Also schrieb Harald Wilhelms:
Hm, vielleicht eher ein LDR? Mach doch mal ein Foto...
Ansgar
Also schrieb Harald Wilhelms:
Hm, vielleicht eher ein LDR? Mach doch mal ein Foto...
Ansgar
Hallo Leute, beim Aufr=E4umen meiner Elektronikkiste sind mir zwei alte Halbleiter der Fa. Siemens in die Hand gefallen. Ich nehme an, sie stammen noch aus der "Germanen"-Zeit. Typenbezeichnung: TP 50. Gr=F6sse des Metallgeh=E4uses ca. 6x6x3mm mit zwei Anschl=FCssen und einem ovalen Glasfenster. Falls es sich dabei um Germanium- Photodioden handeln sollte, was haben die eigentlich f=FCr einen Unterschied zu Siliziumdioden? Vielleicht ein anderes Wellenl=E4ngen- Empfindlichkeitsmaximum? Vielleicht hat einer von Euch da ja noch ein Datenblatt. Gruss Harald
Nein, es gibt ein elektrisch unsymmetrisches Verhalten am Ohmmeter. Ich habe auch noch irgendwie in Erinnerung, das das eine Fotodiode aus der Zeit des TF65 ist. Das Geh=E4use sieht =E4hnlich wie bei einem Quarz aus, Fenster auf der schmalen Oberseite. Gruss Harald
Moin,
sagt, daß es in der Tat ne Fotodiode ist (PDF öffnen, Seite 2)
Harald Wilhelms schrieb:
Richtig vermutet.
1500nm
Nur Kurzdaten aus dem Taschenbuch von 1960.
Gruß Dieter
Harald Wilhelms schrieb:
Im Datenbuch von 1966 steht ausdrücklich "Nicht für Neuentwicklungen". Du dürftest die Dinger eigentlich gar nicht mehr verwenden. Der Anodenanschluss hat einen roten Punkt. Die Kathode ist mit dem Gehäuse verbunden. Das Ding verkraftet 100V und 10mA. Aber nicht auf einmal: 50mW bei 25°C und andersrum. Germanium halt. Maximale Empfindlichkeit bei 1500nm. Es sieht so aus, als ob es Selektionsgruppen 0,I und II gäbe. Dazu steht dann 40, 50 und 65 nA/lx. Dazu kommt ein Dunkelstrom von einheitlich
Neben dem unterschiedlichen spektralen Verhalten wären noch die Germanium-typischen Eigenschaften zu nennen:
- deutlich höhere Sperrströme
- stärkere Temperaturabhängigkeit der Parameter
- bei 90°C ist Schluß
XL
.
Auweia. Muss ich das jetzt beim Verfassunsschutz abliefern? :-)
Das muss nicht sein. Die von Dir gelieferten Daten reichen mir. Vielen Dank! Gruss Harald PS: Auch den anderen Postern vielen Dank f=FCr Ihre Bem=FChungen.
Hallo Axel, die negativen Eigenschaften von Germanium sind mir durchaus bewusst. Irgendwelche positive Eigenschaften gibt es f=FCr dieses Bauelement anscheinend nicht. Das sieht ja bei Dioden und Transistoren anders aus. Da ist ja die niedrigere Schwellspannung manchmal durchaus n=FCtzlich. Gruss Harald
Bei Wellenlängnen länger als 1200 nm ist eine Silizium-Photodiode blind. Germanium kommt immerhin bis etwa 1700 nm. Bei 1300 nm und 1500 nm liegen wichtige Kommunikationswellenlängen. Eine Alternative ist InGAs.
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Der frühe Bell Labs Leprechaun Rechner
MfG JRD
Am 22.04.2010 09:52, schrieb Harald Wilhelms:
Im Siemens Halbleiter-Datenbuch 1961 sind zwei Seiten mit Daten, lege ich morgen auf den Scanner.
Butzo
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