Ausgekoppelt wird direkt per Miniatur-Patchantenne. Und damit das ganze klein bleibt, wird der Hohlleiter mit einer Keramik mit hohem epsilon-r gefüllt.
So, und was hat das nun bitte mit dem Marx-Generator zu tun, außer dass da Schalter in Serie sind (wer hätte es gedacht) und irgendwie zur halbwegs gleichen Zeit geschaltet werden.
Again: Du hast den Trick mit dem Hohlleiter nicht verstanden.
Der Hohlleiter hat zudem den netten Nebeneffekt, dass er a) Fehlzündungen sicher vermeidet, da ist die Hohlleiter- Wellenlänge dagegen. b) einen definierten Pegel beim Auskoppeln auf der gesamten Chipoberfläche liefert und eine absolut synchrone flächige Zündung erlaubt.
b) ist vorallem bei _Thyristoren_ wichtig, für genau die ist das Patent gedacht. Steht da übrigens auch.
Bei Patenten ist das entscheidend, was _nach_ dem "dadurch gekennzeichnet, dass" steht, der Text davor ist _immer_ Stand der Technik.
Den Marx Generator kennt er, aber der beschreibt das halt nicht. Kein Hohlleiter, kein Thyristor usw.
Man kann nicht hergehen und jedes Patent z.B. auf eine Innovation im Automotor verweigern, nur weil es schon früher Pferdewagen gab, die auch schon vier Räder und einen 1PS Biomotor hatten.
Derlei ist nicht Sinn einer Prüfung der Erfindungshöhe.
Man will auch keine Ideen verbieten. Aber man möchte verhindern, dass die Leute die Ideen mit ins Grab nehmen.
Ich kann z.B. bei offensichtlichen Verletzungen eine einstweilige Verfügung beantragen. Das geht sehr schnell.
Im übrigen kann man hierzulande sehr wohl Patentverfahren gegen Große finanzieren. BTDT, beim Bundespatentgericht hat die Bank mit angeschlossener korrupter Elektoabteilung den Schwanz eingezogen :-)
Dazu braucht es einen Verkäufer. Ich _muss_ nämlich ihm erstmal garnix verkaufen. Der Gag ist, dass ich dem Gegner auch bei niedrigem Streitwert einen Einsatz verbieten kann. Dann hat er ein Problem.
Genau letzteres möchte man vermeiden, die Geheimnistuerei ist am Ende zum Schaden der Gesellschaft.
Gruß Oliver
Aha. Erst lesen, dann schreiben ;-)
Gamma und Röntgenstrahlung sind auch nur elektromagnetische Wellen so wie Funk.
Sag' doch bitte dem Konrad Röntgen, er möge sein Preisgeld aus Stockholm umgehend dem Heinrich Hertz überweisen ;-)
Den Autovergleich findest Du im anderen Posting, schon die alten Römer hatten Pferdewagen ;-)
Ciao Oliver
Oliver Bartels schrieb: ...
Auf die Gefahr hin, daß das als Anbiederung mißverstanden wird, die "Vorab-Information zu einem lizensierbaren Patent" gefällt mir.
Falk
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