fuer ein paar kleine Roboter die ich mal gebastelt habe moechte ich nun eine Akkuerweiterung bauen. Diese Erweiterung soll einfach an den Roboter drangesteckt und wieder abgenommen werden koennen, es sollen zwei LiPoly-Zellen dann parallel zur eingebauten kommen.
Da der Ladestand der internen Zelle anders sein kann als des zugesteckten Akkupacks möchte ich den Ausgleichsstrom zwichen den Zellen auf 1C beschränken.
Mein bisheriger Ansatz: ein kleinst-uC ueberprüft die Spannungen der Zellen und schaltet sie erst ueber einen entsprechend belastbaren R zusammen - und nach Ausgleich der Ladestaende direkt.
Mein Problem dabei: wie schaltet man die "Zuleitung" zu einem Akku? Der zusaetzliche Pack soll vom Roboter mit geladen werden koennen - also fliesst der Strom ueber die Schaltelemente auf jeden Fall "in beide Richtungen".
Ein Relais faellt aus Platzgruenden leider aus. Strom ist bei bis zu 2,5A.
Vielen herzlichen Dank
Harald Korth
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Martin
Am 13 Dec 2004 10:52:41 -0800 schrieb Harald Korth :
So, wie es in einem LiIon Akku mit Schutzschaltung geschieht: 2 antiserielle MOSFET mit ausreichend kleinem RDS_on.
Martin
M
MaWin
"Martin" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@news.gmx.at...
Dann geht's kaputt, denn die LiIon Schalutz ICs setzen voraus, das die Ladestromquelle nicht zu viel Strom liefert, sondern bei Nennstrom mit de Spannung auf die Akkuspannung herunter geht. Das macht der andere Akku natuerlich nicht.
Aber vermutlicu ist die Loesung viel einfacher, wenn Harald die Grundlagen recherchiert. Wenn er seinen Akkus nicht mehr als 1C zutraut, wird der Stromverbrauch des Roboters deutlich unter 2.6A liegen. Ein leerer LiIon hat 3V, ein voller 4.2V, Differenz 1.2V, da begrenzt ein Widerstand von 0.47R im unguenstigsten Fall auf
2.6A. Macht es nun was aus, wenn der Widerstand drin bleibt:
Roboter--+--R47--+ Akku1 Akku2 | |
Nein, denn ein Akku ist innendrin genau so aufgebaut, Ersatzschaltbild:
und wenn man mal mehr Strom entnimmt und Teil1 staerker entladen ist, laedt bei geringer Last Teil2 & co den Teil1 wieder nach, nichts anderes tut der explizite Widerstand zwischen beiden Akkus, obwohl ich mehr als 1C als Ausgleichsstrom zulassen wuerde und damit einen kleineren Widerstandwert, sagen wir 10C mit 0.047R, also ein Kabel :-)
Es ist uebrigens egal, wie gross der Widerstand zwischen beiden Akkus ist, ob gar verschiedene per Relais umgeschaltet werden, die Verluste beim Ladungsausgleich sind immer gleich.
Einzige Moeglichkeit die Widerstandsverluste zu umgehen: Beidseitg step-up Schaltregler, es laeuft nur der, dessen Zelle die niedrigere Spannung hat. Aber die Verluste sind wegen der Diode meist noch groesser.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
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Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
G
Günther Dietrich
Genau dafür gibt es den LTC4412. Einer in die Leitung des eingebauten Akkus und je einer für jeden Erweiterungsanschluss.
Mit dem LTC4412 gibt es keinen Ausgleichsstrom.
Viel zu kompliziert.
Beim LTC4412 werden P-Kanal-MOSFETs verwendet, eventuell mit parallel geschalteter Schottky-Diode. Von Vishay gibt es da recht nette FETs, z.B. SI7983DP mit 20mOhm R_DS_on bei 2,5V U_GS (ergäbe 125mW Verlustleistung bei 2,5A). Oder den SI7445DP, der bei der selben U_GS nur knapp 10mOhm hat und damit weniger als 60mW bei 2,5A verheizt.
Zum Laden solltest Du für jede Zelle einen eigenen Laderegler vorsehen, der jeweils direkt (am 4412 vorbei) die Zelle lädt. Konstantspannungsregler mit Strombegrenzung, wobei die Ladespannung sehr genau eingehalten werden sollte. Wie bei LiXX-Akkus eben üblich.
Braucht's nicht.
Ist eine Angabe, die eigentlich ganz an den Anfang der Anfrage gehört. Wie bei Rechenaufgaben: Zuerst kommen die Angaben, dann die Frage. :)
Grüße,
Günther
M
Matthias Weingart
"MaWin" wrote in news: snipped-for-privacy@individual.net:
Wenn er ganz auf Nummer sicher gehen will, nehme er einfach eine Polyswitch geeigneter Größe (ist sowieso zu empfehlen).
M.
Bitte auf mwnews2@pentax.boerde.de antworten.
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