Akku-Dummy für Laptop?!

May 12, 2005 5 Replies

Hallo, ich habe einen alten Notebook (Maxdata Artist Bristol Pro 233MHZ) mit funktionierendem LI-Ionen Akku (10.8V 4050mAh). Nun möchte ich mit einem Bleigel-Akku ein wenig die "Draussen im Freien"-Laufzeit verlängern. Die naheligende Verschaltung des Akkus als "Netzteil" scheitert am zu hohen Spannugsabfall der Ladeelektronik etc. Nun denke ich darüber nach, den Bleiakku als sekundäre Batterie zu verstrippen. Dazu meine Fragen:



1) Nimmt der Laptop den Strom an den Akkuklemmen auch ohne ordnugsgemäße "Anmeldung" an? (es gibt die Klemmen + - (klar, und davon abgesetzt:) C D (I2C oder?) T1 T2 S )


2) Wieviel Überspannung verträgt die Elektronik dahinter? (oder kann ich mir einen Linearregler sparen?)



Danke, Richard


Richard Nauber schrieb:

Dann setz doch einen Aufwärtsschaltregler dazwischen.

Ein dreizelliger LiIon-Akku hat, wenn er voll ist, 12,6V. Von daher sollte es also keine Probleme geben.

Gruß Dieter

Hallo, ich habe einen alten Notebook (Maxdata Artist Bristol Pro

233MHZ) mit funktionierendem LI-Ionen Akku (10.8V, 4050mAh). Nun m=F6chte ich mit einem Bleigel-Akku ein wenig die "Draussen im Freien"-Laufzeit verl=E4ngern. Die naheligende Verschaltung des Akkus als "Netzteil" scheitert am zu hohen Spannugsabfall der Ladeelektronik etc.

Hast Du das schon mal ausprobiert? Viele Notebooks, die am Netzteilanschluss > 12V fordern, werden mit 12v zwar nicht mehr laden, aber trotzdem noch laufen. Gruss Harald

Ja, hab ich getestet: Mit den 13V des Bleiakkus am Netzteileingang geht nichts... (Warum eigentlich? Da wird doch auch nur ein Linearregler verbaut sein, der aber doch sicher keine knapp 2 Volt schluckt, oder?)

Wie seht ihr die Chancen, dass ich mit z.B. 10V direkt an die Batteriepins des Laptops gehen kann? (Naturlich ohne Rauchzeichen...)

Das scheint mir vom Aufwand einwenig hochgegriffen und auch vom Wirkungsgrad eher schlecht, oder?

Oh, damit erübrigt sich die Frage aus meinem Nachtbarposting... Ich werd' also einfach mal den Akku anschließen und schauen ob sich der Computer damit versorgen lässt...

Danke euch Beiden bis dahin, Richard

Nach einer ausführlichen Testreihe mit abgelebten Pins hab ich herrausgefunden dass zwischen den T1 und T2 Klemmen ein Widerstand in der Größenordnung 10kOhm muss und S mit + verbunden sein sollte, um als Akku erkannt zu werden. Also Kiste auf, Buchse gesetzt, Strippe gezogen (Plus auf + und S, Minus auf -) und Widerstand eingelötet. Funktioniert prächtig, bis darauf dass jetzt beim benutzen ausschließlich des Primärakkus auch der zweite mit erkannt wird und somit ständig der Akku-leer-Warnton kommt. Mal sehen ob ich mich da noch ran wage...

Schönen Dank Euch, Richard

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