eben las ich auf heise.de, daß da eine Forschertruppe in Florida einen CMOS Oszillator bei 410GHz zum Schwingen bekommen hat. Das ist sicherlich sehr hübsch. Aber mir stellte sich die Frage, wie mißt man so etwas überhaubt ? Bei 400Ghz ist die Kapazität eines "notmalen" Tastkopfes sicherlich schon ein Kurzschluß.
Gruß Hans
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G
gUnther nanonüm
"Hans Müller" schrieb im Newsbeitrag news:foeoll$jfu$ snipped-for-privacy@news1.ewetel.de...
schon ein Kurzschluß.
Hi, "Ober" bzw Unterwellen? Energieverbrauch jenseits der Wärmeabgabemenge? Optische Effekte?
mfg,
gUnther
R
Rüdiger Klenner
"gUnther nanonüm" schrieb:
Wenn man sich die Pressemitteilung auf der Seite der Uni anguckt, steht da dass am Oszillator noch eine Antennenstruktur hängt.
H
Horst-D.Winzler
Hans M=FCller schrieb:
Oszillator vermutlich als Ringoszillator erstellt? Schwingzustand m=FC=DF= te sich am Stromverbrauch bemerkbar machen. Das Ding sollte aber auch strahlen.
--=20 mfg hdw
H
Hans Müller
Ja, das klingt interessant,
aber ich frage mich wie MESSE ich die Schwingfrequenz. Ein Zähler mit 400GHz ist sicherlich nicht so einfach - oder ? Oder wird die Frequenz aus der Geometrie der Bauelemente geschätzt ?
Gruß Hans
D
Dieter Wiedmann
Hans Müller schrieb:
Gitter.
Gruß Dieter
H
horst-d.winzler
Dieter Wiedmann schrieb:
formatting link
Trivial dürfte Messung wohl nicht sein ;-)
mfg hdw
U
Uwe Hercksen
Hans Müller schrieb:
Hallo,
Du brauchst ja keinen kompletten Dezimalzähler mit etlichen Stellen für
400 GHz, ein T-Flipflop das die Frequenz halbieren kann reicht. Man halbiert einige Male bis man in einem Bereich für übliche Zähler ist und multipliziert das Ergebnis mit dem Faktor des Vorteilers. Für bis zu 46 GHz gibt es ja fertige Mikrowellenzähler von agilent.
Bye
H
Harald Wilhelms
r
und
Es gibt wohl inzwischen auch Z=E4hler, die bis in den optischen Frequenzbereich hinein funktionieren. Siehe u.a. hier:
formatting link
Gruss Harald
H
Horst-D.Winzler
f=FCr
ist und
46
=C4hem, wo steht dort etwas =FCber direkte Teilung? Aber etwas =FCber Oberwellenmischung.
Wie Dieter schon schrieb, Stichwort: Gitter
--=20 mfg hdw
H
Harald Wilhelms
=FCr
ist und
46
ja, Superhet-Prinzip. Man benutzt daf=FCr wohl sog. Frequenzkammgeneratoren. Gruss Harald
H
Horst-D.Winzler
Harald Wilhelms schrieb:
Derzeit noch Oberwellenmischer (mW mit erbeteten) Tunneldioden.
formatting link
Der Artikel l=E4=DFt erahnen, das die Realisierung von Kammgeneratoren erw=FCnscht hoher Konstanz mitnichten trivial ist ;-)
--=20 mfg hdw
H
Harald Wilhelms
Schon klar. Die Erwartungen an Uhren, die noch etwa um den Faktor hundert genauer sind als die derzeitigen C=E4siumuhren, sind aber so gross, das daran z.Z. wirklich intensiv geforscht wird. Gruss Harald
H
Henry Kiefer
Harald Wilhelms schrieb:
Woür kann man die dann praktisch einsetzen?
- Henry
www.ehydra.dyndns.info
K
Kai-Martin Knaak
Hier in Hannover zum Beispiel :-)
Zur Suche nach Erdöl. Im Ernst. Die Masse im Untergrund nimmt über die Gravitation Einfluss auf die lokale Zeit. Wenn man eine genügend genaue Uhr mit einer an einem bekannten Ort stehenden vergleicht bekommt man Aussagen über den die in der Tiefe eingelagerten Schichten.
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Kai-Martin Knaak
http://lilalaser.de/blog
H
Henry Kiefer
Unglaublich. Am Roten Meer ist die Schwerkraft wohl auch niedriger als normal.
- Henry
www.ehydra.dyndns.info
H
Horst-D.Winzler
Henry Kiefer schrieb:
Und am Equator noch geringer. Un die Erde ist auch keine ideale Kugel.
mfg hdw
S
Stefan Engler
Deswegen heißt es ja auch, dass die Erde ein Geoid ist. (kleiner Scherz, denn der Geoid wird mit der Form der Erde definiert)
Wegen den unterschiedlichen Zeiten wurde doch extra die UTM 2 eingeführt, damit alle Uhren gleich gehen? Warum traibt man wieder den Aufwand zurück und misst die Zeit überall gesondert, wo man sich doch ein Zeitnormal einige konnte.
Irgdenwie muss die Bundesregierung geahnt haben, dass bald der Bereich von 400 Ghz erschlossen wird und hat natürlich schon 2005 eine Beschränkung der maximal zulässig Leistung angeordnet und den Frequenzbereich schon einmal grob aufgeteilt.
Aber in wieweit fallen 400GHz noch in das EMVG??
M
MaWin
"Kai-Martin Knaak" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@lilalaser.de...
Nur warum sollte nur Erdoel eine andere Masse im Untergrund sein ? Es gibt doch wohl MiIlionen von Schichtaufbauten in der Erde, die zu demselben Gravitationseffekt fuehren wuerden.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
O
Oliver Bartels
Man sollte halt nicht nur an einer Stelle messen und ggf. weitere Einflüsse auf das Gravitationsfeld wie z.B. durch den Mond und die Planeten mit einbeziehen.
Dann dürfte das übliche Spielchen mit Orthogonal- Transformationen wie auch beim CT oder MRT (Kernspin-Tomographen) anwendbar sein, um ein räumliches Bild zu erhalten. Vorausgesetzt, die Auflösung der Messung ist hoch genug.
Vorallem dürfte es äußerst interessant sein, diese Messung mit anderen seismischen Messungen zu kombinieren, weil man damit einen komplett unabhängigen Zweitweg zur Bestimmung der Dichte erhält.
Der Effekt "viel Masse in der Nähe macht Uhren langsam" ist ganz klar experimentell belegt, auch wenn andere vorhergesagte Effekte aus der Allgemeinen Relativität wie Gravitationswellen auf wackeligen Beinen stehen. Aber dass man die Theorie noch nicht wirklich verstanden hat, sollte einen von der Nutzung nicht abhalten ;-)
Gruß Oliver
P.s.: ... dessen Knie letzten Donnerstag im MRT war, gottseidank nix dramatisches, aber ja, das Verfahren funktioniert.