Wenn man den kostenlosen Katalog will hier in München schon. Die kostenlose CD war grauslig, die Webseite hab ich noch nicht probiert. Ohne Katalog kann man Liste für Einkauf kaum vernünftig zusammenstellen.
MfG JRD
Wenn man den kostenlosen Katalog will hier in München schon. Die kostenlose CD war grauslig, die Webseite hab ich noch nicht probiert. Ohne Katalog kann man Liste für Einkauf kaum vernünftig zusammenstellen.
MfG JRD
Es liegt an der Summe aller Nerverei des Gesetzgebers zum "Schutz" von erwachsenen Privatkunden, an dem entsprechenden Verhalten mancher Privatkunden (Rückgaberecht, Beratungsintensität) und an den insgesamt geringen Margen in dem Segment.
Wegen 2 Euro zusätzlichem Umsatz wird kein Versender bei jedem
35 Volt Elko dabeischreiben, dass der nicht zum direktem Einsatz am öffentlichen 230V Stromnetz geeignet ist und der Verzehr des auf beim "trotzdem" mit Schlag austretenden Elektrolyts womöglich gesundheitliche Schäden hervorrufen kann. Genau solcherlei wird aber letztlich gefordert. Sehr schön sieht man das auch in gewöhnlichen Einzelhandelsmärkten: Die haben fast alles aussortiert, was nicht 100% deppensicher ist, eine Ausnahme sind noch die Baumärkte.Bei Studenten geht man wohl davon aus, dass gewisse Grundlagenkenntnisse vorhanden sind, deshalb machen manche Versender da eine Ausnahme.
Daran, dass Studenten aber per Gesetz nicht grundsätzlich aus der Gruppe der Verbraucher ausgenommen sind, sieht man, dass es sich wirklich um eine freie Entscheidung der Verantwortlichen handelt.
Man will den Stress mit "Deppen" halt nicht und der Gesetzgeber kann noch soviele Verbraucherschutzgesetze schreiben, niemand kann einen Unternehmer zwingen, denn auch tatsächlich bestimmte Produkte an bestimmte Kunden zu liefern.
Nenn es einfach: Unternehmerstreik gegen den Gesetzeswahn.
Am Ende leidet der Kunde: Er bekommt nur "Unrat" oder wird primär von miesen "formal halten wir alles ein, lassen aber real den Kunden gegen Callcenter und Administration totlaufen" Buden bedient.
Gruß Oliver
Hi!
Die heißen HCPLirgendeinenummer. H-C-P, nicht H-P-C.
Dafür liegen schließlich die Kataloge auf der Theke. "Ich muss nix wissen, außer wo es steht".
Gruß, Michael.
"Rafael Deliano" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@t-online.de...
Es gibt da sicher noch die Unterteilung
- Farnell: fuer industrielle Kunden: Neumodisches Sortiment, aktuelle Datecodes, hoher Preis bei geringer Stueckzahl, niedriger Preis bei hoher Stueckzahl, hohe Versandkosten.
- Reichelt: fuer Reparaturbetriebe und private Kunden: Historisches Sortiment (erst das, was in Geraete eindesignt wurde und kaputtt geht kommt ins Sortiment), alte Restpostenware (fuer Produktion unakzeptable Datecodes), billige Einzelstueckzahl billiger als Einkaufspreis industrieller Haendler, keine Produktionsstueckzahlen lieferbar, niedrige Versandkosten.
Conrad haengt in der Mitte, teuer wie Farnell, Restpostenware wie Reichelt. Geht den Weg von Jameco, Radio Shack in den U.S.A.
Die koennten bei ihrer derzeitigen Firmenpolitik aussterben. Im Prinzip waeren es: Laendervertretungen der Hersteller, alles andere macht keinen Sinn. Sie muessten dazu aber Einzelstuecke (=bezahlte Muster) ausliefern. Tun sie aber nicht, sie haben meist gar kein Warenlager. Das muss man sich mal vorstellen: Die Vertretung des Herstellers selbst hat nicht mal eine Stange der vom Hersteller produzierten Teile in der Hand. Die wissen eigentlich nicht was sie verkaufen.
Das Dritte deren Job uebernehmen muessen, ist letztlich widersinnig, weil diese Dritten unter Beschaffungsschwierigkeiten leiden und Absatzschwierigkeiten haben, und bei Problemen nicht weiterhelfen koennen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, da=DF man den Katalog ohne gro=DFes Trara bekommt, wenn man dort f=FCr einen nennenswerten Betrag (>30 Euro) einkauft. Zumindest bis vor vier Jahren war es noch so (seitdem habe ich nicht mehr im Laden eingekauft, wenn gerade der neue Katalog erschienen ist), evtl. mu=DF man unterschreiben, da=DF man Gewerbetreibender ist. Hat wahrscheinlich damit zu tun, da=DF die Preisangaben im Katalog Nettopreise sind wie im gewerblichen Handel =FCblich, dem privaten Letztverbraucher gem=E4=DF Preisangabenverordnung aber Preise inkl. MWSt genannt werden m=FCssen.
Vor zwei Jahren habe ich den Katalog sowieso (wie alle zwei Jahre) an die Firmenadresse bekommen, ebenso dieses Jahr auch (aktuell gibt es wieder neue Kataloge f=FCr 2006/2007, also ist jetzt die Zeit, einen neuen zu holen).
Da ich =FCblicherweise mit Industriest=FCckzahlen zu tun habe, gehe ich mittlerweile dazu =FCber, in meine Schaltungen und Ger=E4te bevorzugt die Teile einzudesignen, die man bei B=FCrklin kriegt, mal abgesehen von besonderen Halbleitern oder Spezialbauteilen. Aber so Sachen wie Schalter, Taster, Frontplatten-LED-Halterungen, Displayrahmen, Stecker, Buchsen, Platinenhalter, mechanische Kleinteile usw. k=F6nnen bei der Beschaffung ganz sch=F6n nervig sein, wenn man dem Distributor 5 St=FCck Muster aus dem Kreuz leiern will, und hinterher dann nur 100 St=FCck kauft. 5 St=FCck sind bei B=FCrklin kein Problem, und wenn ich wirklich
100 St=FCck haben will, kriege ich die bei B=FCrklin auch (meistens), oder falls es teurere Teile sind, gibt es evtl. noch eine andere Quelle. Wenn es irgendwelche Kleinbetr=E4ge sind, lohnt es sich eh nicht, lange nach einer preiswerteren Quelle zu forschen.Die Webseite ist ungef=E4hr wie die CD (zumindest damals, hab die CD vor vielen Jahren mal gesehen, da aber damals nur f=FCr Windows, habe ich sie nie selbst benutzen k=F6nnen).
Eine Kombination aus Papierkatalog und Webseite/CD kann unter bestimmten Umst=E4nden sinnvoll sein, prim=E4r ist der Papierkatalog relevant.
Richtig!
CU Peter
MaWin wrote: ...
Je mehr Zwischenhaendler eingeschaltet sind, desto billiger wird es. Widersinninng, aber haeufig wahr.
Dirk Ruth schrieb:
Stimmt nur für den Direktverkauf im Laden. Willst du was geschickt haben, muß ein Gewerbeschein her. Habe früher sehr viel von Bürklin bestellt. Sind ja sehr gut bestückt. Die Nichtbelieferung von nicht Gewerbetreibenden ist einfach zum Kotzen.
MaWin schrieb:
Und weil sie an wichtige Informationen der Hersteller nicht herankommen.
Ein Beispiel aus einen anderen Gebiet. Ich will meinem Schläpptop von HP mehr RAM spendieren. Zwei unterschiedliche Suchergebnisse auf der HP Seite. Telefonische Anfrage ergab ein anderes Ergebnis als die email Anfrage ;-)) Noch Fragen!!
Rafael Delianoschrieb: "
2 alte Kataloge habe ich letztens entsorgt. Inzwischen ist ja der '06/'07 hier eingetroffen. Die Auswahl ist aber auch nicht so dolle und der Laden bzw. die Verkäufer in D'dorf wirken eher etwas antiquiert. Aber immer noch um Längen besser als C*rad hier in Köln. Manchmal fahre ich auch zu Schukat (hat gute Preise), dass liegt dann fast auf dem Weg nach D'dorf. Da kann man auch was aus dem Lager abholen. Bei Kleinkram haben die aber häufig Mindestabnahmemengen.Von Reichelt bin ich auch eher enttäuscht. Der Katalog wird zwar immer dicker, aber die Palette an Bauelement (gerade SMD) ist sehr bescheiden. Dafür habe die viel Japan Zeug. Wer's braucht? Ist wohl für den Bastler, der C*rad überwunden und eine Stufe höher gestiegen ist. Warum man bei denen im Webshop keine Verfügbarkeit einsehen kann, verstehe ich immer noch nicht. Das ist einfach unprofessionell.
Dirk
Hallo,
ich denke, es liegt einfach daran, dass bezüglich Reklamation, Rückgaberecht, etc. ein Gewerbetreibender einfach andere Rechte (weniger, kürzere Fristen) hat als ein Privatkunde.
Studenten werden trotzdem genommen, da die sich vielleicht mal später im Berufsleben wieder an den Versender erinnern können.
Gruss Jochen
Hallo!
Jochen Rapp schrieb:
Genau das sehe ich als das Hauptproblem. Gewerbetreibende kann ma neinfach soweit einschränken, dass das kalkulierbar wird. Was machst Du aber miteinem Privatkunden, der behauptet, ein ELKO, den er bei Dir gekauft hat, ist defektweil seine Schaltung nicht funktioniert?
Den Ärger kann man sich einfach sparen...
Ralf
Rafael Deliano schrieb:
Lass mich es aufteilen in Industriegüter und Modeartikel. Dann wird der Unterschied von z.B. Conrad und Farnell klar. Auch wenn die Grenze etwas verschwommen ist, wissen die beiden wenigstens, für welche Branche sie sich entschieden haben. Leider gibt es aber auch Händler für eigentlich Industriegüter, deren Marketingstrategen offensichtlich aus der Modebranche kommen - und umgekehrt. Das nervt!
MfG hjs
Tobias Wendorff schrieb:
Vielleicht muss der Bafög dann in die GSE mit rein.
Vgl. Webseite von Motorola wo man direkt beim Hersteller kauft. Das ist ein "enges" Sortiment, weil eben nur Motorola. Hersteller kann dort auch Produkte anbieten die Distributor nicht mag weil Stückzahlen zu klein sind. Das können Produkte in Markteinführung sein oder Produkte die im Auslaufen sind oder Produkte wo design-in-support so hoch ist, daß Schachtel- schieber abwinkt. Das paßt nicht nur für Motorola sondern auch jede kleine und mittlere Firma die oft ohnehin keinen wirksamen Distributor findet.
Firmen wie Hamamatsu, Vishay sind Konglomerate von Einzelfirmen die auf bestimmte Produktgruppen ( opto, passive ) mit hohem Anteil an Exoten ausgerichtet sind. Da ist die Funktion des Distributors ( "economics of scale" indem man kleinere Hersteller zusammenfaßt ) auch erstmal zum Hersteller zurückgewandert. Es gibt aber keinen Grund warum Kunde im nächsten Schritt mit dem deutschen Büro von Hamamatsu wegen Lieferbarkeit eines Bauteils rumtun soll, wenn man email direkt nach Japan zu der Klitsche die es herstellt schicken kann.
Der eigentliche Hersteller will oft gar nicht durch externen Vertrieb von seinem Endkunden abgeschirmt sein, sondern engen Kontakt mit diesem um seine Produkte technisch besser an den Markt anpassen zu können.
Die sterben in einer globalisierten Weltwirtschaft aus. Europäische Distributoren von US-Halbleiterfirmen waren nötig solange Transport langsam war und Zölle Laufzeit und Kosten für Endkunden unkalkulierbar machten.
Die meisten Bauteilhersteller haben kein Warenlager, beim deutschen Mittelständler gilt: im-Prinzip-ja-aber-8-Wochen-Lieferzeit. Ein Induktivitäten-Hersteller a la Vogt hat Ferrite, Spulenkörper und Draht lagernd, aber gebaut wird da erst wenn Auftrag kommt.
MfG JRD
(Jochen Rapp) 06.11.05 in /de/sci/electronics:
Dazu hat ein "Vollkaufmann" andere Haftung als eine Privatperson.
Nebenbei gibt es/gab es ja so etwas wie "Grossistenmoral": D.h. man beliefert einfach keine Endkunden, weil der Wiederverkäufer sauer werden könnte...und der Wiederverkäufer macht sicherlich dickeren Umsatz...
ACK. Nur das kann der Grund sein. Denn "Wirtschaftlich" kann das beliefern eines einzelnen Studenten für seine Studienarbeit nicht sein...der will ja womöglich auch noch die Datenbücher auf lau haben... Das Know-how ist aber auch bei Distris nicht immer unbedingt viel grösser als beim typischen Conrad Kunden...
Rainer
Spannend wird es ja erst, wenn besagte Klitsche ein Bauteil nicht mehr herstellt und die Daten versickert sind. Da war ich über die lokale Vertretung von Hamamatsu schon sehr froh, die es immer wieder schafft, "verschwundene" Bauteile zu normalen Preisen aufzutreiben. Telefon auf Deutsch genügt da.
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