Aber der Ouzo, der Ouzo, das isses :-)
Aber der Ouzo, der Ouzo, das isses :-)
Ich verstehe nicht, wo das Problem liegt?
Man stellt einen passenden Snap-Radius ein, so daß die Leiterbahn am Anfang/Ende mittig auf dem Pad einrastet, fertig. Ob das erste/letzte Stück Leiterbahn selber auf irgendeinem Raster liegt, ist doch egal.
Ich suche Bauteile jedenfalls nicht danach aus, ob die Pins auf einem Vielfachen irgendeines Rasters liegen - solange der Pitch so ist, daß das mit der gewählten PCB-Fertigungstechnologie herstellbar ist, ist das im Layout OK.
cu Michael
Ja, in vielen meiner Faelle ganz sicher weil ich das bin zum Produktion Ramp-up betreue. Und auch danach, wenn z.B. Marketing einen Sonderwunsch hat. Aber nur bei komplizierten Anlagen wo erfahrenes Personal benoetigt werden oder bei fast voll automatisierter Fertigung.
Ist bei ICs ueblich. Und? Was am Ende zaehlt ist wo die Gewinne hinfliessen. Die Foundry ist in einem Land wo die Kosten niedrig sind und es wenig Aerger mit Gewerkschaften gibt.
Ich habe z.B. auch Produkte mehr Richtung Consumer Bereich entwickelt die in China produziert werden. Nimm man folgendes hypothetisches Beispiel an (die echten Zahlen darf ich nicht rausruecken): Die Bauteile kosten $5 pro Stueck, die Bestueckung, Montage, Test, Manual und verkaufsfertige Verpackung $3, Versand nach USA 20c, und verkauft wird das ganze dann im Laden fuer $49.95. Wer macht den Loewenanteil des Profits?
Wieso? Wir kommen Euch doch halb entgegen. Ein Tausendstel ist doch immerhin schonmal als Nenner metrisch und sogar dreier-dekadisch, oder? Ok, dass es ein Tausendstel Zoll ist, da sehen wir jetzt mal drueber weg :-)
Oh ja. Brauchst nur mal in ein Krankenhaus gehen und ansehen wo da so die High-Tech herkommt. Manche Geraete gibt es nur aus den USA, z.B. wenn man die Herzkranzgefaesse in kniffligen Faellen von innen ansehen muss bevor der Stent gesetzt wird.
Dann schraube mal Dein Handy oder Deinen PC auf und sieh nach woher die fetteren Chips kommen.
Klar. Aber es ist dekadisch und auch noch drei Dekaden vom Zoll weg. Also muesste es Euch doch gefallen :-)
Beim Stanzen und Bohren war es frueher nicht ueblich und auch heute sind die entsprechenden Werkzeuge recht teuer.
Der ist doch wohl sowieso nur ein "Nachbau" des t=FCrkischen Raki. :-) Sozusagen "second source". Gruss Harald
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Joerg schrieb:
Und falls doch, schickt Ihr halt ein paar Berufskiller oder im Notfall die Marines, die werden mit diesem Gesindel dann schon fertig, nicht?
Gruß aus Bremen Ralf
Kann mich so dunkel erinnern dass es da "Kaffee Komplett" gab. Buechsenmilch und Zucker waren bereits jeweils in Normdosis drin.
Bei uns heisst LPG "Liquefied Petroleum Gas", der technische Ausdruck fuer Propan. Damals in NL auch :-)
Mag sein dass die Ottomanen die Erfinder waren. Aber gegen einen Plomari ist nicht mehr so leicht anzukommen.
Ein "Besserwessi" sicher nicht. Der glaubte ja lange Zeit, das die preiswerten IKEA + Privileg etc Produkte aus dem fernen-Osten kamen. Wobei der "Osten" schon stimmte. Aber ein "Wessi" mit Verwandten die im Arbeiter und Bauernstaat in volkseigenen Betrieben für den Sieg des Sozialismus (fast)alles gaben, wußte schon, wie unserer Brüder und Schwestern im ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden zu dem Zement kamen, mit dem dann die vielen Datschen hochgezogen wurden. Der wußte auch, das in vielen VE-Betrieben das Material oft gerade bis zur Monatsmitte reichte. Danach wurden dann die Güter produziert, die tatsächlich benötigt wurden. Und last but not least der ziemlich breit gestreute Wohlstand im Westen war letztlich dem Ost-West-Konflikt zu danken! ;-)
Anfang der 1980er machte ich mal 3 Wochen Urlaub auf Naxos. Den Ouzo, den wir aus einer kleinen Privatdestille mitnahmen halte ich nach wie vor für unerreicht. Das damalige Kultgetränk Pernod war verglichen mit dem Ouzo aus Naxos nur billiger Industriefusel.
So kenne ich es, allerdings habe ich auch schon "Low Pressure Gas" gelesen.
Am Sat, 18 Feb 2012 18:01:28 +0100 schrieb horst-d.winzler:
Ack, wobei man jetzt noch darüber streiten könnte ob das wie oft gehört an der gewünschten 'Vorbildfunktion' oder nicht doch zumindest zum Teil auch schlicht am Profit aus billiger Arbeitskraft lag.
Was mich wundert ist die Verwunderung darüber dass sich die Lebensverhältnisse angleichen. Dachte wirklich jemand das passiert auf dem höheren der beiden Niveaus?
Lutz
Am 18.02.2012 18:12, schrieb Lutz Schulze:
Der im Westen stark forcierte Eigenheimbau war politisch gewollte. Adenauer ging davon aus, das der Besitz eines eigenen Hauses immun gegen kommunistische Ideen machte. Womit er ja nicht so falsch lag. Auch war der Bau von Eigenheimen, oft weit draußen vor der Stadt, die beste Subvention der Autoindustrie. Die Leute brauchten plötzlich ein Auto um zur Arbeit zu kommen bzw um Einkaufen zu können.
Hartz IV wäre im Ost-West-Spannungsfeld im Westen ein politischer Rohrkrepierer geworden. Staatsbetrieb wie Bahn und Post wurden angehalten, überschüssige Arbeitskraft vom Markt zu nehmen. Die Leute sollten für Arbeit Geld erhalten und nicht für Arbeitslosigkeit. Diese arbeitsmarktpolitische Aufgabe der ehemaligen Staatsbetrieb ist im Rausch von -Privatisierung macht alles besser- vergessen(?) worden.
Das ist fast immer so. In San Gimignano (Gegend der Chianti Classsico Weine) nahm uns ein Kaufmann nachdem er uns gut genug kannte mit in den Keller. Er holte eine total verstaubte Flasche aus einer dunklen Ecke. "Hier, nehmt die mal mit, da koennt Ihr alles oben im Laden vergessen".
Low pressure ist das aber ueberhaupt nicht, erst nach dem Druckminderer. Diese Tankexplosion ist wenigstens ohne Tote abgegangen:
Kann mich an eine in Spanien oder Portugal erinnern wo fast alle Bewohner eines Campingplatzes umkamen.
Am Sat, 18 Feb 2012 18:38:26 +0100 schrieb horst-d.winzler:
Ich sehe das allemal positiver als die völlig besitzlose Schicht die heute nachkommt. Schon Marx schrieb vom 'doppelt freien Lohnarbeiter' der nichts als seine Arbeitskraft hat.
Da die Gewinne in den letzten Jahren kräftiger stiegen als die Einkommen: wieso gehören der Bevölkerung in D eigentlich nach wirtschaftlich guten Jahrzehnten so wenig Produktionsmittel?
Gut, wenn ich jemanden in der Nähe habe auf dessen Ergebnisse der Arbeit ich für wenig Vergütung zugreifen kann wird vieles möglich. Aber wie können wir dieses erreichte Niveau künftig halten? Nur mit gegenseitigem Haareschneiden, Rechts- oder Finanzberaten bestimmt nicht.
Oder anders: wenn das damals aus eigener Kraft geschah sollte eine Wiederholung doch kein Problem sein.
Lutz
Joerg schrieb:
Bei 8 bar ist es bereits flüssig, im Vergleich zu den Drücken in Sauerstoff- oder Wasserstoffflaschen würde ich das schon als Low Pressure bezeichnen.
Gruß Willi
Am 18.02.2012 18:48, schrieb Lutz Schulze:
Die Einkommensschere geht ja zunehmend auseinander. Das wird zunehmend zu sozialen Spannungen und entsprechend harten Arbeitskämpfen führen.
Dazu wird es mehrere Gründe geben. Die immer wieder propagierte Vorstellung durch "gute" (Aus)Bildung schaffe man den sozialen Aufstieg dürfte sich zukünftig für viele immer mehr verflüchtigen.
Wenn man sich eine Vorstellung davon machen will, wie hoch die Teilhabe der Leute tatsächlich am geschaffenen Vermögen ist, sollte man sich überlegen, wieviel Arbeitsstunden sie aufwenden müssen, um soviel Geld angespart zu heben, sich ein eigene Stunde von ihrem Arbeitgeber kaufen zu können.
Das wird schon aus dem Grund ein Traum bleiben, weil Staat immer mehr Finanzmittel benötigen wird. Abgesehen davon, das auf jedem Produkt das wir kaufen inzwischen im Schnitt 40% Zinsen liegen wird Staat die zukünftigen Belastung (zB Pensionen) kaum noch tragen können.
Im folgenden Link wird anschaulich erklärt, wie das mit den Banken und dem Geld funktioniert. Viel Vergnügen.
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