Zur Info / Geplante Obsolenz

Jan 17, 2013 478 Replies

Alexander Schreiber schrieb:

Bei einer 16 PS-Ente?

-- Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN | Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL | F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN | | / \

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|

Hanno Foest schrieb:

solange

d

Vor etwa zwanzig Jahren, als Laserdrucker noch etwas ganz edles waren u nd man für den Allerweltsdruck nur die billigeren Nadeldrucker einsetzte , wollte z.B. ein Drucker Siemens 9022 nach 100.000 Seiten eine Wartung h aben. Man konnte ihm dann nur noch einzelne Seiten entlocken, per Knopfdruck für jedes Blatt. Ab Seite 101.000 wartete er dann aber konsequent auf die

Wartung, es sei denn, man wußte die Dip-Schalter-Stellungen, welche n ötig waren, den Zähler zurückzusetzen. Allerdings tat man das nur im Not fall. Die Wartungsfrist war nicht wirklich willkürlich gewählt und man tat gu t daran, die (wegen Großkundenstatus besonders günstige) Wartungspauschale v on 970 DM zu entrichten.

Nein, natürlich nicht. Derlei Dinge stehen doch in den Unterlagen zu den Geräten, welche man auch schon vor dem Kauf lesen konnte. Warum um al les in der Welt will jeder immerzu klagen, nur weil er Dinge kauft, ohne zu wi ssen, was das eigentlich ist und wie es sich verhält, wenn man es anders al s vom Hersteller vorgesehen zu nutzen beliebt? Hersteller, welche Geräte anbieten, deren Verhalten oder deren Konstr uktion und Bedienung man nicht akzeptieren mag, belehrt man am Besten dadurch, daß man ihre Produkte im Laden lässt, auch wenn sie vordergründig am bi lligsten zu sein scheinen. Man muß (oder sollte) stets auch daran denken, daß man nicht alles wird haben können, billige Geräte _und_ billige Verbrauchsmaterialien dazu. Irgendwie muß der Hersteller nun mal sein Geld verdienen, weil er ja immerhin auch ein paar LEute beschäftigt, welch e ihren Lohn haben wollen. Man wird also nichts geschenkt bekommen

MfG Rupert

horst-d.winzler schrieb:

rfen

Die durften auch vorher zweimal löhnen :- Es gab nur für Privathaushalte die Ausnahme der gebührenfreien Zwei tgeräte, z.B. im Auto. Allerdings ist der Betrug jetzt wohl nicht mehr gar so

leicht...

MfG Rupert

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Das ist vermutlich der Punkt. Mit den Rechnungen läßt man sich ja offenbar Zeit. Ich habe auch noch keinen Bescheid, dem ich widersprechen könnte.

Abgesehen davon frage ich mich ernsthaft, was die mit dem Geld anfangen. Muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Vierzig Millionen (Privat-)Haushalte mal gute 200 Euro im Jahr macht acht Milliarden. Das ist etwa das Doppelte der Nettowerbeerlöse des gesamten deutschen Fernsehens 2011. Und bei so viel Kohle schaffen sie es dann nicht einmal, komplett werbefrei zu arbeiten? Mal ganz abgesehen davon, daß ich von einem gebührenfinanzierten Fernsehens ganz sicher nicht billigen Abklatsch dessen, was einem schon die Privatsender aufs Auge drücken, erwarte. Für gesicherte acht Milliarden im Jahr muß man ja nun wahrlich nicht auf die Einschaltquoten achten und könnte seinem vielgepriesenen Bildungsauftrag ja auch mal gerecht werden.

Vinzent.

Hm....

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Die Einhaltung der zugewiesenen Kontingente wurde intern ebenso streng überwacht wie die Beachtung der festgesetzten Produktlebensdauer; bei Zuwiderhandeln drohten finanzielle Sanktionen. Eine Tabelle aus dem Jahr

1929 etwa listet exakt auf, wie viele Schweizer Franken eine Firma zu bezahlen hatte, deren Lampen die 1000-Stunden-Grenze überschritten, gestaffelt nach Höhe der darüber hinausgehenden Brenndauer.

Keine geplante Obsoleszenz? Was ist denn dann deiner Meinung nach geplante Obsoleszenz?

bye Martin

Joerg schrieb:

Jo, diese Pappe zum einkleben war allerdings Mist. Der Einbau einer neuen Gummirolle und eines neuen Separators ist auch ziemlicher Sackstand. Interessanterweise halten Nachbau-Gummirollen besser als das original, ich betreue noch ein paar 6L, die in diesem Punkt absolut baugleich zum 5L sind.

Guido

Vinzent Höfler schrieb:

en

Die füttern ihre Rechtsabteilungen, um z.B. ihren Gebührenzahlern (ni cht nur den übrigens) Internet-Domains abzuzocken, die ihren eigenen Domain s zu ähnlich sind.

Guido

Martin Wittig schrieb:

Zum großen Teil ist das eine paranoide Vorstellung von manchen Leuten , welche nicht verstanden haben, daß ein Produkt, ein technisches Gerä t, nicht allein nach Aspekten der reinen Lehre in den Grenzen des tatsächlich

technisch Machbaren konzipiert und konstruiert werden kann. Ein Ingenie ur sollte schon zumindest auch rudimentäre Kenntnisse der Betriebswirtsc haft haben (oder sich nicht wundern, wenn seine Entwürfe von den Kaufleute n abgeschmettert werden). Es kommt im wirklichen Leben schon auch bedeute nd darauf an, welche Lebensdauer zu welchem Preis machbar ist. Ist der Pre is bei höherer zu erwartender Lebensdauer zu hoch, dann wird sich das Pr odukt schlecht verkaufen und man verdient damit nichts (und muß ggfls. die Leute, welche mit dem Produkt ihr Gehalt verdienen sollen, auf die Straße se tzen). Nur weil ein Produkt lediglich eine gewisse Nutzungsdauer übersteht, ehe es kaputtgeht, heisst das lange nicht, daß die Konstrukteure die Lebensd auer bewußt limitiert hätten. Gerade die hiesige Klientel sollte eigentl ich wissen, daß mit limitiertem Aufwand gearbeitet werden _muss_, wenn ma n ein konkurrenzfähiges Produkt für den Massenmarkt anbieten möchte. Na türlich gibt es auch Kunden abseits des Mainstreams, welchen man ggfls. besonde re Angebote machen möchte und es gibt Kunden, denen nur der Preis allein wichtig ist und die jeden Schrott kaufen, "Hauptsache billig!". Und fü r alle Kunden muß es auch Anbieter und zielgruppengerechte Produkte geben. U nd man wird bedeutende Unterschiede sehen müssen, wenn man verschiedene Grup pen von Produkten betrachtet.

MfG Rupert

Ich muss aber sagen dass dieses eklige Problem des Mehrfachseiteneinzugs nach dem Einklebevorgang schlagartig aufgehoert hat. Seit Jahren alles paletti. Also Mist war das definitiv nicht.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 21.01.2013 22:25, schrieb Guido Grohmann:

Ja, ich hatte auch mal einen 6MP, auch mit dem Problem der Rollen am Ausgang. Die neuen Rollen sollten soviel kosten wie ein neuer Drucker. Ich habe' dann welche aus Schrumpfschlauch geformt, das ging noch ein Jahr ganz gut. Zusammen mit einem Business Ink Jet hat sich HP dann endgültig & definitiv für immer von mir als Kunden verabschiedet.

Wie's der Zufall will, haben wir heute ein OKI-DIN-A3-Bunt-Laser- Scanner-Kopierer-Fax reingewuchtet, 82 Kg. Hab' mir das Teil deutlich kleiner/leichter vorgestellt. Morgen früh wird es angesaftet.

Gruß, Gerhard

Joerg schrieb:

hat

Druckpatrone

Gleichen

weniger

Oder nach 1200 Drucken die eine mit 300 Seiten Resttoner, die anderen mit 3300 Seiten Resttoner zusammen mit dem Drucker auf dem Recyclinghof. Ganz offenbar ist es mir mit meinem obigen Abschnitt nicht gelungen, in Dein Bewußtsein vorzudringen.

Eben. Und was Du Dir nicht vorstellen kannst, das existiert für Dich nicht. Darin liegt die Denkblockade.

Joerg schrieb:

220V/60Hz

^^^^^^^^^

Das verlangt keiner. Funktionsstabil reicht.

mehr.

Punkt.

Außer Sportschuhen. Ich hatte noch nie Sportschuhe, die man hätte besohlen können.

Für 100 USD bekommst Du _gute_Schuhe_ aus heimischer (gemeint vermutlich: US-amerikanischer) Produktion? Wow.

Wer nur 3-4 Seiten im Monat druckt wird sich wohl kaum einen dicken Laser hinstellen.

Noe. Die Leute die nur ab und zu ein Email oder ein Kochrezept ausdrucken haben hier so gut wie alle Tintenstrahldrucker. Weil die entweder beim PC-Kauf "umsonst" dabei sind oder unter $50 kosten. Ein Laser liegt da erheblich drueber und ist meist wuchtiger. Der andere Grund ist dass diese Leute auch ihre Digiknipsenbilder drauf ausdrucken wollen. Farblaser kosten viele hundert Dollars, das kauft niemand privat wenn er noch alle Tassen im Schrank hat.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 22.01.2013 00:33, schrieb Joerg:

Lexmark C912 mit A4 und A3 Fach :-) Zu dritt mit Sackkarren die Treppe rauf ("Gewicht verpackt 90 kg")...

Butzo

[...]

Ich hatte welche. Der Schuster sagte dass es zwar ginge, aber zeigte mir dann weitere Stellen wo sie kurz davor waren sich aufzuloesen. Ihm ist so zwar ein $30 Job entgangen, aber solche Ehrlichkeit zahlt sich langfristig aus.

Klar. Beispiel:

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Normalerweise liegen sie aus einheimischer Produktion bei $130-$140. Da wartet man auf einen Sale oder Coupon und dann ist es oft nur gut die Haelfte. Und die halten dann auch. Einige dieser Firmen haben irgendwo germanische Wurzeln. Stollenwerk, Knapp und so.

Manchmal lohnt es. Z.B eines meiner Western-Hemden von vor gut 20 Jahren, hat unter $50 gekostet. Vermutlich >500 Waeschen, x-mal im Busch angerissen, kann man nur noch zum Plockern anziehen. Aber ansonsten noch

1a, Made in Washington State. Vor zwei Wochen zwei aehnliche Hemden aus dem Grossmarkt mitgebracht, einmal gewaschen, gehen wieder zurueck weil total ausgeflust. Vielleicht keine geplante Obsoleszenz aber null Qualitaetskontrolle.
Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 22.01.2013 00:33, schrieb Joerg:

Ich druck ziemlich wenig, hab aber einen Laserdrucker (ein kleiner Kyocera). Der hat wenigstens Netzwerkanschluß, und nicht dauernd eingetrocknete Köpfe oder Patronen...

Hanno

Du bist ja auch Ingenieur und nicht jemand der dauernd de Fottos vonne Tour nach Malle ausdrucken will :-)

Selbst bei Dir waere eine Starterkartusche mit 1500 Seiten sicher nach ein paar Jahren leer. Ein guter Laserdrucker haelt jedoch viel laenger. Mein Laserjet 5L ist rund 15 Jahre alt und hat schon einige Kartuschen durch. Der dicke Brother MFC daneben ist 4-5 Jahre alt und auf der dritten Kartusche. Die erste war eine Starterausfuehrung, umweltmaessig schlecht.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg schrieb:

[Papiereinzug HP Toaster 5L/6L]

Der abgenuddelte Pickup-Roller wird dadurch auch nicht besser.

Guido

Gerhard Hoffmann schrieb:

r
r
s

Wo hast du die denn kaufen wollen, bei HP auf dem Mond? :o Für den 5L/6 L kostet das Kit aus Pickup und Separationkit 10 Euro plus Versand.

Guido

Am 22.01.2013 07:23, schrieb Guido Grohmann:

Beim HP-Distributor in Berlin gegenüber dem Schöneberger Rathaus. Mittlerweile würde ich Teile für den 6MP eher bei Pollin vermuten oder eingestampft zur Marktbereinigung.

Interessiert mich auch nicht mehr. Interessanter wäre, wo der Kyocera eigentlich seinen Toner aufhebt, weil der gefühlt nie alle wird.

Gerhard

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