Centronics Eprommer aus Elektor März 1990

Nov 03, 2025 Last reply: 7 months ago 29 Replies

Hallo NG,



ich weiß, daß diese Frage "etwas" aus der Zeit fällt. Ich habe noch so einen Eprommer nebst des dazugehörigen Artikels. Allerdings kann ich mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wie die Trimmer für die Einstellung der Programmierspannungen (12,5 / 21 / 25 Volt) eingestellt wurden. Mein Gerät liest zwar EPROMS, kann sie aber nicht schreiben. Ich nehme an, daß nach mehr als 35 Jahren die Trimmer justiert werden müßten - nur wie?



Beste Grüße! Jan


Am 03.11.2025 um 01:37 schrieb Jan Ernst Voß:

Benötigst Du den Artikel? Ich kann ihn Dir per Email zusenden. Falls ja, bitte maile mir an die Adresse, die auf dieser Seite steht.

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Gruß Andreas

Am 03.11.2025 um 07:41 schrieb Andreas Fecht:

Hallo Andreas,

das ist sehr freundlich von Dir, ich benötige den Artikel aber nicht. Mir liegt das Elektor-Heft von damals im Original vor.

Vielleicht liegt es auch gar nicht an den Trimmern. Die Software ist von

1988, vielleicht braucht man einen PC aus dieser Zeit, weil neuere viel zu schnell sind. Vielleicht finde ich noch einen lahmen 386er, XT- und 286er Platinen habe ich längst entsorgt.

Beste Grüße! Jan

Am 03.11.2025 um 15:28 schrieb Jan Ernst Voß:

Ich kenne das Teil ja jetzt nicht, aber wenn das von 1988 ist, das ist dann doch bestimmt eine 16bit (DOS-) Software. Die läuft unter modernen Windowsen schon lange nicht mehr. Also entweder Uralt-PC finden /oder/ VMWare installieren und dort ein altes DOS erstellen.

HTH, Wolferl

Evtl. geht auch das Programm DOSBox. Da kann man auch die Geschwindigkeit des simulierten Rechners einstellen. Ob der Druckerport durchgereicht wird, weiss ich aber jetzt nicht. DOSBox ist eigentlich dafür gemacht, um alte DOS-Spiele auf moderneren Rechnern laufen zu lassen.

"Wolferl" schrieb:

Kann man aus VMWare mit einen DOS-Programm frei auf den LPT-Port zugreifen?

Ich hatte mal ein ähnliches Problem, da hatte ich einen USB-Stick mit DOS vom Win98 bootbar gemacht und darauf das DOS-Programm laufen lassen.

Frank

Hallo,

Am 03.11.25 um 22:19 schrieb Frank Müller:

Freedos gibt es auch noch:

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gibt es auch eine USB-Version.

Bernd Mayer

Am 03.11.25 um 22:19 schrieb Frank Müller:

Ich habe mal unter VMware eine Win XP-Maschine gebaut, die kommt mit meinem ALL-11-Programmer klar, über ein USB <--> V.24-Kabel von Hama aus dem Blödmarkt.

Ebenso läuft Dos5 unter VMware, da habe ich aber nur eine Boot-Disk für meinen SNA-33 Spektrum-Analyzer gebastelt.

Eigentlich will ich von VMware weg. Seit die von Broadcom gekauft wurden geht es nur noch bergab.

Die Frage ist dann noch, wie penibel der Printerport über USB emuliert wird. Der Programmer könnte mehr brauchen als nur das Handshake zur Ein/Ausgabe von Bytes. Das geht möglicherweise schon bei PaperEmpty los.

Gruß, Gerhard

Ich gehe bei preiswerten Designs aus der Zeit vor allem davon aus, daß das Programmiertiming per Software gemacht wird. Wenn das per Delay-Schleife implementiert ist, ist das übel, aber selbst per Timer wird das durch die Emulationsschichten kein sauberes Programmiertiming am Sockel erzeugen können.

Will sagen: zum Auslesen mag das noch gehen, zum Programmieren würde ich so eine Konstruktion auf keinen Fall einsetzen wollen - jedenfalls, wenn die programmierten EPROMs ihre Daten längere Zeit stabil halten sollen.

cu Michael

Am 03.11.25 um 01:37 schrieb Jan Ernst Voß:

Vielleicht genügt etwas Kontaktspray und rütteln ... Scotty würd's tun :-)

Gruß

Gregor

Am 03.11.25 um 01:37 schrieb Jan Ernst Voß:

Da du den Artikel dazu ja hast: Steht dort nichts zu den Trimmern? Und evtl. auch was zur eigentlichen Spannungsversorgung und woher die kommen soll? Denn: Ein Centronics Port liefert dir keine 12-25 Volt das ist mal klar.

Ich würde da also ein Externes Netzteil erwarten oder eine Spannungs-vervielfacher-Schaltung die aus <Eingang> aus <irgendeiner_Quelle> dann eine der o.g. Erzeugt. Oder beides, denn es gab auch EPROMs die Zwei Spannungen brauchten.

Bye/ /Kay

Gerade mal im Archiv nachgesehen: das Teil hat einen auf der Platine integrierten Netztrafo, und einen LM317, dessen Feedback umgeschaltet wird - da sitzen dann die Trimmer.

Ich würde erwarten, daß die Software einen Einstellmodus hat, wo einfach die verschiedenen Spannungen dauerhaft an den Sockel gelegt werden - dann Multimeter anklemmen und Trimmer auf Sollwert justieren.

Wenn es das nicht gibt, muß man ohne eingesetztes EPROM einen Programmiervorgang starten und per Oszilloskop messen.

Aber: ich würde (zumindest zum Beschreiben von EPROMs) die Finger davon lassen, das Programmiertiming wird in Software gemacht und ist garantiert völlig daneben, auch auf einem nach heutigem Maßstab sehr alten Rechner.

Wenn man natürlich noch einen Rechner von 1990 hat ...

cu Michael

Ich erinnere mich von damals an Deinen Namen als den eines Fachmanns auf genau dem Gebiet. Trotzdem, die Rechner waren zu der Zeit schon schnell (4.7 MHz gab es kaum noch) und Programmierzeiten lang, Mikrosekunden und mehr.

Ich kann mir schwer vorstellen, so etwas mit Zyklenzählen zu machen. Waren da nicht schon Wartebefehle und Timer im Einsatz? Wenn ja, sollte es egal sein.

Zu der Zeit sollten es 12 MHz Takt oder mehr und 386'er schon gegeben haben (aus dem Bauch heraus). Aber die Parallele Schnittstelle dürfte da m.E. noch nicht wirklich schneller gewesen sein. Und im üblichen (Default) SPP Modus stehen da zwar 8 Bit Parallel zum Schreiben zur Verfügung, aber eben nicht zum Lesen. Außer man hätte einen der ParPorts die doch noch unidirektional funktionierten - was man wohl nur durch experimente raus findet. Kurz: EPROM brennen sollte darüber mit einem Schnelleren Takt (Strobe?) gehen (können). Die Frage ist wohl ob die Brenner-HW da z.b. automatisch die EPROM-Adresse hoch zählt wenn die Daten vom PC im "Drucker"takt raus geschrieben werden.

Wozu eigentlich? Eine Echte "Adresse" gibt es im Brenner eh nicht, der muß nur von 0 an aufwärts zählen und einen Takt halten können den z.b. die Strobe-Leitung vorgibt und z.b. mit BUSY den PC warten lassen. Vom PC aus kann das dann einfach ein 8-Bit Datum sein das zum LPT raus geschrieben wird, einmal Strobe und dann wiederholen. Ich bin da jetzt nicht (mehr) sicher, aber es könnte vom PC auch möglich sein das Erfolgreiche Senden in Software ab zu fragen (oder notfalls BUSY aus zu werten) - und dann erst das nächste Datum zu senden. Dann hängt das Tempo komplett vom Externen Gerät ab und Timer oder Schleifen wären m.E. nicht nötig. Allenfalls um ein Flag zu Pollen bis/ob es sich ändert. Aber das Gerät soll lt. Anrißtext "universell" sein.

Im Idealfall muß man das EPROM-Image/Binary nach den Preliminarien (Spannung einstellen und ???) nur noch ganz normal "ausdrucken".

Falls hier jemand einen Login bei Elektor hat: Den Artikel gibt es dort noch

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Bei Archive.org findet sich genau DAS Jahrzehnt NICHT. Da ist eine Lücke zwischen 12/1989 und 2000.

Im Grunde kann so ein Brenner wie ein Externer Druckerspooler ein (Halber) FIFO-Speicher sein der quasi nur aus "FI" (First In) besteht, weil dessen Speicher eben kein RAM ist sondern das EPROM. ;-) Das FO ist dann "Final Out"...

Bye/ /Kay

Das geht nur mit "Intelligenz" im externen Gerät - je nach EPROM brauchst Du Programmierpulse mit 50ms, 1ms, 100us, auf verschiedenen Pins, mehrfach wiederholt (gängig war 1ms-Pulse, bis der Inhalt stimmt, dann die 3-fache Zeit nachprogrammieren).

Bessere Hardware (hier steht für solche Fälle noch ein DataIO/SMS Sprint 48, samt altem Windows2000-Notebook mit Parallelport) macht das so.

Das kann die Elektor-Hardware nicht. Mit zu kurzen Programmierpulsen bekommst Du Bits, die nicht dauerhaft auf 0 gebrannt sind, mit (deutlich) zu langen Pulsen bei moderneren EPROMs bekommst Du Bits auf 0, die 1 sein sollten.

Wenn Du nur 2716 mit 50ms-Programmieralgorithmus programmieren willst, mag das noch gehen ... je nachdem, wie die Software ihr Timing macht. IIRC hatte Turbo Pascal da damals so seine Probleme je nach CPU-Takt ...

cu Michael

Ich erinnere mich an damalige Technik. Das war alles analog, Prozessoren waren nicht verfügbar oder viel zu teuer und wurden für so etwas nicht eingesetzt. Die gesamte Intelligenz lag im Rechner.

Wenn ich micht richtig erinnere, wurde ein Byte für wenige Mikrosekunden geschrieben und zurückgelesen, Wenn es stimmte wurde für dieses Byte die gesamte bisherige Brenndauer noch einmal nachgebrannt, dann kam das nächste dran. Das Timing mußte der Rechner machen.

Ich habe die CDs und DVDs aus der Zeit, aber der OP sagte iirc er habe den Artikel schon.

Sicher? Ich hatte, habe irgendwo noch, einen Selbstbaueprommer aus der Zeit und der konnte das alles am Atari. Wenn meine Senilität nicht zuviel halluziniert mit "Pinatubo" von Dir. Kann das sein?

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Korrekt. Auch dort macht der Atari das Timing, der Prommer ist ähnlich unintelligent wie das Elektor-Teil. Pinatubo gibt sich aber Mühe, das per Hardware-Timer unabhängig von der Geschwindigkeit des Prozessors korrekt zu machen.

cu Michael

Und das Elektorgerät am IBM nicht? 100 oder 1000 us (ich hatte mit deutlich weniger gerechnet, aber jetzt fällt's mir wieder ein) sind eine Ewigkeit.

Das wäre zu prüfen. Bei DOS-Software aus der Zeit war das nicht unbedingt gängig, es kann natürlich sein, daß ich falsch liege.

cu Michael

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