Wie frequenzstabil ist ein Oszillator mit CMOS Schmitt-Trigger?

Jun 08, 2026 Last reply: 1 month ago 36 Replies

Für eine Türglocke möchte ich eine Sequenz aus den Noten F#, G# und A# erzeugen. Die einzelnen Noten sollen mittels der Standardschaltung aus einem Schmitt-Trigger-Inverter erzeugt werden. Die CMOS Bausteine werden mit 12 V aus einem 7812 versorgt. Kann ich bei Verwendung von Folienkondensatoren und Metallfilmwiderständen mit einer ausreichenden Konstanz der Frequenzen rechnen oder sollte ich die Noten durch Frequenzteiler aus einem Quarzoszillator erzeugen? Ich denke, für eine Türglocke würde es reichen, wenn die Frequenzen auf 1-2 % gegeneinander stabil bleiben.



Peter Heitzer wrote on 08.06.2026 13:14:

_Gegeneinander_ oder untereinander werden die Frequenzen kaum abweichen im gesamten Frequenzbereich.

Hi Peter,

Warum nicht mit einem µC? Da macht alles keinen Stress, weil ohnehin vom gleichen Takt geteilt. Ganz ehrlich, ich bin zwar Analogix und Diskretdigitalis, aber das klingt unbedingt nach µC und ein paar Zeilen Code, statt IC-Grab.

In jedem Fall Frequenzteiler. Woraus sich dann Dein Grundtakt speist, ist völlig egal, solange Du kein Stimmgerät dran hältst.

Wenn die einzelnen Töne separate Oszillatoren bekommen sollten, 1 % ist schon gut hörbar verstimmt. Wenn dann mehrere Töne nacheinander kommen, wäre mir das zu grausig. Ich bin da aber auch sehr sensibel.

Marte

Die absolute Frquenz ist zieliech egal. Bei einem Akkord müssen die Töne aber harmonisch zueinander sein. Ein Sechsbeiner-µC ist außerdem platzsparender.

MfG hjs

Wenn du schon so einen Aufwand treibst, dann würde ich das leicht verstimmt sein sogar als einen positiven Nebeneffekt sehen.

Ich glaube allerdings auch, dass Abweichungen alle Noten ungefähr gleich betreffen werden, und nur für Leute mit absolutem Gehör festellbar.

/ralph

Ein IC-Grab würde es sicher nicht. Hex-Schmitt-Trigger, ein Mux und ein Ripplecounter. Vor allem kann ich auf dem Steckbrett besser ausprobieren, ob die Sequenz passt. Später kann ich das ganze immer noch in einen µC packen.

Ich habe mal mit einem kleinen Pythonskript verschiedene Teiler durchprobiert. Mit 8,9 und 10 komme ich auf einen max. Fehler von

0.76 %. Das kann ich mal testen.

Vor allem soll die Glocke gut wahrnehmbar sein. Derzeit habe ich eine Funkglocke, die aber viel zu leise ist. Schon ein simples Rechtecksignal von 225 Hz an einen MOS-Fet ist an einem 8 Ohm Lautsprecher deutlich lauter. Eine kurze Sequenz sollte IMO noch besser erkennbar sein, als ein einzelner Ton.

Es gab schon Gong-ICs a la Siemens SAB 0600

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MfG JRD

Ich hab fuer meine Mutter das Teil hier gekauft:

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Es kann schwerhoerige Tote aufwecken! Und noch wichtiger, es hat eine kurze Reaktionszeit. Ausserdem spielt es als Klingel so wichtige Songs ab wie: "Der lange Marsch Maos zum gelben Fluss" oder aehnliche unvergessliche Schlager der chinesischen Geschichte. :-D

Wenn du schon selber basteln willst, es gibt guenstige chinesische Module die koennen MP3 von einer microSD Karte abspielen. Da beschraenkt sich dann der Aufwand darauf den Ruhestrom beim nicht-klingeln klein zu bekommen.

Oder den alten Klassiker:

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Aber krass teuer geworden.

Olaf

Der kostet heute wohl sein Gewicht in Gold. :-D

Olaf

M. M. n.: Ja. Zumindest für Menschen, die sich keines absoluten Gehörs erfreuen. Ist natürlich ein nettes Bastelprojekt, als ungeduldiger Mensch, der ich nunmal bin, griffe ich zu:

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(Stichwort "GPD2846A" der Suchmaschine des geringsten Misstrauens überantworten!) und würde mir die "Glocke" entweder mit realistischen Samples auf einem Synthesizer als MP3 ausspielen oder Sinustöne in Audacity produzieren.

Volker

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*LOL* YMMD! Gut das mein Monitor mit einer hydrophoben Beschichtung aus der Weltraumforschung ausgerüstet ist. Die Cherry G80-3019 HFO /07 setze ich Dir auf die Rechnung. Wird teuer, da H-Kennzeichen.

Volker

Der Preis ist doch für 5 Stück, also ca. 5 Euro pro Stück geht noch.

Gerrit

Nö, für knapp 5 Euro das Stück bekommst du ihn im 5er Pack auf Ebay.

Gerrit

Ich würde wohl Aluröhren auf geeigneter Länge bringen, bei 1/4 der Länge aufhängen und mit einem Zugmagneten als Klöppel anschlagen lassen. → Tubular bells! Lautstärkeregelung durch Wahl des Materials des Klöppels :-)

---<)kaimartin(>---

*LOL* Im Zweifel den 12V-Magneten einfach mit Gleichrichter und 230V betreiben. ;-)

Aber kann Deine Lösung auch "Der lange Marsch Maos zum gelben Fluss" oder die ursprünglich nicht problematische, in AFD-Kreisen leider beliebte erste Strophe der deutschen Nationalhymne *)?

S. dazu auch:

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"Bei Abschlussfeiern an bayerischen Schulen muss künftig auch mindestens die Bayernhymne gespielt werden. Der Wunsch wurde von der CSU durchgesetzt."

Ich hatte die Schlagzeile ja erst als "Hymenpflicht" (mit nur einem "n") freudschverlesen, wäre im Freistaat, wo Kreuze im Klassenzimmer kein Problem sind, Kopftücher aber schon, auch nicht groß verwunderlich.

O tempora, o mores!

Volker

*)
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Dagegen bin ich irgendwie allergisch. Das dudelt mir zu sehr.

EPROMs habe ich auch noch reichlich. Für den angestrebten Zweck dürfte

8 kHz Mono und 3 Bit vollkommen ausreichen.

Eher Stahlstäbe und mit einem Art Gitarrenpickup abnehmen. Aber das ist mir zu viel Mechanik.

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