Single Shot - Betriebsart am Oszilloskop - Page 2

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Re: Single Shot - Betriebsart am Oszilloskop
Winfried Buechsenschuetz schrieb:
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Dochdoch, das Prinzip ist E4%hnlich wenn nicht das selbe.
Der gespeicherte Bildschirminhalt konnte sogar m.W. nach wieder
ausgelesen werden, wohl Vidicon-C4%hnliche Ladungsabtastung mit
Elektronenstrahl.

Jorgen

Re: Single Shot - Betriebsart am Oszilloskop
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Der HM205 hat, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, keine
Speicherbildröhre und gewiß keinen digitalen Speicher. Die zuvor von den
Anderen genannten Optionen sind zwar Erklärungen, was man mit einem
Digitalen Oszi alles machen kann, wenn man das Geld dafür ausgibt, aber
Deine Frage ist damit nicht so ganz beantwortet.

Der Singleshot ist für Signale gut, die sich häufig ändern, die aber nur
in _einem_ Zustand angezeigt werden sollen, weil man sonst 'Signalsuppe'
auf dem Schirm hat. Du kannst das z.B. ausnutzen, wenn Du den Zustand
einer Datenleitung zu einem Zeitpunkt anzeigen willst. Nachteil bei
einem reinen analogen Oszi ist dabei, dass Du für diesen Zeitpunkt einen
Triggerpunkt haben mußt, als ein anderes Signal, dass genau dann
wechselt, wenn die Datenleitung interessant ist.

Hast Du z.B. Interessa an dem ersten in einen Baustein geschriebenen
Wert, dann klemmst Du den Trigger an die /WE Leitung und die Probe an D0.
Damit Du jetzt nicht alles siehst, was in den Baustein geschrieben wird,
schaltest Du auf Single-Shot.

Klar ist ein Logic-Analyser, ein DSO oder sogar ein Mixed-Mode-DSO dafür
einfacher. Du hast mit den letzten Beiden Geräten sogar die Möglichkeit
eine ganze Zeitlang der Kommunikation mit dem fraglichen Baustein
zuzusehen und das ganze nachträglich auf Signalfolgen zu untersuchen,
aber der Preisbereich von 6k€ bis 20k€ ist nicht in jedem Hobbybudget
verfügbar.

Gruß,

Ulrich


Re: Single Shot - Betriebsart am Oszilloskop
snipped-for-privacy@gmx.net (Matthias Baur) wrote in message
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Single bedeutet, im Gegensatz zur normalen Betriebsart, daß der
Trigger die Zeitbasis nur einmal (single = einmal, einzeln, einfach)
auslösen kann. Diese Funktion dient dazu selten auftretende Ereignisse
aufzunehmen und dieses durch ein nachfolgendes Triggerereignis nicht
wieder zu überschreiben.
Das leuchtet bei eine Speicheroszilloskop völlig ein wobei das
Speichermedium keine Rolle spielt.
Bei analogen Oszilloskopen nutzt diese Funktion nur bei Beobachtung
sehr langsamer Vorgänge oder aber man hat eine, zum Oszilloskop
passende, Kamera. Die Belichtungszeit wird auf unendlich gestellt und
nach dem Ereignis wird die Blende geschlossen.

mario
Die Osziseite
http://www.mario-guenther.onlinehome.de

Re: Single Shot - Betriebsart am Oszilloskop
Danke für alle Eure Antworten.

Ich glaube, ich habe den Unterschied jetzt verstanden.


Gruß,
Matthias

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