Ich bin total ahnungslos, was Elektronik angeht und m=F6chte doch ein Problem l=F6sen. Vielleicht kann mir ja jemand helfen:
Ich m=F6chte einen Controller an den RS-232 Ausgang eine Computers anschliessen. Wenn ich nun einen bestimmten Code an den Ausgang schicke, soll der Controller einen Modellbau-Servo um 90=B0 Bewegen. Sende ich den Code nochmal (oder einen anderen), soll er sich zur=FCck bewegen.
Was f=FCr einen Controller verwende ich daf=FCr? Brauche ich noch etwas ausser dem Controller und dem Servo?
Vielen Dank und Gr=FCsse, Kristian
Didn't find your answer? Ask the community — no account required.
M
MaWin
schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@g49g2000cwa.googlegroups.com...
Einen mit serieller Schnittstelle UART, z.B. AT90S2313/ATtiny2313 von
formatting link
oder PIC16F84 von
formatting link
erhaeltlich bei www.reichelt.dfe
Quartzgenau muss es wohl nicht sein, also tut es der interne Oszillator, also reicht ein 100nF Vielschicht-Keramikkondenstaor zwischen + und - und ein MAX232 mit 4 10uF/16V Elkos fuer die RS232 Verbindung.
Und du brauchst eine Programmiervorrinchtung zur Uebertragung des Programms vom PC in den Microcontroller, und eine Programmenwicklungsumgebung zur Erstellung des Programms.
Aber es geht einfacher:
Du brauchst ja eigentlich nur Impulse von 1 msec bis 2 msec im Abstand von 25msec fuer den Servo, wobei noch geklaert werden muss ob der Servo positive Impulsed oder Luecken sehen will.
Das tut ein NE555, Google findet Datenblatt bei
formatting link
Baue die Schaltung Figure 11 nach, berechne Ra und Rb auf 2msec und 40msec, und schliesse an CONT uber einen Widerstand die Leitung CTS der RS232 direkt an (Masse von RS232 kommt an Masse des NE555). Je nach Widerstand, so um 47kOhm) aendert sich die Pulsbreite, wenn der Zustand des Ausgangs (z.B. CTS) der seriellen Schnittstelle per Programm geaendert wird.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
K
Kurt Harders
Der Abstand ist 20ms :-), sollte aber 15ms nicht unterschreiten, da manche Servos das nicht mögen. Auch Abstände der Impulse > 40ms führen bei manchen Servos zu ausbleibender Reaktion. Und Servos für negative Impulse (also Pausen) gibt es auf dem Markt nicht mehr, das waren damals, vor langer langer Zeit, die grauen Grundig Servos.
Gruß, Kurt
Kurt Harders
MBTronik - PiN - Präsenz im Netz GITmbH
mailto:news@kurt-harders.de
http://www.mbtronik.de
S
stephan84
Ist es wichtig, dass ein Controller eingesetzt wird und der Computer in der Zeit zwischen den Verstellvorgängen nichts mehr damit zu tun haben muss? Ansonsten ließe sich auch der Rechner selbst für die Ansteuerung des Servos verwenden, du bräuchtest nur noch eine Spannungsquelle.
Als Controller würde sich wohl nur ein Mikroprozessor eignen, alles andere wäre imho zu aufwendig.
Modellbauservos werden über eine Serie kurzer Impulse (ms-Bereich) angesteuert, deren Länge die Position bestimmt.
Gruß Stephan
T
Thorsten Ostermann
Hallo stephan84!
Wenn wir mal davon ausgehen, das mit Computer ein Windows-PC gemeint ist, wäre das so ziemlich die aufwendigste und schlechteste Lösung. Stichwort Windows vs. Echtzeit.
Unsinn, du meinst einen Mikrocontroller, keinen Mikroprozessor.
Gruß Thorsten
R
Rainer Knaepper
Moin Kurt,
Nicht auch ganz ganz früher mal Microprop? Grundig hat freilich sehr lange dran festgehalten.
Rainer
Zeit für eine neue Außenpolitik, die nicht nach außen
mit Füßen tritt, was im Innern verteidigt werden soll.
(Horst Lehner in maus.soziales.politik)
R
Rainer Knaepper
Moin stephan84,
Da man wohl von Windows ausgehen muß, kannst Du das vergessen. Servos reagieren sehr nervös auf kleinste Ruckler in der Ansteuerung. Ich weiß ja nicht, ob es dem OP angenehm ist, wenn sein Servo jedesmal durch die Gegend hoppelt, wenn auf dem Bildschirm eine Eieruhr erscheint.
üblicherweise bei 50Hz (20ms) mit Pulsen zwischen ca. 0.8 und 2.4ms. Die Pulsdauer kann je nach Fabrikat durchaus etwas abweichen, "Mitte" kann 1.5ms, aber auch 1.6ms sein. Die meisten Servos gehen auch noch mit Frequenzen irgendwo zwischen 30 und 60 Hz. Nur halbwegs konstant MUSS es sein, sonst wibbeln die.
Mikrocontroller ;-)
Wenn es nur um zwei Positionen geht, täte es auch ein NE555, bei dem man einen Widerstand (oder einen Kondensator) umschaltet. Verwendet man Trimmer, kann man die zwei Positionen auch variieren.
Verwendet man einen µC, wird man feststellen, daß die üblichen 8-Bit- Timer eine recht grobe Winkelauflösung ergeben, gute Servos "können" viel feiner.
Rainer
Darüber hinaus ist er Österreicher (spricht also Deutsch)
(Der Rotstift in: z-netz.alt.esoterik)
S
stephan84
Mea Culpa^2, ich sag nix mehr zu dem Thema. War gestern wohl ohnehin irgendwie neben der Kapp.
Als ich meine letzten Versuche mit Servos an der seriellen Schnittstelle gemacht habe, hab ich die Interrupts gesperrt und die Handshake-Leitungen direkt gesteuert, dann wurd's recht genau. OS war DOS 6.22 ;)
Gruß Stephan
R
Rainer Knaepper
Moin stephan84,
du hättest auch den Timer-Interrupt manipulieren können ;-)
Rainer
Wenn man 'ne Grafikkarte mit TV-Out hat, kann man Usenet
auch im TV schauen.
(Florian Diesch in de.alt.folklore.urban-legends)
M
Marte Schwarz
Hallo,
So wird es auch im Buch "MSR mit PalmOS" (oder so ähnlich) beschrieben. RS232 sorgt fürs konstante Timing ;-)
Marte
O
Olaf Greck
Nicht unbedingt:
formatting link
runterladen, Stecker für den Parallel Port zusammemblöten und los gets.
gruss
Olaf
Join the Discussion
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Didn't find your answer?
Ask the community — no account required
Report Content
You are reporting this content to the moderators. They will look at it
ASAP.