Wie DS18b20 an Heizungsrohren befestigen?

Jun 01, 2020 77 Replies

Und das braucht man wieso? Du willst dort doch nicht die Raumtemperatur messen.

Gerrit

Richtig, aber in der Regel fließt heißes Wasser durch ein solches Rohr. Das Thema 'Isolieren' wurde ja deshalb von einem Poster hier eingebracht.

Schaden kann sie nicht; ich vermute stark, daß Heizungstechniker nicht unter Isolierungen nach Sensoren suchen wollen.

Doch, im genannten Fall genau die, und zwar möglichst schnell, also am Besten ohne Isolierung.

Na gut, dann mach ich mal den Erklärbär. Wozu ist Vorlauftemperatur gut? Um Energie zu transportieren. Wieviel Energie wird transportiert, wenn die Temperatur hoch, aber der Massenstrom Null ist? Keine. Soweit klar? Wie sieht's also aus, wenn mir T>Raumtemperatur angezeigt wird, aber alle Ventile zu sind?

Warum sollte mit einem am Rohr angeklebten Sensor die Raumtemperatur im Heizraum messen wollen? Welche Anwendung gäbe es dafür, wo liegt da der Sinn dahinter?

Wenn sich dahinter etwas wirklich sinnvolles versteckt, dann bin ich zu blöd dafür es zu kapieren.

Könntest du es bitte explizit hinschreiben worum es dir geht?

/ralph

Wenn du die Raumtemperatur messen willst ist ein Fühler am Rohr aber am falschen Platz. Der wäre im Raum selbst besser untergebracht.

Dann sind die Ventile zu und die angezeigte Temperatur am Rohr ist ohne weitere Bedeutung.

Gerrit

Das ist bei mir genau so. Hab ich auch noch nicht anders gesehen.

Wir würden was drum geben, dass unser Heizraum im Winter mal die 17 °C überschreitet, denn anfänglich hatten wir den Raum vorgesehen, um dort Wäsche zu trocknen.

Leider hat die Heizung so wenig Verlust, dass es eine Fußbodenheizung im Raum gebraucht hätte.

Grüße Marc

Ich habe auch einen Einspeiseblock für die Fußbodenheizung. Der ist kein Rohr, sondern quaderförmig 8x8cm, rot lackiert, beschriftet und hat viele Leitungen zu den Fußbodenheizkreisen. An dem Quader sind zwei Sensoren angebracht.

Da ist aber nichts isoliert. Das tut man nicht an solchen Funktionsblöcken, sondern nur an längeren Rohrstrecken mit heißem Wasser.

Helmut Schellong schrieb:

Ein Fehler, ausser der Verteiler sitzt tatsächlich auch unmittelbar dort, wo geheizt werden soll

Natürlich isoliert man auch solche "Funktionsblöcke". Praktischerweise vergessen allerdings manche Handwerker diese Isolierung in ihren Angeboten, wohl deshalb, weil das Angebot dann gleich ein Stück netter aussieht, verglichen mit den Angeboten von rechtstreuen Konkurrenten. Man isoliert auch nicht nur "längere Rohrstrecken" sondern auch kurze Rohrstrecken, Armaturen, Kessel und dergl.. Es geht längst nicht mehr um die Vermeidung von Wärmeverlusten in zweistelligen Prozentbereichen. Auch Wärmeverluste von wenigen Prozent sind angesichts der langen Betriebszeiträume von Heizanlagen und ständig steigender Kosten interessant. Und die Gretl wird das dann auch freuen...

MfG Rupert

Am 03.06.20 um 15:20 schrieb Rupert Haselbeck:

Kann man so sehen, muß man aber nicht unbedingt. Die Isolierformteile müssen separat bestellt werden. Ist so auch sinnvoll. Im Übrigen ist Otto Normalo mit einem Hausbau überfordert, er braucht jemanden der das Vorhaben von Anfang an plant und beaufsichtigt. Entweder ein Bauing. oder Architekt. Ich würde einen erfahrenen Bauing. vorziehen.

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Man wird da kein Glück haben. Ein Bau-Ing würde da wohl sagen, daß eine Isolierung bei solch einem Funktionsblock unerwünscht, praktisch nicht möglich und auch unsinnig ist, weil die Wassertemperatur meistens bei

35°C liegt (max.50°C).

Es ist so, wie ich sage: Isolation dort völlig unüblich.

Das Gelbe rechts ist auch ein aufgeschnallter Sensor.

Wann ist das gebaut worden? Ende 70er oder Anfang 80er? Diese Microtherm-Ventile kenne ich nämlich noch aus einem Haus Baujahr 1978. Da war man mit der Isolierung noch sparsamer, Öl/Gas war billig, Schaumstoffformteile gabs eher nicht.

Möglich ist sie schon und wieso unerwünscht? Du heizt mit diesem unisolierten Klotz und den nicht isolierten Leitungen den Raum in dem sie sich befinden. Wenn das kein Wohnraum ist kostet dich das bares Geld.

Gerrit

OK, Du willst da also gar keine Temperatur messen sondern Temperatur als Hilfsgröße für Strömung. Das hatte ich nicht verstanden, es scheint mir aber generell wenig ideal, wenn auch besser als nichts.

Am 03.06.2020 um 09:40 schrieb Andreas Neumann:

Du klebst das Pflaster auf das Messer, an dem Du Dich geschnitten hast? ;-)

DoDi

Hmm, Du montierst also den Sensor für die Raumtemperatur an die Heizung?

Vielleicht sollten wir zu allererst klären, was warum wie gemessen werden soll. Für eine einfache Regelung reicht die Raumtemperatur, für weniger Überschwingen braucht man noch die Temperatur des Vorlaufs und der Heizkörper.

DoDi

Anfang der 1980er. Die Heizung ist an anderen Stellen durchaus isoliert (schwarz, grau).

Praktisch nicht möglich - unvernünftig. Die 8 Anschlußstutzen unten machen unten alles dicht. Die hinteren Stutzen sitzen jeweils zwischen den vorderen. Oben drauf sitzen weitere Verhindernde.

TECHNISCH unerwünscht, schon wegen der geringen Temperatur. Man wickelt um solche Funktionsblöcke nichts herum! Man versteckt keine Beschriftungen und technische Elemente unter Umwicklungen!

Vernachlässigbar bei den geringen Temperaturen.

Das ist natürlich kein Wohnraum. Aber etwa 80% der Innenflächen gehen (indirekt) zur Wohnung.

Das macht nichts... Das könnte ich dir isolieren. Wäre zwar ein Puzzle, würde aber die Verluste gegenüber jetzt senken.

Warum nicht?

Es hält dich keiner davon ab die Beschriftung auf der Isolierung wieder anzubringen.

35-50 Grad sind nicht wirklich 'geringe Temperaturen'.

Gerrit

Die Reduzierung der Verluste wäre irrelevant gering.

Um solche Funktionsblöcke optisch und mechanisch zugänglich zu halten.

Aufsteckbare Styropor-Elemente wären wohl verwendbar, aber die übliche Isolierung eben nicht.

Es gibt keine Beschriftungen auf solchen Schaumisolierungen. Unüblich - wird nicht gemacht.

Doch, sehr gering. Es geht um Differenzen. Und die sind vernachlässigbar gering.

Die Tiefgarage des Hauses hat auch bei -10°C draußen etwa +12°C. Geheizt ist die nicht. Der Heizungsraum hat höchstens 3°C weniger als die Wohnung. Wesentlich wegen einer Schornsteinbatterie direkt daneben. Solch einem großen Haus mit 9 privaten und mehreren gewerblichen Parteien innewohnt immer eine gewisse Wärme.

Wir können auch abkürzen, indem jemand einen solchen Fußbodenheizungs-Funktionsblock umwickelt wärmeisoliert zeigt. (Damit ist kein wärmeisolierter Schrank gemeint, der sich darum herum befindet.) Ich schätze, das wird man weltweit nicht finden. (Höchstens von Privat umwickelt.)

Ist das eine Fangfrage? Ich fiel der irrigen Annahme anheim, daß meine vorgenannte Frage keine explizite Antwort bräuchte. Mein Fehler. Ich lasse es hier gut sein. Meine Installation funktioniert im Rahmen des vorgegebenen Mietobjekts so wie ich mir das vorstelle. Alles gut.

Hallo Andreas,

Du schriebst am Wed, 03 Jun 2020 14:03:02 +0200:

Aha - Du möchtest also den Durchfluß durch die Rohre messen? Macht man das nicht besser mit einem Durchflußmesser? BTW, da gibt's sogar welche, die mit einem Heizdraht arbeiten, aber die müssen direkt in der Strömung sitzen, um die Wärme_abfuhr_ durch selbige festzustellen. Vielleicht ging's mit einem (kleinen) Heizelement und in einem gewissen Abstand dazu einem Tempersturfühler am Rohr? Die "Messung" ist allerdings nicht ganz präzise und von "ein paar" Randbedingungen abhängig...

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